Die Zeit läuft ab

Mittlerweile wird es für alle Menschen, die eine eigene Immobilie besitzen und sich nicht ganz sicher im Bezug auf den Stand der Sanierung und Energieeffizienz sicher sind, sollten nun spätestens noch einmal prüfen, ob eine Energiesanierung für ihr Objekt notwendig oder sogar vorgeschrieben ist. Denn es bleibt lediglich ein halbes Jahr zeit für Hausbesitzer, Teile ihrer Häuser entsprechend der Energieeinsparverordnung von 2009 bei Altbauten nachzubessern. Dabei gilt diese Vorschrift für alle Besitzer von Altbauten, die diesen nach dem 1. Februar 2002 übernommen haben und zudem selbst bewohnen. Dabei ist es unabhängig, ob es sich um Ein-, Zwei-, oder Mehrfamilienhäuser handelt. Wer also ahnt oder weiß, dass er sein Haus energietechnisch noch aufrüsten muss, der sollte jetzt die Gunst der Stunde und die letzte Möglichkeit für ein Sanierungsprojekt mit eventuellen Naturbaustoffen wie Produkte von Biofa nutzen.

Laut der staatlichen Vorgaben umfasst ein solches Projekt Dämmungsarbeiten im Bereich von Heizungs- und Warmwasserleitungen ebenso wie die Dämmung von Dächern. Ersteres kann ein geschickter Heimwerker mit den entsprechenden Materialien vom Baumarkt sogar selbst erledigen. Was die Dämmung des Daches betrifft, so gilt es, eine möglichst ökonomische und sinnvolle Lösung zu finden. Bei einem nicht ausgebauten Dachstuhl empfiehlt es sich so beispielsweise nur die Decke des obersten Geschosses entsprechend mit Dämmung auszurüsten. Möchte man dagegen auf eine komplette Dämmungsmaßnahme setzen, dann sollte man schon einen erheblichen Kostenaufwand von mindestens 20 000 Euro in das eigene Budget mit einkalkulieren. Hier gilt zudem zusätzlich entgegen der Empfehlung bei den Arbeiten an den Rohren: Ein Fachmann ist gefragt, weil dieser einzig absichern kann, dass die Anforderungen der staatlichen Vorschriften auch in ausreichendem Maße baulich umgesetzt werden.

Auch Heizungen sind von den Vorgaben der Energieeinsparverordnung nicht verschont, denn bis Ende des Jahres müssen alle Heizungsanlagen erneuert werden, die noch vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut wurden.

Bei all diesen Arbeiten sollte der Hausbesitzer zudem zusätzlich darauf achten, dass er die Einhaltung der Vorschriften beziehungsweise die fachgerechte Durchführung der Baumaßnahmen auch jederzeit schriftlich vor den Behörden belegen kann. Auch in Zukunft können solche gesetzlichen Verordnungen weiter auf die Hausbesitzer zukommen, denn die Energieeinsparverordnung steht vor einer Reform, die wohl bedingt durch den Atomausstieg noch höhere Anforderungen an die Effizienzstandards setzen wird.

 

 

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