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Wärmebrücken am Dach isolieren

Oft können dauerhafte Schäden an der Bausubstanz von Häusern entstehen, wenn deren Besitzer nicht entsprechend auf die Anzeichen von kleineren Schäden und Schwachstellen am Dach reagieren und sie gar ignorieren. Um das zu vermeiden, sollte eine regelmäßige Kontrolle des Daches stattfinden. Die Wichtigkeit einer solchen Inspektion wird jedoch von vielen nicht ernst genug genommen. Doch vor allem das Dach ist während des ganzen Jahres den Witterungsbedingungen mit Wind und Wetter ausgesetzt, was vor allem bei älteren Dächern deutliche Spuren und spätere Schäden hinterlässt. So können Algen, Moose oder Flechten durch die intensive Beanspruchung entstehen.

Nicht nur aufgrund der Optik sollte hier unbedingt gehandelt werden. Denn oftmals ist es nicht nur das Eindeckungsmaterial, sondern auch die Konstruktion, die Folgen davonträgt. Auch sind mittlerweile andere Standards für den Energiebereich vorgegeben, als vielleicht noch vor dreißig Jahren, was den technischen und energiewirtschaftlichen Fortschritt gezwungenermaßen erfordert. Heiz- und Energiekosten können dann effektiv eingespart werden, wenn ein Dach wirkungsvoll saniert und beispielsweise durch eine neue Dämmung ausgestattet wird. Auch können Fördermittel bei der KfW Förderbank beantragt werden. Ein funktionstüchtiges Dach ohne Mängel lässt auch den Gesamtwert der Immobilie steigen.

Das Wohnklima unter dem Dach kann durch eine entsprechende Dämmung durchaus verbessert werden. Wartung und Reparatur des Daches sollten deshalb immer regelmäßig stattfinden und keine Mühen dafür gescheut werden. Mindestens zweimal im Jahr sollte das Dach von einem Experten, am besten in Frühjahr und Winter, sowohl von innan als auch von außen inspiziert werden. Auch witterungsbedingt sollte nach starken Regenfällen oder Stürmen eine Überprüfung erfolgen. Hierbei sollte vor allem auf lockere oder beschädigte Teile auf der Dachoberfläche geachtet werden sowie auf den Zustand der Anschlüsse.

Damit auch Regenwasser ungehindert ablaufen kann und sich kein Schimmel an den Hauswänden bildet, sollten auch Dachrinnen und Kehlbleche von Verschmutzungen befreit werden.

Die Rolladendämmung

Falls Sie in einem älteren Gebäude wohnen, werden Ihre Rollladenkästen nicht mehr auf dem neustem Stand sein, das heißt, sie sind nicht gedämmt. Dadurch verliert man im Haus viel Energie, da zwischen Innenraum und Außenluft sich nur eine dünne Holz- bzw. Holzwerkstoffplatte mit einer Breite von nur 4 mm befindet. Die Dämmung eines solchen Baues reicht nicht aus und führt zu Wärmeverluste und damit zu höheren Heizkosten. Ein Zug zwischen den Räumen kann auch eine weitere Folge sein. Ihre Wände können sogar einen Schimmelpilz bekommen, sollten weitere Faktoren wie schlechte Wärmebrücken und zu wenig Lüftung hinzu kommen. Dies ist nicht nur unangenehm, sondern kann sich schändlich auf Ihre Gesundheit auswirken.

Um diese Probleme zu vermeiden bzw. zu lösen, können Sie Ihren Rollladenkasten nachträglich dämmen lassen und mit Höchstleistungs-Dämmplatten ausstatten. Sie können sich auch dafür entscheiden, auf Rollläden ganz zu verzichten. Denn die Legende, dass sie vor Einbruch schützen, kann von der Polizei nicht bestätigt werden.

Falls Sie eine verbesserte Dämmung einbauen möchten, so sollten Sie auf folgende Tipps achten. Als geeignete Produkte mit Hochleistungsdämmstoffen gelten Phenolharz-Platten, Spaceloft-Matten, Gurtdurchführungs-Dichtungselemente und Dichtmassen sowie Klebebänder. Bei Verwendung dieser Materialien und einem richtigen Einbau können Sie mit einer Verbesserung der Wärmespeicherung um 85%. Wenn Sie ein Unternehmen damit beauftragen, werden die Kosten bei etwa 45 Euro pro Meter liegen. Wenn Sie es selbst machen möchten, betragen die Kosten etwa 15 Euro pro Meter. Die neuen Rollladenkästen halten 1-5 Jahre.

Mit einem neuen Einbau verschwinden die Zugerscheinung wegen Undichtigkeit. Die Räume werden dadurch behaglicher und ihre Heizkosten reduziert. Der Einbau dauert meist nur einen Tag. Natürlich sind Ihnen durch die Größe des Kastens auch Grenzen gesetzt. Es besteht auch die Gefahr, dass die Tapete auf Grund von übertapezierten Abdeckungen beschädigt wird.