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Dämmmaterial für die gewölbte Kellerdecke

Eine gewölbte Kellerdecke zu dämmen zählt sicherlich nicht zu den handwerklich einfachsten Aufgaben. Das Problem liegt dabei meist in der Form der Decke, da es kaum vorgefertigte Materialien mit einer speziellen Wölbung gibt, die dann einfach montiert werden können. Denn zur Dämmung des Kellers werden meist Platten verwendet, um die Arbeit gleichmäßiger und flächendeckender zu gestalten.

Inzwischen gibt es aber Firmen die sich auf die Produktion eben solcher gewölbten Dämmplatten für den Keller spezialisiert haben und diese auch bereits in der passenden Gewölbe-Form produzieren. Dabei bieten die Firmen meist verschiedenste Breiten und Stichhöhen an und das im Idealfall sogar ohne Mehrkosten. Wer allerdings eine Kellerdecke mit einer ganz besonderen Wölbung hat, muss bei der Dämmung dann schon mit ein paar Zuschlägen rechnen da maßangefertigte Teile natürlich immer mehr kosten. Der Vorteil an den schon vorgefertigten gewölbten Platten direkt vom Hersteller ist aber auch, dass diese nicht wie üblich geklebt werden müssen sondern meist schon spezielle Haltesysteme mitgeliefert werden, das heißt zum einen die aufwendigen Vorbereitungsarbeiten wie beim Kleben entfallen und zum anderen wird kein unnötiger Raum verschwendet also nichts von der Form der gewölbten Decke weggenommen und die typische Architektur bleibt erhalten. Das ist insbesondere bei niedrigen gewölbten Decken von Vorteil, da es bei diesen umso wichtiger ist nicht unnötig viel Raum für die Dämmung zu verbauen.

Kellerdecke richtig dämmen

Eine richtige Dämmung der Kellerdecke kann Kälte verhindern und unnötige Energieverschwendung einsparen! Häufig kommt es vor, dass Mieter oder Eigentümer über eine gewisse “Fußkälte” im Erdgeschoss klagen. Der Grund liegt in einer unzureichenden oder oft sogar fehlenden Dämmung der Kellerdecke. Da Keller fast ausschließlich ungeheizt sind, kann es natürlich zu geringen Temperaturen auf der Oberseite der Kellerdecke führen. Dies hat einmal einen enormen Energieverlust zur Folge und kann in einigen Fällen auch zur Schimmelpilzbildung führen.

Eine Lösung, die dazu noch einfach ist, bietet daher die richtige Dämmung auf der Unterseite der Kellerdecke. Unterschiedliche Arten von Kellerdecken müssen auch unterschiedlich gedämmt werden. Bei Massivplatten werden Dämmplatten an die Kellerdecke gedübelt oder geklebt. dabei bestimmt die vorhandene Raumhöhe im Keller und die verbleibende Höhe für Fenster- und Türstürze die Dämmstoffdicke. Da nicht jede Kellerdecke geradlinig verläuft, bleibt bei ungerader oder unebener Fläche der Unterseite (Kappen- oder Gewölbedecken) nur die nachträgliche Dämmung durch eine Unter- oder Tragekonstruktion. Wichtig ist dabei, dass keine kalte Kellerluft hinter die Dämmung gelangen kann und deshalb alle Fugen und Randanschlüsse verschlossen werden müssen.

Ein anderes Verfahren verwendet Zellulose und wird durch das sogenannte “Spray-On-Verfahren” unter die Kellerdecke geblasen. Besonders geeignet ist diese Methode bei vorhandenen Leitungen unter der Kellerdecke.