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Was ist Wohn-Riester?

Seit dem Jahr 2008 gibt es die so genannte Wohn-Riester-Rente. Bei dieser Art von Rente handelt es sich darum dass einfach ein Sparkonto für die Altersvorsorge durch eine Immobilie ersetzt wird. Das Kapital wird auf einem speziellen Konto erfasst und bietet jede Menge steuerliche Vorteile.

Generell kann jeder die Wohn-Riester-Förderung in Anspruch nehmen. Grundvorraussetzung ist die Steuerpflicht in Deutschland, sonst entällt der Anspruch auf die Berechtigung. Auch Beamte können diese Förderung nutzen.

Das System ist nicht ganz einfach zu verstehen. Es gibt beispielsweise auch verschiedene Teilbereiche der Riesterförderung. Berechtigte können nämlich auch das Kapital für den Kauf von einer Wohnung verwenden, und nicht nur für dein Bau eines Eigenheims. Das Altersvorsorgekapital wird nach und nach auf einem Wohnförderkonto erfasst, und jedes Jahr werden rund 2 Prozent des angesparten Betrages versteuerlicht. Der Vorteil ist dass man nur Steuern für den Betrag auf dem Wohnförderkonto zahlen muss.

Der entscheidende Vorteil eröffnet sich vor allem für Familien. Denn so kann man günstig ein Eigenheim finanzieren und zugleich auch noch ein zweites Standbein für die private Altersvorsorge hervorrufen.
Allerdings ist das an viele Bedingungen gebunden die natürlich eingehalten werden müssen. Ein weiteres Problem ist, dass die Besteuerung des Wohnens erst im Alter erfolgt. Zu dem herrscht auch das Problem, dass bisher in Deutschland das Riester-Wohnen nur von zwei Kreditanstalten angeboten wird. Das sorgt natürlich für Verunsicherung beim Verbraucher.

Für wen sich das Riestersystem lohnt, das muss im Einzelfall nach gerechnet werden und ist so überschlagen nicht zu sagen. Es gibt spezielle Beratungsstellen die sich darauf spezialisiert haben das Modell des Wohn-Riesters durchzurechnen und zu verdeutlichen.