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Vorteile von Holzwolle-Platten

Wer ökologisch bauen möchte, der sollte sich darüber informieren mit Holzwolle-Platten zu dämmen. Denn diese bestehen nur aus natürlichen Rohstoffen. Dabei wird die Holzwolle aus einheimischen Holz gewonnen. Dabei wird das Holz in einer Holzwollemaschine verarbeitet, wobei weder Pilzgifte, noch Formaldehyd verwendet wird.

Dennoch sind die Holzwolleplatten sehr beständig gegen Pilzbefall,Feuer oder Verrottung. Man benutzt sie zu Dämmung von Decke,Wand oder dem Dach. Sie können allerdings auch als wandbildener Baustoff für leichte Trennwände eingesetzt werden.

Eine weiterer Vorteil einer solchen Platte die ist gute Schalldämmung. Aufgrund ihrer offenen Porenstruktur absorbiert sie den Schall.

Ein Problem von Holzwolle-Platten ist jedoch im vergleich zu an anderen Dämmstoffen die Wärmedämmfähigkeit. Deshalb wurden inzwischen Holzwolle-Mehrschichtplatten entwickelt. Diese Platten bestehen aus einem Kern aus Polystyrol oder Mineralwolle und einer ein-oder beidseitigen Deckschicht zementgebundener Holzwolle.

Diese Platten sollten benutzt werden, wenn die Wärmedämmung im Vordergrund steht, wie z.B. im Außenwandbereich.  Sie eignen sich auch gut als Putzträger oder im Innenbereich als Dekor,wenn man sie unverputzt lässt. Dafür können sie z.B. farbig angestrichen werden. Zum Anstrich sollte allerdings nur Silikatfarbe verwendet werden, damit die Atmungsaktivität der Holzwolle-Platte nicht beeinträchtigt wird.

 

Zurück in die Zukunft

Das Hausmittel manchmal besser sind, als Chemie, wissen wir bereits. Und das bekannte Baustoffe effizienter sein können, als Hightech Materialen haben die Wissenschaftler der Technischen Universität in Wien nun auch bewiesen.

die Strohballen sind nun offiziell als Dämmstoff zugelassen und mit dieser neuen und CO2 sparenden Maßnahme, ließe sich laut Aussage der Wiener Wissenschaftler eine Menge an Ressourcen- und Energieverbrauch einsparen.

Da Stroh ein reines Naturprodukt ist, speichert es Kohlenstoff und ist somit extrem umweltfreundlich. Dämmt man ein Haus mit Stroh,so lassen sich rund 20 Tonnen CO2 vermeiden. Entgegen der häufigen Sorge, dass Stroh leicht brennbar sei, konnte nachgewiesen werden,dass Stroh in gepresster Form schwer entzündlich ist und somit auch kein Sicherheitsrisiko darstellt.

Dabei werden quaderförmige Dämmelemente in unterschiedlichen Abmessungen aus Getreidestroh gepresst und dann als Decken- oder Wandisolierung verarbeitet. Auch kann das Stroh für die Dämmung von Dächern eingesetzt werden.

Durch die Forschungsgruppe wurde bereits eine Zulassung bei der Baubehörde eingeholt, sodass eine zusätzliche Baugenehmigung für die Verwendung von Stroh zur Dämmung nicht mehr nötig sein wird. In Österreich wird der ökologisch wertvolle Baustoff bereits für die Wohnbauförderung benutzt.