Artikel-Schlagworte: „Keller“

Dämmmaterial für die gewölbte Kellerdecke

Eine gewölbte Kellerdecke zu dämmen zählt sicherlich nicht zu den handwerklich einfachsten Aufgaben. Das Problem liegt dabei meist in der Form der Decke, da es kaum vorgefertigte Materialien mit einer speziellen Wölbung gibt, die dann einfach montiert werden können. Denn zur Dämmung des Kellers werden meist Platten verwendet, um die Arbeit gleichmäßiger und flächendeckender zu gestalten.

Inzwischen gibt es aber Firmen die sich auf die Produktion eben solcher gewölbten Dämmplatten für den Keller spezialisiert haben und diese auch bereits in der passenden Gewölbe-Form produzieren. Dabei bieten die Firmen meist verschiedenste Breiten und Stichhöhen an und das im Idealfall sogar ohne Mehrkosten. Wer allerdings eine Kellerdecke mit einer ganz besonderen Wölbung hat, muss bei der Dämmung dann schon mit ein paar Zuschlägen rechnen da maßangefertigte Teile natürlich immer mehr kosten. Der Vorteil an den schon vorgefertigten gewölbten Platten direkt vom Hersteller ist aber auch, dass diese nicht wie üblich geklebt werden müssen sondern meist schon spezielle Haltesysteme mitgeliefert werden, das heißt zum einen die aufwendigen Vorbereitungsarbeiten wie beim Kleben entfallen und zum anderen wird kein unnötiger Raum verschwendet also nichts von der Form der gewölbten Decke weggenommen und die typische Architektur bleibt erhalten. Das ist insbesondere bei niedrigen gewölbten Decken von Vorteil, da es bei diesen umso wichtiger ist nicht unnötig viel Raum für die Dämmung zu verbauen.

Kellerschutz

Auch wenn das eigene Haus nicht direkt in einem Hochwasser gefährdeten Gebiet steht, ein starker Regenguss zum Beispiel bei einem Sommergewitter kann ausreichen, um den Keller eines Hauses zu fluten. Die Flut bahnt sich ihren Weg durch die Kellerfenster oder durch Die Abflussrohre, die mit der Masse an Wasser zu kämpfen haben. Ist das Wasser erst einmal in den Keller eingedrungen, blüht dem Hausbesitzer Ärger. Feuchte Wände, zerstörte Elektrogeräte und die Gefahr von Schimmelbildung. Einen nass gewordenen Keller wieder trocken zu legen, erfordert Zeit und Geld, und nur die wenigsten haben eine Extra-Klausel in ihrer Versicherung, die einen Wasserschaden durch Flut mit abdeckt.

Um dieses Szenario abzuwenden, lohnt dich der Griff zu speziellen Elementen, die den Keller gegen das Wasser schützen. Der Lichtschacht zum Beispiel sollte unbedingt druckwasserdicht montiert werden, damit kein Wasser von unten eindringen kann, zusätzlich verhindert eine Rückstaueinheit das Zurückfliessen vom ablaufenden Wasser.

Bei der Wahl der Kellerfenster sollte auf Qualität geachtet werden. Wasserdichte Kellerfenster bieten eine hundert-prozentige Sicherheit gegen Hochwasser, und können auch gegen Starkregen schützen, der von der Seite gegen das Fenster schlägt. Zusätzlich zu dem Wasserschutz bieten solche Fenster auch einen erhöhten Einbruchschutz.

Dämmung selbst gemacht

Die in diesem Jahr drastisch gestiegenen Preise für Heizkosten lassen derzeit viele Besitzer, insbesondere der von alten Häusern, über gezielte Dämm-Maßnahmen nachdenken um langfristig Energie zu sparen. Solche Maßnahmen sind am eigenen Haus auch relativ schnell und kostengünstig möglich, zum Teil sogar in Eigenenergie.

