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Der Ziegel als Alleskönner

Brennstoffe werden immer teurer. Das ist kein Geheimnis. Kein Geheimnis ist auch, dass eine soldie Wärmedämmung der Außenwänder daher immer wichtiger wird. In diesem Zusammenhang sind Ziegel von entscheidender Bedeutung. Sie leisten hervorragende Arbeit auf natürliche Weise: der massive Teil des Ziegels – Stege und Rahmen – ist mit unzähligen kleinen Bläschen durchzogen, die Stege spannen zudem Kammern auf, die luftgefüllt sind. Damit setzen Ziegel einen der besten Wärmedämmer ein – nämlich Luft.

Wärmeleitzahlen von 0,09 W/mK sind zu erreichen. Damit erfüllt der Ziegel sämtliche Anforderungen der novellierten Energie-Einsparverordnung (EnEV). Eine Reduktion des Heizenergiebedarfs auf bis 40 Kilowattstunden pro Jahr ist durchaus möglich.

Ziegel haben aber auch noch weitere Vorteile. Sie gewährleisten hygienischen Wärmeschutz. Eine homogene und durchgehend warme Außenwand sorgt nämlich dafür, dass keine Wärmebrücken entstehen, an denen sich Wasserdampf niederschlägt. Feuchtigkeit und Schimmel kann so vermieden werden. Außerdem nehmen die Ziegel überflüssige Raumfeuchtigkeit auf und speichern sie. Treten günstige Außenluftbedingungen ein, wird die Feuchtigkeit schnell wieder abgeführt. Ein ausgeglichenes Raumklima ist garantiert. Dazu kommt, dass ein Ziegelhaus garnatiert giftfrei ist. Denn der natürliche Stein aus Lehm, Ton und Wasser enthält keinerlei Chemikalien. Zusätzlich wirken Ziegel wie Elektrosmog-Blocker: sie halten schädlcihe Strahlung ab. Wissenschaftliche Tests haben gezeigt, dass Ziegel weniger als ein Prozent der D-, E- und UMTS-Wellen durchlassen. Und auch in Sachen Schall- und Brandschutz erbringt der Ziegel Höchstleistung! Der Ziegel ist “nichtbrennbar” und blockt aufgrund seiner großen Masse Lärm zuverlässig ab.

Flachdachsanierung

Das Flachdach – es ist wieder ganz im Trend! Was nicht bedeutet, dass so ein modisches Flachdach keine Probleme aufweist. Ganz im Gegenteil: Gerade das Flachdach ist ein Problemkind, weil es im Gegensatz zum Satteldach kein oder – wenn überhaupt – nur ein sehr geringes Gefälle aufweist. Das erschwert natürlich auch die Dachsanierung.

Das Wasser kann nur schlecht bis gar nicht ablaufen, was wiederum die Dachdeckung – egal ob Bitumen oder Folie – äußerst beansprucht. Witterungsbedingte Temperaturschwankungen von bis zu 100 Grad Celsius, Wind, saurer Regen und chemische Belastungen machen die ganze Sache nicht unbedingt einfacher. Es dauert meist nicht allzu lange und die Dachabdichtungen werden spröde, Risse tauchen aus dem Nichts auf oder im schlimmsten Fall – wenn die Dampfsperre nicht mehr funktioniert – entstehen Blasen mit der Folge, dass das Dach seine Funktion, die Bausubstanz zu schützen, nicht mehr erfüllen kann. Dann kann es sehr schnell sehr teuer werden. Im gewerblichen Bereich – bei Industriehallen – kann unter Umständen sogar der Bankrott drohen.

Möglichkeiten der Abdichtung gibt es viele. Zum einen bietet sich eine Abdichtung mit dem Flüssigkunststoff Kemperol an. Eine solche hat sich auch schon beim Dresdner Zwinger, dem Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin oder dem Empire State Building in New York bewährt. Zum anderen ist eine Abdichtung mit hochwertigen Kunststoffbahnen, Rhepanol, denkbar. 75 Millionen Quadratmeter, die weltweit die unterschiedlichsten Gebäude krönen, sprechen für sich. Auch eine Abdichtung mit Bitumenbahnen, der Grünschiefer Schweißbahn, kommt in Betracht. Großer Vorteil hier: diese Art der Abdichtung stellt die günstigste Alternative dar! Polyurethan – Spritzschaum – ist hingegen nur für größere Dächer ab 500 m² rentabel.

