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Günstig bauen trotz guter Dämmung

Der Traum vom eigenen Haus wird von vielen Menschen mitgetragen, wenngleich heutzutage günstige Konditionen den Hausbau sichtlich erleichtern und ermöglichen können. Interessant am Günstig bauen ist jedoch dennoch auf Qualität zu setzen, denn erst hierdurch wird der neue Hausherr entsprechend lange daran Begeisterung verspären können. Da Wärme und Energie immer teurer werden gilt es auch beim günstigen Hausbau auf die Dämmung zu achten, da hiermit entsprechende Einsparpotentiale genutzt werden können, welche beim Bewohnen des Hauses hohes Einsparpotential bieten werden.

Unterschiedliche Argumente machen die Dämmung sehr wichtig
Natürlich sollte man beim Hausbau die Kosten beachten. Günstig bauen bedeutet jedoch nicht auf eine gute Dämmung verzichten zu können, denn gerade hieraus ergeben sich neben der Einsparung von Wärme und Energie weitere sehr interessante Vorteile für den Hausherren. Nicht vergessen werden darf die eigene Behaglichkeit, denn gerade diese ermˆglicht ein relaxen am Abend, ohne wegen der Baukosten ein schlechtes Gedächtnis zu haben. Doch eine gute Dämmung sorgt beim Hausbau auch für Werterhalt und Wertsteigerung, da kommende gesetzliche Anforderungen ebenso schon jetzt erfüllt werden können, wie auch der Energiepass des Hauses bei einem weiteren Verkauf hierfür spricht. Natürlich gilt es auch beim Dämmen während des günstigen Hausbaus die Umwelt und den Klimaschutz nicht zu vergessen, welcher hierdurch ebenfalls gestützt wird.

Verschiedene Arten der Dämmung stehen zur Auswahl
Möglichst die das Optimum aus unterschiedlichsten Dingen beim Hausbau herauszuholen ist für jeden Bauherren wichtig. Auch beim günstigen Hausbau stehen unterschiedlichste Dämmvarianten zur Auswahl, welche neben ihren Vorteilen auch Kosten zu bieten haben. Die reinen Kosten sollten bei der Auswahl der geeigneten Dämmung auch bei einem möglichst günstigen Bauen nicht unbedingt den Ausschlag geben, sondern vielmehr sollte der hierfür zu erhaltene Gegenwert und Mehrwert entsprechend wichtig sein. Experten empfehlen dabei neben der Innendämmung auch eine Fassadendämmung, denn erst durch das komplexe Zusammenspiel beider Dämmvarianten lässt sich für den Hausherren das Optimum für wenig Geld realisieren.

Kosten der Dämmung stellen eine Investition dar
So schwer es auch füllt bei einem möglichst günstigen Hausbau auf die Notwendigkeit der Wärmedämmung mit ihren Kosten einzugehen, so wichtig ist diese jedoch. Sicherlich kann durch den Einsatz moderner Dämmstoffe bei der Fassaden- und Innendämmung etwas an Materialaufwand und Kosten eingespart werden, jedoch sollte man die hiermit verbundenen Ausgaben aufgrund der zuvor genannten Punkte als Investition in die eigene Zukunft sehen. Natürlich kann ein Haus auch komplett gedämmt werden, doch stellt beim g¸nstigen Bauen das ideale Zusammenspiel zwischen Nutzen und Kosten nur den Einsatz der Wärmedämmung dar, weshalb Experten dementsprechend auch hierzu raten.

Günstig bauen und dennoch besten Dämmschutz zu besitzen ist durchaus kein Widerspruch. Lassen auch Sie sich beim Hausbau von Experten beraten und gehen Sie das Thema seriös an, um von den damit verbundenen Vorteilen im Laufe der Jahre profitieren zu können.

Die Außenwanddämmung

Wer Energie sparen will und ein altes Haus besitzt, dem sei eine Außenwanddämmung empfohlen. Durch eine zusätzliche Dämmung an der Außenwand des Objekts können die Wärmeverluste der Wand bis zu 90 % reduziert werden! So spart man sich horrende Heizkosten und tut auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

Allgemein gilt, dass je älter Wände sind, umso mehr Energie verloren geht. Wände aus den 50er und 60er Jahren verlieren etwa im Durchschnitt zwischen vier und sechsmal so viel Heizenergie wie heutige Wände. Aber auch Wände aus den 80er und 90er Jahren verlieren immer noch zwei bis dreimal so viel Wärme wie heutige. Doch nicht nur Energie lässt sich durch eine zusätzliche Außendämmung sparen, auch die Schimmelgefahr geht stark zurück. Die Wände kühlen nicht mehr so stark aus und so bildet sich kein Tauwasser, der ja optimaler Nährboden für Schimmelpilze ist.

