Qualifizierte Energieberatung

Seit der Einführung des Energieausweises im Jahr 2009 liegt die Auftragslage bei Energieberatern sehr hoch. Denn vor der Modernisierung des eigenen Hauses sollte unbedingt ein Energieberater zu Rate gezogen werden, um so das beste Einsparpotential zu erzielen und die individuellen Förderprogramme auch effektiv nutzen zu können.

Achtung ist allerdings bei der Auswahl des Energieberaters geboten. Denn die Bezeichnung Energieberater ist weder geschützt noch an einen Berufszweig geknüpft. Deshalb kann diese Tätigkeit theoretisch jeder ausführen und eine genaue Auswahl ist erforderlich. Es empfiehlt sich vor der Beauftragung nachzufragen, ob der Energieberater eine entsprechende Qualifizierung vorweisen kann. Ebenso wichtig ist es, dass ein Energiebrater unabhängig und nicht an spezielle Betriebe gekoppelt ist. Nur so kann eine qualitative Fachberatung gewährleistet werden.

Doch wo kann man einen solchen Berater finden?
Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten Sie auf Nachfrage Kontaktdaten seriöser Energieberater, die unabhängig arbeiten und Qualifikationen nachweisen können. Hinzu kommt, dass diese Berater berechtigt sind Anträge an das BAFA-Förderprogramm zu richten. Die Fördersumme kann dabei bis zur Hälfte der Beratungskosten umfassen.  Beispielsweise beträgt die Förderung für ein Einfamilienhaus 300 Euro. Erfolgt zusätzlich eine Beratung zur Energieeinsparung erhöht sich die Summe um 50 Euro. Dieses Förderprogramm läuft allerdings im Jahr 2014 aus. Alternativ kann auch eine Förderung über das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und deren Verbraucherzentralen erfolgen. Diese Beratung findet jedoch nicht vor Ort statt, sondern in den jeweiligen Beratungszentren der Verbraucherzentralen der Bundesländer. Weitere Informationen können auch über die Förderbank des BMWi erhalten werden.

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