Dabei sollte man mit der Dachdämmung anfangen, da dies den Wärmeverlust eines Hauses um bis zu 30 Prozent reduzieren kann. Wichtig ist dabei, dass Steildächer zwischen oder auf den Sparren gedämmt werden müssen. Es kann dabei je nach Sparrenhöhe notwendig sein bei der Zwischensparrendämmung auch eine zusätzliche Untersparrendämmung einzusetzen um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung zu erfüllen. Das wichtigste aber ist die Dampfbremse auf der Innenseite, die das Eindringen von Feuchtigkeit aus den Räumen in die Dachkonstruktion verhindert. Energie-Fachberater Arndt Jänsch meint dazu: “Die Dämmung zwischen den Sparren sowie zusätzlich unter den Sparren können versierte Hausbesitzer selbst ausführen. Die Dämmung auf den Sparren wird meist bei einer Dachneueindeckung ausgeführt und ist eine Aufgabe für den Profi”.

Ein weiterer Tipp ist es den Dachboden zu dämmen, was eine direkte Heizkosten-Einsparung bedeutet. Ab Ende 2011 soll das Dämmen der obersten Geschossdecke sogar Pflicht sein, falls das Dachgeschoss nicht genutzt wird, allerdings nur wenn der Besitzer des Eigenheims wechselt. Dabei können handwerklich begabte Hausbesitzer diese Dämmung selbst aufbringen, wenn der Dachboden zum Beispiel nur gelegentlich betreten wird, wäre eine schnell verlegte Rollenware aus Glas- oder Steinwolle ausreichend, so Jänsch. Soll der Dachboden begehbar sein, sind druckfeste Dämmplatten zu empfehlen.

Nicht zu vergessen bei en Dämmmaßnahmen ist die Kellerdecke. Diese kann schon durch eine 60 Millimeter dicke Dämmung den normalen Energieverlust pro Jahr um bis zu 80 Prozent reduzieren und ist außerdem auch mit wenig Aufwand durch den Hausbesitzer selbst anzubringen. Auch ungedämmte Heizungs- und Warmwasserleitungen mit veralteter Dämmhülle, die im kalten Keller verlaufen, können im Jahr einen hohen Anteil an zusätzlichen Heizölkosten bedeuten. Dem kann man ganz einfach entgegenwirken, in dem man diese mit der sehr hitzebeständigen Mineralwolle ädmmt. Auch das ist in der Regel problemlos selbst zu erledigen.

Den Fachmann sollte man allerdings rufen wenn es um die Fassadendämmung geht oder auch den Austausch von Fenstern, da auch solche Maßnahmen eine Einsparung von 25 Prozent Wärmeverlust bedeuten.

Kellerdecke richtig dämmen

Eine richtige Dämmung der Kellerdecke kann Kälte verhindern und unnötige Energieverschwendung einsparen! Häufig kommt es vor, dass Mieter oder Eigentümer über eine gewisse “Fußkälte” im Erdgeschoss klagen. Der Grund liegt in einer unzureichenden oder oft sogar fehlenden Dämmung der Kellerdecke. Da Keller fast ausschließlich ungeheizt sind, kann es natürlich zu geringen Temperaturen auf der Oberseite der Kellerdecke führen. Dies hat einmal einen enormen Energieverlust zur Folge und kann in einigen Fällen auch zur Schimmelpilzbildung führen.

Eine Lösung, die dazu noch einfach ist, bietet daher die richtige Dämmung auf der Unterseite der Kellerdecke. Unterschiedliche Arten von Kellerdecken müssen auch unterschiedlich gedämmt werden. Bei Massivplatten werden Dämmplatten an die Kellerdecke gedübelt oder geklebt. dabei bestimmt die vorhandene Raumhöhe im Keller und die verbleibende Höhe für Fenster- und Türstürze die Dämmstoffdicke. Da nicht jede Kellerdecke geradlinig verläuft, bleibt bei ungerader oder unebener Fläche der Unterseite (Kappen- oder Gewölbedecken) nur die nachträgliche Dämmung durch eine Unter- oder Tragekonstruktion. Wichtig ist dabei, dass keine kalte Kellerluft hinter die Dämmung gelangen kann und deshalb alle Fugen und Randanschlüsse verschlossen werden müssen.

Ein anderes Verfahren verwendet Zellulose und wird durch das sogenannte “Spray-On-Verfahren” unter die Kellerdecke geblasen. Besonders geeignet ist diese Methode bei vorhandenen Leitungen unter der Kellerdecke.