Eine Außendämmung kann auf zwei Arten erfolgen. Das erste Verfahren ist die Dämmung mit dem Wärmedämmverbundsystem, kurz „WDVS“. Das sind Dämmstoffplatten, die direkt auf die Wand aufgeklebt werden. Das Verfahren ist kostengünstig und kann sowohl beim Neubau als auch bei einer Sanierung verwendet werden. Bis auf strukturierte Fassaden wie etwa bei Jugendstilhäusern oder Sichtfachwerk kann das WDVS an jedem Mauerwerk angebracht werden. Werden nur genormte Baustoffe verwendet, ist eine weitere Zulassung oder Anerkennung vom Amt nicht erforderlich.

Die zweite Möglichkeit ist eine Außenwanddämmung mit einer hinterlüfteten Fassade. Darunter versteht man die Verkleidung der Außenwände mit einer Art Vorhang, eben einer hinterlüfteten Fassade. Oftmals ist diese aber reiner Witterungsschutz und gestalterisches Element. Dämmstoffe wurden in der Vergangenheit entweder gar nicht oder in viel zu dünnen Stärken eingebaut. Hier ist großer Nachholbedarf. Wer glaubt, die Hinterlüftung der Fassade dämme schon an sich, irrt. Denn diese ist nur dazu da, um Regenwasser und Wasserdampf abzuführen.

Wärmebrücken am Dach isolieren

Oft können dauerhafte Schäden an der Bausubstanz von Häusern entstehen, wenn deren Besitzer nicht entsprechend auf die Anzeichen von kleineren Schäden und Schwachstellen am Dach reagieren und sie gar ignorieren. Um das zu vermeiden, sollte eine regelmäßige Kontrolle des Daches stattfinden. Die Wichtigkeit einer solchen Inspektion wird jedoch von vielen nicht ernst genug genommen. Doch vor allem das Dach ist während des ganzen Jahres den Witterungsbedingungen mit Wind und Wetter ausgesetzt, was vor allem bei älteren Dächern deutliche Spuren und spätere Schäden hinterlässt. So können Algen, Moose oder Flechten durch die intensive Beanspruchung entstehen.

Nicht nur aufgrund der Optik sollte hier unbedingt gehandelt werden. Denn oftmals ist es nicht nur das Eindeckungsmaterial, sondern auch die Konstruktion, die Folgen davonträgt. Auch sind mittlerweile andere Standards für den Energiebereich vorgegeben, als vielleicht noch vor dreißig Jahren, was den technischen und energiewirtschaftlichen Fortschritt gezwungenermaßen erfordert. Heiz- und Energiekosten können dann effektiv eingespart werden, wenn ein Dach wirkungsvoll saniert und beispielsweise durch eine neue Dämmung ausgestattet wird. Auch können Fördermittel bei der KfW Förderbank beantragt werden. Ein funktionstüchtiges Dach ohne Mängel lässt auch den Gesamtwert der Immobilie steigen.

Das Wohnklima unter dem Dach kann durch eine entsprechende Dämmung durchaus verbessert werden. Wartung und Reparatur des Daches sollten deshalb immer regelmäßig stattfinden und keine Mühen dafür gescheut werden. Mindestens zweimal im Jahr sollte das Dach von einem Experten, am besten in Frühjahr und Winter, sowohl von innan als auch von außen inspiziert werden. Auch witterungsbedingt sollte nach starken Regenfällen oder Stürmen eine Überprüfung erfolgen. Hierbei sollte vor allem auf lockere oder beschädigte Teile auf der Dachoberfläche geachtet werden sowie auf den Zustand der Anschlüsse.

Damit auch Regenwasser ungehindert ablaufen kann und sich kein Schimmel an den Hauswänden bildet, sollten auch Dachrinnen und Kehlbleche von Verschmutzungen befreit werden.

