Was tun bei Rissen in Decke und Wand?

Ob es sich nun um neue Tapeten, eine Fußbodenheizung oder einen Bodenablauf handelt, in den eigenen vier Wänden hat man immer genug zu tun. Und wenn man denkt gerade fertig zu sein und nichts mehr neu machen zu müssen und stattdessen das Heim viel mehr genießen zu können, dann wird man von neuen Sachen überrascht.

Ein Beispiel dafür können Risse in den Wänden oder der Decke sein. Diese können aus den unterschiedlichsten Gründen auftreten und dementsprechend verschieden aussehen. So kann es sein, dass beim Verputzen der Wände und Decken eine unterschiedliche Materialart verwendet wird. So kommt es häufig bei alten Fachwerkhäusern vor, dass mit starren Putz verputzte Außenwände Risse aufweisen. Das kann damit zu tun haben, dass das Mauerwerk arbeitet oder aber der Putz zu schnell abtrocknet und sich somit nicht perfekt dem vorhandenen Mauerwerk anpassen kann. Genauso gut können Risse aber auch entstehen, wenn Putz zu früh auf die Oberflächen aufgetragen wird. So kann es vor allem bei Neubauten der Fall sein, dass sich das Mauerwerk noch ein wenig setzt. Wenn der Putz hier zu früh aufgetragen wurde dann kann es zu sogenannten Spannungsrissen kommen. Des weiteren kann es auch bei Trockenbauwänden zu Rissen kommen was ganz einfach an unsauberer Verarbeitung liegt oder überhöhter Vibration des Ständerwerks.

Wenn diese Risse vorhanden sind möchte man diese natürlich schnellst möglich wieder beseitigen, was jedoch nicht ganz so leicht ist. Ein Hilfsmittel wäre Acryl. Dieser Stoff wird in die Fugen und Risse gespritzt und nach dem aushärten einfach überstrichen. Am besten funktioniert jedoch ein Riss- und Fugenfüller, der speziell für kleinere bis mittlere Risse entwickelt wurde. Auch diese wird in den Zwischenräumen aufgetragen und später einfach überstrichen.

 

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