Dachentwässerung

Regenwasser zu sammeln lohnt sich. Besonders für das Gießen im eigenen Garten. Es spart Geld und schont die Umwelt, da weniger Leitungswasser verbraucht wird.

Viele kennen von früher sicherlich die Regenrinne und die darunter stehende Tonne. Der offensichtliche Nachteil: Ist die Tonne voll, läuft das Wasser über und überwässert den umliegenden Bereich der Tonne ungewollt.

Wie lässt sich Regen nun aber effektiver sammeln?

Dafür gibt es sogenannte Dachentwässerungssysteme. Sie bewirken, dass nur so viel Wasser in die Tonne kommt, dass es dem Fassungsvermögen der Tonne auch tatsächlich entspricht. Die Installation des Systems ist einfach zu handhaben. Aus dem Fallrohr wird ein Stück herausgesägt und ein Regensammler an dieser Stelle angebracht. Ein gewöhnlicher Gartenschlauch verbindet den Sammler dann mit der Regentonne. Einzig zu beachten ist, dass der Regensammler mindestens in der gleichen Höhe liegt wie der Einfluss in die Tonne. Dies verhindert ein Rücklaufen des Wassers in das Fallrohr. Damit die Tonne künftig nicht mehr überläuft, muss der Zufluss circa sieben Zentimeter unter dem Tonnenrand liegen. Wenn der Wasserstand dann den Einleiter erreicht, wird der Wasserzufluss gestoppt. Das weitere Regenwasser kann dann normal über das Fallrohr abfließen.

Zusätzlich kann ein Hahn an das System angebracht werden, um den Wasserzufluss zur Tonne zu steuern. So kann im Winter, wenn kein Wasser für den Garten benötigt wird, der Schlauch entfernt und die Wasserzufuhr somit unterbrochen werden.

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