Kokosfaser als Dämmmaterial

Die Kokosnuss, sie erinnert an Strand und Meer und Sommergefühl. So manches Mal auch an Gestrandete auf einer einsamen Insel, die vergeblich versuchen, den Inhalt der Frucht ans Licht zu bringen. Doch nicht nur, was sich innerhalb der dicken Schale befindet, ist interessant. Auch dias Äußerste der Hülle dieser Frucht, kann viele Zwecke erfüllen.

Sehr leicht, elastisch und dazu noch bruchfest, das ist die Faser der Kokosnuss. Aus der Fruchthülle der Kokosnuss wird sie hergestellt. Innen hohl, ist sie sehr gut dazu fähig Wärme- und auch die Schalldämmung zu übernehmen. Um das auch im Alltag zu ermöglichen, werden die Fasern der Frucht verarbeitet zu Vliesen und flexiblen Dämmatten mit unterschiedlicher Dicke.

Doch der Dämmstoff, der aus der Kokosfaser hergestellt wird, hat nicht nur sehr gute Voraussetzungen für Wärme- und Schalldämmung. Mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Nässe und Beständigkeit vor dem Verrotten ist sie ausgestattet, durch pflanzeneigene Gerbstoffe, die die Faser besitzt. Diffusionsoffen sind diese Dämmstoffe außerdem und wirken regulierend auf Feuchtigkeit. Durch Hinzufügen des Zusatzes von Ammoniumsolfat oder Borsalzen, kann auch die Brandschutzklasse B2 sichergestellt werden. Das steht für normal entflammbar.

Bei der gewünschten Wärme- und Schalldämmung kann die Faser der Kokosnuss nun auf vielfältige Weise zum EInsatz kommen. So zum Beispiel als Stopfwolle, um Restflächen auszukleiden. Auch zur Wanddämmung in einem Leichtbau, zur Trittschalldämmung ebenfalls oder an Decken zur Hohlraumdämmung, ist der Stoff bestens geeignet. Gerne nimmt man diesen Dämmstoff für solche Bereiche, die sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit sind. Dazu gehören beispielsweise Keller- und Außenwandisolierungen oder die Dämmung zwischen zweischaligem Mauerwerk. Auch unter Estrichen, wird die Faser verwendet. Denn der Dämmstoff ist äußerst unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und weist zudem eine hohe Strapazierfähigkeit auf. Insbesondere bei einer Atbausanierung, sollte die Verwendung von Dämmstoffen aus Kokosfaser durchaus in Betracht gezogen werden aufgrund der diffusionsoffenen Eigenschaft.

Algenbefall, ein gravierendes Problem

Schimmelbefall von Häusern ist ein großes und weit verbreitetes Problem. Allerdings unterdrückt die Popularität dieses Problems den Bekanntheitsgrad eines ganz anderen: Der Algenbefall. Besonders an frisch sanierten Häuserwänden gedeihen die Algen gut. Häuser werden mittlerweile immer besser gedämmt, was für die Algen besonders gut ist, denn auf gut gedämmten Fassaden sprießen sie am besten. Neben dem hässlichen Anblick einer von Algen befallenen Fassade gibt es große Risiken für Bewohner und Haus. Algen zerstören Fassade und Dämmung und können Krankheiten auslösen. Außerdem sind sie sehr schleimig und feucht, was den Schimmelbefall begünstigt.

Werden dann die Wohnungen und Häuser gelüftet, gelangen die Sporen in die Wohnung und somit in die unmittelbare Nähe der Bewohner. Wer längerfristig mit Schimmelpilz im Wohnraum lebt, riskiert Asthma und andere gefährliche und chronische Lungenkrankheiten. Auch die Haut reagiert auf Schimmelpilz mit Ekzemen und chronischem Leiden.

Ursache für den Befall von Algen und Schimmelpilz ist die starke Dämmung. Das Frauenhofer Institut kam zu dem Ergebnis, dass die Dämmung keine Sonnenwärme und auch keine Innenraumwärme aufnehmen könne und somit andauernd feucht ist.

Mit anderen, moderneren Dämmstoffen, die etwas durchlässiger sind, könnte sich das Problem in Luft auflösen, doch bereits sanierte Gebäude werden nicht wieder saniert. Als temporäre Lösung werden Farbe und Putz verwendet, auf denen Algen und Pilze nicht wachsen können.

