Dichtstoffe: Ein Überblick

Für den Hausbau werden eine Vielzahl an Dichtstoffen benötigt. So können beispielsweise Gugen, Splten und Risse abgedichtet werden.
Schon seit den Anfängen der Menschheit wurden Dichtstoffe aus der Natur verwendet. Früher waren das noch Materialien aus der Natur wie etwa Bienenwachs oder Baumharz. Bis zur heutigen Zeit hat sich das Prinzip das abdichtens durchgesetzt. Den ersten künstlichen Dichtstoff erfand man mit dem so genannten Fensterkitt um das Jahr 1700 herum. Für die Zukunft erwarten uns viele neue Polymere die unsere Abdichtungen noch immer weiter und weiter verdichten werden.

In der Regel benutzen wir heute viele Silikone. Diese härten an der Luft aus und geben sie die benötigte Dichte. Heimwerker können sich hier daran halten, dass die Masse nocfh feucht ist so lange sie noch einen Geruch absondert.

Ein Dichtstoff muss zudem die Eigenschaft besitzen, den Untergrund mit sich selbst zu vermschmelzen, nur so kann eine gewisse Dichte entstehen. Bei der Fugenverdichtung muss die Fuge jedoch auch gut vorbereitet sein. Wird eine Fuge mal undicht liegt es in den meisten Fällen nämlich nicht an mangelhaften Material sondern an falscher Vorbereitung. Im Winter dauert es zu dem sehr viel länger als im Sommer bis das Material ausgehärtet ist. Im Sommer muss der Stoff also relativ schnell geglättet werden, sonst kann eine hässliche Oberfläche entstehen. Bei besonders heißen Temperaturen ist von einer Verfugung abzuraten.

Auf metallischen Untergründen oder Kunststoffen werden vor allem bei Hausbau oft Dispersionsdichtsoffe verweden. Diese beruhen auf der Basis von Acryldispersionen. Der Stoff zeichnet sich dadurch aus dass er beim Trocknen einfach die beinhaltete Flüssigkeit abgibt und sich so an den Untergrund anschmiegen kann. Der Stoff verliert dabei bis zu 25 Prozent an Masse.

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