Zurück in die Zukunft

Das Hausmittel manchmal besser sind, als Chemie, wissen wir bereits. Und das bekannte Baustoffe effizienter sein können, als Hightech Materialen haben die Wissenschaftler der Technischen Universität in Wien nun auch bewiesen.

die Strohballen sind nun offiziell als Dämmstoff zugelassen und mit dieser neuen und CO2 sparenden Maßnahme, ließe sich laut Aussage der Wiener Wissenschaftler eine Menge an Ressourcen- und Energieverbrauch einsparen.

Da Stroh ein reines Naturprodukt ist, speichert es Kohlenstoff und ist somit extrem umweltfreundlich. Dämmt man ein Haus mit Stroh,so lassen sich rund 20 Tonnen CO2 vermeiden. Entgegen der häufigen Sorge, dass Stroh leicht brennbar sei, konnte nachgewiesen werden,dass Stroh in gepresster Form schwer entzündlich ist und somit auch kein Sicherheitsrisiko darstellt.

Dabei werden quaderförmige Dämmelemente in unterschiedlichen Abmessungen aus Getreidestroh gepresst und dann als Decken- oder Wandisolierung verarbeitet. Auch kann das Stroh für die Dämmung von Dächern eingesetzt werden.

Durch die Forschungsgruppe wurde bereits eine Zulassung bei der Baubehörde eingeholt, sodass eine zusätzliche Baugenehmigung für die Verwendung von Stroh zur Dämmung nicht mehr nötig sein wird. In Österreich wird der ökologisch wertvolle Baustoff bereits für die Wohnbauförderung benutzt.

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