Wintergärten kühl halten

In der kalten Jahreszeit ist ein Wintergarten sicherlich das Schönste. Man kann quasi in seinem eigenen Garten sitzen und hat es angenehm warm, obwohl draußen klirrende Kälte herrscht. Im Sommer hingegen wandelt sich der wohltemperierte Glaskasten schnell zu einer stickigen Sauna, in der sich die ganze Hitze der prallen Sommersonne, wie in einem Raum mit Schafwolldämmung staut.

Lösungsansätze bieten dimmbare Sonnenschutzgläser. Ganz einfach per Knopfdruck wird der Licht und Energiedurchlass der Fensterscheiben geregelt. Durch die Dimmung wird die Sonnenintensität gemindert und die Hitze effektiv abgewehrt.

So können die Bewohner individuell bestimmen, wie viel Sonnenlicht in den Wintergarten eindringen soll, ohne dass man auf traditionelle Weisen der Verschattung zurückgreifen muss, wie Rollos oder Jalousien. Das Glas besteht aus einer sogenannten ‘Sandwich-Scheibe’, die auf der Innenseite mit einer Nanostruktur beschichtet ist. Bei einer Spannung von nur 3 Volt färben sich die Scheiben leicht blau. Die Dimmung vollzieht sich dank des elektochromen Effektes und kann durch eine Umkehr der Stromrichtung wieder rückgängig gemacht werden. Der Energiebedarf ist minimal, weil er nur für den Prozess der Färbung benötigt wird. Bei höchster Spannung und stärkster Dimmung, hält das Glas etwa 90 Prozent der Sonnenstrahlen ab. Das heißt konkret: Wenn sich i Sommer die Außenscheibe bis auf 70 Grad erhitzt, dann bleibt bei einer die Innenscheibe bei voller Einfärbung bei 25 – 30 Grad angenehm kühl.

Aber das beste ist, dass das Sonnenschutzglas trotzdem die gesunden Strahlen durchlässt. Wie jeder weiß macht die Sonne in Maßen genossen, fit und fröhlich. Verantwortlich dafür sind die kühlen, blauen Teile des Lichtspektrums. Genau diese Strahlen werden aber trotz der gedimmten Flächen durchgelassen. Diese Strahlen sind wahre Nervennahrung, da sie Geist und Seele streicheln und für die Produktion von Vitamin D verantwortlich sind.

Schwachstellensuche mit einer Wärmebildkamera

Es ist bekannt, dass Kameras nicht nur die Wirklichkeit naturgetreu wiedergeben, sondern auch unsichtbares sichtbar machen. Genau dieses technische Vermögen ist auch bei der Überprüfung der Wärmedämmung ihres Eigenheims gefragt. Denn mit einer Wärmekamera können die gespenstisch wirkenden Spuren der Kälte und der Wärme sichtbar gemacht werden. Die Kamera registriert die graduellen Wärmeunterschiede in einem Haus und projiziert sie als Farben in ein Bild. Auf diese Weise lässt sich genau erkennen, welche Stellen im Haus Wärmebrücken sind, an denen Energie entweicht. Allgemein gilt also, je bunter ein Bild ist, desto schlechter ist die Wärmeisolierung.

Dennoch sollte man nicht gleich in Panik verfallen, denn Wärmebilder geben in der Regel ein verzerrtes und dramatisiertes Bild des Temperaturgefälles wieder. Wichtig ist, dass die Kamera, die verschiedenen Temperaturen auch angibt, so dass der tatsächliche Wärmeverlust nachvollzogen werden kann. Denn die Wärmekamera betont teilweise wenige Grad unterschied und lässt die Differenzen dadurch größer erscheinen als sie tatsächlich sind. Deswegen sollte vor einer Sanierung der Dämmung eine professionelle Analyse durchführen lassen.

Für die Analyse der groben Schwachstellen eignet sich die Wärmekamera aber durchaus. Sie zeigt an wie gut Fenster und Türen tatsächlich isolieren und ob sich an der Fassade Auffälligkeiten zeigen. Aber auch hier heißt es bedacht vorzugehen. Bei vielen alten Häusern tritt beispielsweise Wärme oberhalb der Fenster aus. Das liegt nicht unbedingt an einem Schaden in der Dämmung oder einer mangelhaften Konstruktion, sondern meistens an den Rollladenkästen, die in Altbauten fast nie isoliert wurden. Die Schwachstelle wird am besten mit einem vorgesetzten Kasten verschlossen.

