Die Geschichte der Wärmepumpe

Immer mehr Hauseigentümer setzen bei einer Modernisierung oder einem Neubau auf Wärmepumpen. Vor allem die effiziente Nutzung von erneuerbarer Energien und die somit gesparten Kosten lassen dieses System für viele attraktiv werden. Auch die staatlichen Subventionen bringen immer mehr Leute dazu sich für eine Wärmepumpe zu entscheiden. Doch wie entstand dieses System eigentlich? Die Geschichte der Wärmepumpe beginnt schon im Jahr 1824! Da veröffentlichte nämlich der Franzose Carnot die ersten Pläne für die Entwicklung dieses Systems. Zehn Jahre später wurde dann in den USA die erste Kompressionskältemaschine entwickelt.
Im Jahr 1852 konnte dann Lord Kelvin den Beweis bringen, dass man diese Kältemaschinen auch umgekehrt, nämlich zum Heizen verwenden kann. Außerdem bewies er, dass durch dieses System weniger Primärenergie verbraucht wird als bei direktem Heizen. Denn schon damals nahm die Wärmepumpe die Energie aus der unmittelbaren Umgebung auf und verwendete sie.

In den Jahren von 1860-1870 wurde dann intensiv der Umgang mit solchen Maschinen erprobt. Kompressionskältemaschinen und Absorptionskältemaschinen wurden getestet und sie wurden für die Herstellung von Eis verwendet. Vor allem die Lebensmittelindustrie nutzte diese Systeme zum Kühlen von Waren. So entstand der Kühlschrank den wir heute kennen. Vor allem zu den Zeiten nach dem Krieg boomte der Kühlschrank auch in privaten Haushalten.

Zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise wurde dann nach neuen Optionen für das Beheizen von großen Gebäuden gesucht. Die ersten großen Wärmepumpen gingen in Zürich in Betrieb, ab 1945 wurden dann auch in den USA die ersten Erfolge gefeiert.

Heute wird der Einsatz dieser Wärmepumpen aufgrund ihrer hohen Effizienz dauerhaft gefördert, Energieunternehmen weiten die Technik noch immer aus um unseren Energieverbrauch so nachhaltig minimalisieren zu können.

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