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Aluminium-Vorbaurollläden

Die Energiekosten steigen, eine gute Wärmedämmung wird immer wichtiger. Eine Variante, um den Energiehaushalt effizient zu kontrollieren, sind Aluminium-Vorbaurollläden.

Folgendes ist zu bedenken: Zwar nehmen Fenster durchschnittlich nur 10 Prozent der gesamten Außenfläche eines Gebäudes ein, sie sind aber für bis zu 44 Prozent der Energieverluste verantwortlich. Eine Aufrüstung alter Fenster mit einem nachträglich eingebauten Aluminium-Vorbaurollladen kann den U-Wert um bis zu 45 Prozent verbessern. Eine zusätzliche Option ist der Sonnen- und Temperatursensor in automatisierten Rollläden. Der Innenraum wird durch automatisches Herunterlassen der Rollläden vor Hitze und Kälte geschützt – eine dynamische Dämmung wird ermöglicht. Dabei ist auch gerade der Hitzeschutz nicht zu unterschätzen. Denn in überhitzen Räumen lebt es sich im Allgemeinen nicht besonders angenehm.

Ein weiterer Vorteil von Rollläden aus Aluminium liegt darin, dass so Langfingern ihre Arbeit erschwert wird. Für einen maximalen Einbruchschutz sind zusätzliche Sicherheitspakete mit verstärktem Endstab und einer integrierten Hochschiebesicherung buchbar. Daneben schützt ein Vorbaurollladen aber auch noch vor Lärm und sorgt für einen zuverlässigen Wetterschutz zu jeder Jahreszeit. Schließlich ist auch noch ein Insektenschutzgitter direkt und elegant im Rollladenkasten integriert.

Ein Aluminium-Vorbaurollladen bietet damit allerhand Vorteile und ist auch aufgrund seiner einfachen Handhabung zu empfehlen.

Die Außenwandisolierung

Die  fachgerechte Dämmung des Hauses ist eines der wesentlichen Aufgaben bei  der Planung und Ausführung eines Eigenheimes oder einer anstehenden  Sanierung. Eine gute Dämmung spart nicht nur Energie und Geld, sondern  sorgt auch für ein angenehmes Wohnklima. Der Isolierung der Außenwände  kommt die Hauptaufgabe der Abdämmung zu und sie spielen deswegen eine  übergeordnete Rolle. Es gibt verschiedene Methoden Außenwände  ordnungsgerecht und effektiv abzudämmen.

Zunächst  unterschiedet man ob es sich um eine einschalige oder eine zweischalige  Wand handelt. Bei einschaligen Wänden lohnt es sich bei einem Neubau  von vorneherein ein qualitatives Baumaterial zu verwenden, das die  notwendige Dicke hat, also mindestens 36,5 cm. Es eigenen sich besonders  Porenbeton- oder Leichtziegel-Steine. Dadurch verhindert man, dass man  im Nachhinein Dämmplatten auf die Außenwände applizieren muss, was  unnötige Umständlichkeiten bereitet und zudem auch teurer ist.

Vorteilhaft  ist deswegen ein zweischaliger Wandaufbau mit Klinkerschale. Bei diesen  Wandarten kann man eine Differenzierung der statischen und dämmenden  Aufgaben vornehmen. Für die tragende Wand ist in der Regel bereits eine  Kalksandsteinwand oder eine Wand aus Bismsstein mit einer Dicke von 17,5  cm ausreichend. Zwischen der tragenden Wand und der vorgelagerten  Klinkerfassade wird eine Dämmschicht und eine Luftschicht gesetzt und so  die besten Ergebnisse erzielt. Alternativ kann man statt einer  Luftschicht auch anderes Dämmmaterial nutzen, wie besipielsweise  Kerndämmmatten oder eine Perliteschüttung. Der einzige Nachteil dieser  Methode ist der Kostenfaktor, der deutlich höher ist als bei den anderen  Varianten. Allerdings spart man wiederum Geld, wenn man miteinrechnet, dass zweischalige Wände deutlich langlebiger sind und dadurch  Wartungskosten vermieden werden.

Bei  beiden Methoden sollten Bauherren allerdings den Fachmann ans Werk  lassen, da es sich um komplizierte Aufgaben handelt und mangelhafte  Ausführungen erhebliche Schäden in der Isolierung führen können.