Eine Dämmung des Daches gilt unter Fachmännern als eine besonders sinnvolle Investition für eine effektive Isolierung. Denn Wärme steigt bekanntermaßen nach oben und kann sich bei einem schlecht gedämmten Dach leicht verflüchtigen. Die Wärmebildkamera eignet sich dafür allerdings nicht, da die Bilder immer im 90 Grad Winkel gemacht werden müssen. Gerade bei Schrägdächer eine schwierige Aufgabe.

Marder auf dem Dach

Wenn sich der Sommer dem Ende zu neigt, die Sonnenstunden kürzer werden und die Temperatur sinkt, müssen sich Marder Schutz vor der drohenden Kälte suchen. Steinmarder werden nicht ohne Grund Dachmarder genannt. Denn gerade in Siedlungen bieten sich den gewieften Tieren häufig eine Anzahl von Möglichkeiten zum Unterschlupf und ein reiches Nahrungsangebot. Als Kulturfolger haben sie auch wenig Scheu vor Menschen und Siedlungen. Deswegen steigt im Herbst und Winter die Gefahr vor den ungewollten Untermietern. Besonders gerne suchen sie Unterschlupf in Scheunen oder Dachböden, in denen sich der Marder sein Winterquartier zwischen Steinen- oder Holzanhäufungen einrichtet.

Die Schäden, die durch diesen unerwünschten Gast auf dem Dachboden entstehen können, sind enorm. Denn Marder nutzen auch besonders gerne den Dämmstoff des Daches als Material für ihren Unterschlupf. Ein einziger Marder kann bereits genug Schaden anrichten um das gesamte Dach eines Einfamilienhauses in nur wenigen Wochen komplett zu vernichten. Aber damit nicht genug. Marder markieren mit ihrem Urin auch ihr Revier und hinterlassen ihren stinkenden Mist auf dem Dachboden. Zudem schleppen Marder gerne ihre Beute auf den Dachboden und lagern dort ihre Nahrung, alten Müll oder Tierskelette.

Wenn man nicht schnell handelt und den Marder entfernt, kann er enorme Schäden auf dem Dachboden anrichten. Einige Anzeichen, auf die Sie achtgeben können sind beispielsweise ein beißender Geruch, aufgrund des Mistes und dem Schmutz des Marders. Häufig verbreiten Marder viel Lärm durch ihre charakteristischen Nies- und Hustengeräusche oder wenn sie über den Dachboden poltern. Sollten sie in ihrem Haus solche Anzeichen bemerken, dann ist eine schnelle Reaktion gefordert, um bleibende Schäden zu verhindern.

Eine Methode sich die Tiere vom Hals zu halten sind spezielle Hilfsmittel. Der Marderschreck ist in chemischer oder in elektronischer Form erhältlich und ist ein effektives Mittel gegen die ungebetenen Gäste.

Wieviel Dämmung macht Sinn?

Wärmedämmung und Wärmespeicherung sind zwei Begriffe, die häufig nicht trennscharf auseinandergehalten werden. Einige Architekten schwören beispielsweise auf eine wärmespeichernde Gebäudehülle und lehnen eine Wärmedämmung als sinnlos ab.

Wärmespeicherung meint hier, dass die verschiedenen Baustoffe zunächst Energie benötigen, um eine bestimmte Temperatur zu erreichen. Ein guter Wärmespeicher benötigen mehr Energie, schlechte weniger um die Temperatur zu erhöhen. Aber: Auch wenn ein guter Wärmespeicher langsamer auskühlt., verliert er mehr Wärme an die Umwelt. Denn der schlechte Wärmespeicher benötigt nicht lange um seine kleine Menge an Wärme abzugeben und sich an die Umgebungstemperatur anzupassen. Der gute Wärmespeicher hingegen kühlt nicht so schnell ab und gibt dementsprechend weiterhin Wärme ab.

