Dachreinigung

Es gibt immer was zum Putzen. Auch und gerade im eigenen Haus. Da bildet auch das Dach keine Ausnahme. Und dabei geht es nicht ausschließlich darum, den Ästhetik-Preis für das glänzendste Dach zu gewinnen, sondern eine regelmäßige Dachreinigung ist auch Grundvoraussetzung für eine haltbare Beschichtung des Daches. Und ohne diese kann es – so viel dürfte jedem klar sein – sehr schnell sehr unangenehm werden. Dreck und Moose besiedeln die Dachpfannen, Wasser kann sich durch die Kapillarwirkung in den Dachraum ziehen – insbesondere dann, wenn keine Unterspannbahn verarbeitet wurde. Das Wasser fließt durch Moos und Dreck langsamer ab, die Moosbildung vermehrt sich. Ein Teufelskreis!

Doch wie reinigt man sein Dach am besten? Mit Schrubber und Eimer das Dach erklimmen und mit kreisenden Bewegungen darauf los putzen? Verlockend, wenn auch wenig ratsam. Eine professionelle Reinigung sollte das Mittel der Wahl sein. Eine solche läuft folgendermaßen ab: Wie immer bei größeren Reinigungsarbeiten werden zunächst sämtliche Kostbarkeiten abgedeckt, um sie vor dem frei werdenden Schmutz zu schützen – der Gartenteich, die Lieblingspflanzen oder auch – wer einen besitzt – der Wintergarten. Dieses erledigt, kann der eigentliche Teil der Reinigung beginnen. Mit klarem Wasser. Ohne Chemie, dafür aber mit sehr hohem Druck – nämlich 250 Bar – und einer Dreckfräse. Damit der Schmutz nicht in die Fallrohre gelangt und unschöne Verstopfungen verursacht, werden die Dachrinnen mit Sieben bestückt.

Also, weg mit dem ganzen Moos und Dreck! Dann stehen auch die Chancen ganz gut, dass das heimische Dach auch weiterhin die Bausubstanz vor den Witterungseinflüssen zu schützen vermag. Und das kann schon mal Temeperaturunterschiede von bis zu 100 Grad Celsius bedeuten. Von -20 Grad im Winter bis zu +80 Grad auf der Ziegeloberfläche im Sommer.

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