Dachreinigung

Es gibt immer was zum Putzen. Auch und gerade im eigenen Haus. Da bildet auch das Dach keine Ausnahme. Und dabei geht es nicht ausschließlich darum, den Ästhetik-Preis für das glänzendste Dach zu gewinnen, sondern eine regelmäßige Dachreinigung ist auch Grundvoraussetzung für eine haltbare Beschichtung des Daches. Und ohne diese kann es – so viel dürfte jedem klar sein – sehr schnell sehr unangenehm werden. Dreck und Moose besiedeln die Dachpfannen, Wasser kann sich durch die Kapillarwirkung in den Dachraum ziehen – insbesondere dann, wenn keine Unterspannbahn verarbeitet wurde. Das Wasser fließt durch Moos und Dreck langsamer ab, die Moosbildung vermehrt sich. Ein Teufelskreis!

Doch wie reinigt man sein Dach am besten? Mit Schrubber und Eimer das Dach erklimmen und mit kreisenden Bewegungen darauf los putzen? Verlockend, wenn auch wenig ratsam. Eine professionelle Reinigung sollte das Mittel der Wahl sein. Eine solche läuft folgendermaßen ab: Wie immer bei größeren Reinigungsarbeiten werden zunächst sämtliche Kostbarkeiten abgedeckt, um sie vor dem frei werdenden Schmutz zu schützen – der Gartenteich, die Lieblingspflanzen oder auch – wer einen besitzt – der Wintergarten. Dieses erledigt, kann der eigentliche Teil der Reinigung beginnen. Mit klarem Wasser. Ohne Chemie, dafür aber mit sehr hohem Druck – nämlich 250 Bar – und einer Dreckfräse. Damit der Schmutz nicht in die Fallrohre gelangt und unschöne Verstopfungen verursacht, werden die Dachrinnen mit Sieben bestückt.

Also, weg mit dem ganzen Moos und Dreck! Dann stehen auch die Chancen ganz gut, dass das heimische Dach auch weiterhin die Bausubstanz vor den Witterungseinflüssen zu schützen vermag. Und das kann schon mal Temeperaturunterschiede von bis zu 100 Grad Celsius bedeuten. Von -20 Grad im Winter bis zu +80 Grad auf der Ziegeloberfläche im Sommer.

Dachschmuck

Nicht nur Frau liebt Schmuck. Nein, auch die heimischen vier Wände haben es gerne etwas edler. Das Stichwort heißt Dachschmuck. Hört sich zunächst vielleicht ein wenig befremdlich an, ist es aber eigentlich gar nicht. Freilich, ein Extra ist so ein Dachschmuck schon. Jenseits einer etwaigen Renovierung nicht zwingend erforderlich. Aber das Auge wohnt bekanntlich mit! Und das Angebot ist groß! Verschieferte Schornsteine, Schlafwandler auf dem First oder Wangenverkleidungen von Gaupen und Kiebeln, sind nur einige Möglichkeiten, ihrem Heim einen individuellen Schick zu verpassen.

Und dieser kann abseits von ästhetischen Gesichtspunkten durchaus auch noch weitere Vorteile bieten. Eine Giebelverkleidung mit Dämmung etwa schützt vor Feuchtigkeit und Kälte. Praktisch. Vor allem auf der Wetterseite. Nebenbei werden auch noch die Heizkosten gesenkt. Und das merklich, so das Versprechen der Anbieter. Auch verschieferte Schornsteine sehen nicht nur hübsch aus, sondern dienen darüber hinaus auch noch dem Schutz des Mauerwerks vor Witterungseinflüssen. Der Grund ist folgender: während früher die Schornsteine stark erhitzt wurden, werden sie heute im Zeitalter von Niedrigenergie Heizsystemen nicht annähernd so stark erhitzt. Als Folge verdunstet die eingedrungene Feuchtigkeit weniger schnell. Abhilfe schafft da – zumindest von außen – eine Verkleidung. Eben eine solche mit Schiefer – für den optischen Effekt!

Aber, es muss natürlich auch nicht immer nützlich sein, der Schmuck am eigenen Dach. Manchmal geht es auch ausschließlich um die Optik. Die unterschiedlichsten Motive stehen im Sortiment. Die Katze auf dem Dach, Vögel in allen Formen und Größen oder gleich die vier Stadtmusikanten. Alles machbar. Der ganze Spaß ist entweder schon mit dem Firstziegel verbunden oder kann nachträglich auf dem Ziegel oder der Betonpfanne montiert werden. Eine schöne Sache eben!