Das Problem mit dem Schimmel bei falscher Dämmung

Beim Bau des Eigenheimes ist die Dämmung der Außenwände ein wichtiger Aspekt, da bei guter Dämmung einige Kosten des Energieverbrauchs gesenkt werden können. Aber leider hat eine Dämmung auch negative Folgen, die erst später ersichtlich werden und bis hin zur Schimmelbildung führen können.

Außenwand

Zu beachten bei einer Außenwand ist, dass das Mauerwerk eine gute Kapillarität besitzen sollte, da sie die Fähigkeit zur Kapillartrocknung und somit eine Entfeuchtung der Bausubstanz ermöglicht. Eine sehr wichtige Rolle spielt auch die Feuchtigkeit der Raumluft im Haus, da der Wasserdampf sich besonders an kalten Stellen der Außenwände niederlässt. Der jeweilige Heizungstyp kann dies beeinflussen. Beispielsweise sparrt eine moderne Konvektionsheizung alle Raumecken systematisch aus, wodurch ein Abkühlungseffekt an den entsprechenden Außenwänden stattfindet, der den Feuchtigkeitsbefall fördert. Generell gilt, dass ein Feuchtigkeitsanfall in Bauteilen, die kälter als ihre Umgebungsluft sind, eine Schimmelbildung verursachen kann.

Ist die Wand wärmer als die umgebende Raumluft, kann sie demnach kein Kondenswasser aufnehmen. Allerdings besteht die Gefahr, dass aus der abgekühlten Außenluft nachts Kondensat aufgenommen wird. Hierbei kann Dämmstoff im Gegensatz zu massiven Baustoffen nicht genügend Wärme speichern und kühlt daher jede Nacht unter den sogenannten Taupunkt über mehrere Stunden hinweg aus. Man sieht dies unter anderem an Veralgungen oder der Aufnahme von Regenwasser im Material, da durch die Temperaturbelastung Risse entstehen.

Aus diesem Grund finden sich in der modernen Verarbeitung häufig zusätzliche Stoffe wie Pestizide (Fungizide/Alzigide), die giftig sind und mit der Zeit vom Regen aus der Fassade gespült werden. Dann gelangen sie in den Erdboden und belasten das Abwassersystem etc. Dies bezeichnet man als “Absaufen” von Wärmdämmverbundsystemen oder Dämmung hinter Vorhangfassaden, weil sie eingedrungenes Wasser nicht genug abtrocknen können. Außerdem kann eine Außenwärmedämmung kostenlose Solarenergie nicht speichern, da eine Verschattungswirkung entsteht und so eine Auskühlung vor allem im Herbst und Frühjahr zur Folge hat. Hinzu kommt, dass das Vernachlässien von Heizung und Lüftung auftritt, da eine scheinbare Erhöhung der Oberflächentemperatur an der Innenseite der Wand erzielt wird, dies aber lediglich die Schimmelbildung weiter fördert. Deshalb ist es wichtig zu beachten, dass eine angeblich gute Wärmedämmung an den Außenwänden also eher Probleme verursachen kann, die sogar zur Schimmelbildung im Haus führen können.

Fenster

Eine andere große Frage zur Dämmung betrifft Fenster, denn häufig passiert es, dass nach dem Einbau neuer Fenster mit besserer Wärmedämmung Schimmelflecken an den Rändern zu entdecken sind. Das liegt daran, dass eine besser Wärmedämmung einen Luftaustausch verhindert und doppelverglaste Fenster keine überschüssige Raumluftfeuchte absorbieren können wie dies bei älteren, einfach verglasten Fenstern möglich war. Als Folge kann das Raumluftkondensat nicht entweichen und wird vom Bauteil aufgenommen. Nur Fenster, die durch ausreichende Fugendurchlässigkeit den technisch und hygienischen Anforderungen gerecht werden, können schließlich eine Schimmelbildung verhindern.

Deshalb sollte unbedingt beachtet werden, dass die so oft wirtschaftlich gelobte Dämmstoffwerbung und die teilweise gesetzlich verpflichtende Dämmung nicht ohne Überprüfung verwendet werden sollten, da die Folgen enorm sein können. Eine wirtschaftliche Abwägung der Energiesparwirkung und der als Folgen entstehenden technischen Probleme der Dämmung sollte daher neu ermittelt werden. Am besten geschieht dies für einen Zeitraum von 10Jahren, denn wenn bis dahin die verzinsten Mehrkosten für die Energiespamassnahme nicht heringesaprt wurde, ist sie unwirtschaftlich und kann bei der Erwirkung einer Befreiung nach dem Energiespargesetz hilfreich sein, da gesetzlich das “Wirtschaftlichkeitsgebot” gilt.