Allgemein gilt, dass die Wärmspeicherung nur bei Bauelementen interessant ist, die ständig unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind, also beispielsweise den Außentemperaturen in der Tagessonne und in der Nacht. Eine Wärmespeicherung lohnt sich nur, wenn das Bauelement tagsüber ausreichend mit Wärme aufgeheizt wird. Ansonsten muss man unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass der Energieverlust größer ist als die Wärmespeicherung. Doch in Deutschland sind die Temperaturgefälle nicht ausreichend um eine entsprechende Wärmespeicherung zu erreichen. Wenn nicht eine ganze Reihe von Bedingunegn erfüllt werden, ist in der Regel eine Wärmedämmung vorzuziehen.

Eine Dämmung ist also nicht um jeden Preis zu empfehlen. Wenn sie überlegen ihr Haus mit einer neuen Dämmung auszustatten, dann sollten sie sich zunächst ausführlich mit den Kosten und Einsparungen auseinandersetzen. Nur so lässt sich abschätzen, ob eine nachträgliche Wärmedämmung tatsächlich von Vorteil ist. Doch allgemein gilt, dass die Dämmung einer massiven Außenwand in der Regel nicht nur finanzielle Vorteile hat, sonder auch das Raumklima spürbar verbessert. Im Endeffekt ist eine individuelle Analyse ihrer Situation notwendig um den Nutzen einer Wärmedämmung einzuschätzen.

Dämmung selbst gemacht

Die in diesem Jahr drastisch gestiegenen Preise für Heizkosten lassen derzeit viele Besitzer, insbesondere der von alten Häusern, über gezielte Dämm-Maßnahmen nachdenken um langfristig Energie zu sparen. Solche Maßnahmen sind am eigenen Haus auch relativ schnell und kostengünstig möglich, zum Teil sogar in Eigenenergie.

Dabei sollte man mit der Dachdämmung anfangen, da dies den Wärmeverlust eines Hauses um bis zu 30 Prozent reduzieren kann. Wichtig ist dabei, dass Steildächer zwischen oder auf den Sparren gedämmt werden müssen. Es kann dabei je nach Sparrenhöhe notwendig sein bei der Zwischensparrendämmung auch eine zusätzliche Untersparrendämmung einzusetzen um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung zu erfüllen. Das wichtigste aber ist die Dampfbremse auf der Innenseite, die das Eindringen von Feuchtigkeit aus den Räumen in die Dachkonstruktion verhindert. Energie-Fachberater Arndt Jänsch meint dazu: “Die Dämmung zwischen den Sparren sowie zusätzlich unter den Sparren können versierte Hausbesitzer selbst ausführen. Die Dämmung auf den Sparren wird meist bei einer Dachneueindeckung ausgeführt und ist eine Aufgabe für den Profi”.

Ein weiterer Tipp ist es den Dachboden zu dämmen, was eine direkte Heizkosten-Einsparung bedeutet. Ab Ende 2011 soll das Dämmen der obersten Geschossdecke sogar Pflicht sein, falls das Dachgeschoss nicht genutzt wird, allerdings nur wenn der Besitzer des Eigenheims wechselt. Dabei können handwerklich begabte Hausbesitzer diese Dämmung selbst aufbringen, wenn der Dachboden zum Beispiel nur gelegentlich betreten wird, wäre eine schnell verlegte Rollenware aus Glas- oder Steinwolle ausreichend, so Jänsch. Soll der Dachboden begehbar sein, sind druckfeste Dämmplatten zu empfehlen.

Nicht zu vergessen bei en Dämmmaßnahmen ist die Kellerdecke. Diese kann schon durch eine 60 Millimeter dicke Dämmung den normalen Energieverlust pro Jahr um bis zu 80 Prozent reduzieren und ist außerdem auch mit wenig Aufwand durch den Hausbesitzer selbst anzubringen. Auch ungedämmte Heizungs- und Warmwasserleitungen mit veralteter Dämmhülle, die im kalten Keller verlaufen, können im Jahr einen hohen Anteil an zusätzlichen Heizölkosten bedeuten. Dem kann man ganz einfach entgegenwirken, in dem man diese mit der sehr hitzebeständigen Mineralwolle ädmmt. Auch das ist in der Regel problemlos selbst zu erledigen.

Den Fachmann sollte man allerdings rufen wenn es um die Fassadendämmung geht oder auch den Austausch von Fenstern, da auch solche Maßnahmen eine Einsparung von 25 Prozent Wärmeverlust bedeuten.