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Passender Putz für Fassadendämmung

Bei vielen Altbauten muss eine Isolierung der Wände von außen vorgenommen werden. Dadurch wird nicht nur Energie eingespart, es wird zudem auch die Entstehung von Schimmel vermieden werden. Dabei wird an die Außenfassade des Gebäudes eine Schicht eines geeigneten Isolierstoffes angebracht. Die Sanierung der Fassadendämmung wird schließlich mit dem Putz abgeschlossen. Doch bei der Wahl des richtige Putzes unbedingt Vorsicht geboten. Gerade bei der Dämmung mit mineralischen Isolierstoffen, ist es erforderlich Putze zu verwenden, die mit den verwendeten Styroporplatten übereinstimmen und die mit der Armierung harmonieren.

Wird das falsche Material zur Verputzung der Außenfassade genutzt, kann die Folge sein, dass sich das Material gegenseitig abstößt und damit keine richtige Dämmung mehr bietet. Um sich für seine Fassade einen langfristig ausdauernden Putz zu sichern, sollte man am besten ein Wärmedämmverbundsystem mit Dämmstoff und Putz von dem gleichen Hersteller verwenden. Damit geht man sicher, dass die einzelnen Materialien untereinander harmonieren. Aber auch einzelne Hersteller bieten eine große Auswahl an verschiedenen Materialien zur Isolierung und Verputzung der Außenfassade an; bei der Wahl des geeigneten Putzes muss man beispielsweise die richtige Stärke der Steine im Putz wählen. Im besten Fall lassen sie die Auswahl der richtigen Baustoffe von einem Fachbetrieb übernehmen.

Ein weiterer Vorteil sich an einen Fachbetrieb zu wenden ist, dass eine Garantie über mehrere Jahre gegeben wird. Sollten sie also doch Mängel an der neuen Fassadendämmung zeigen, sind sie gegen weitere Kosten abgesichert.

Allgemein sollte also unbedingt auf die Wahl des richtigen Baustoffes geachtet werden, sowohl bei der isolierenden Fassadendämmung als auch beim anschließenden Putz auf der Außenfassade. Dadurch wird das Risiko vermieden, dass die Materialien nicht zueinander passen und die Stabilität nicht gewährleisten.

Die Mineralwolle als Klassiker

Wenn es um eine gute und effektive Isolierung des Eigenheims geht, ist Mineralwolle der am meisten genutzte Baustoff – aus guten Gründen.

Mineralwolle ist ungemein flexibel einsetzbar. Egal ob sie ihren Keller, oder ihr Dach sanieren möchten, ob sie einen Altbau haben oder ob sie einen Neubau planen. Mineralwolle ist in jedem Fall die richtige Dämmung. Zudem ist Mineralwolle sehr witterungsbeständig und benötigt daher kaum zusätzliche Pflege. Schließlich ist es auch preislich der günstigste Baustoff zur Isolierung. Es ist also nicht verwunderlich, dass Mineralwolle am häufigsten eingesetzt wird.

Bei der Mineralwolle handelt es sich zudem um ein äußerst ökologisches Produkt. Man unterschiedet einerseits zwischen Glas- und Steinwolle, die beide Recyclingprodukte sind. In der Tat wird Glaswolle aus recyceltem Altglas oder Glasrohstoffen wie Quarzsand hergestellt und Steinwolle aus Basalt- und Diabas-Gestein.

Der strukturelle Aufbau der Wolle unterbindet, dass Luft durch sie hindurch strömen kann. Die Luft staut sich in den Zwischenräumen des Faserstoffes und sorgt damit für eine effektive Dämmung. Ein weiterer Vorteil von Mineralwolle ist die Tatsache, dass es nicht brennbar ist und damit auch nicht die giftigen Gase freisetzt, die bei einem Wohnungsbrand die häufigste Todesursache ist. Schließlich ist sie enorm Feuchtigkeitsabweisend, wodurch die Wolle sehr beständig und langlebig ist und auch Schimmel in der Regel kein Problem darstellt. Einer der wenigen Nachteile ist mangelnde Schallschutz. Wer seine Wände nicht nur gegen die Kälte schützen will, sondern auch vor Lärm, der sollte lieber zu nicht-mineralischen Baustoffen greifen.

Mineralfaserstoffe sind sehr günstig als Bahnen, Platten oder als Stopfwolle im Handel erhältlich. Auch die Verarbeitung ist für weniger erfahrene Handwerker keine große Aufgabe. Beim Einbau sollte lediglich auch die richtige Schutzkleidung geachtet werden, da leicht kleine Fasern freigsetzt werden, die die Haut, die Augen und die Atemwege reizen.