Dachdämmung

Dachdämmung wird immer wichtiger. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Heizkosten immer weiter steigen und die gesetzlichen Vorgaben immer enger werden. Es gilt, Energieressourcen zu sparen. Nicht nur aus Kostengründen, sondern auch – für die Rechtstreuen unter uns – weil die neue Energiesparverordnung EnEV Hausbesitzer ausdrücklich dazu aufruft, ihre Heizanlagen zu modernisieren und den Vorgaben der Verordnung anzupassen – der Klimaschutz dankt!

Doch wie kann der geneigte Hausbesitzer eine nachträgliche Dachdämmung an seinem Haus vornehmen? Gleich vorab können Worte der Beruhigung ausgesprochen werden: die nachträgliche Wärmedämmung ist in den meisten Fällen nicht problematisch! Die Vorgehensweise ist grundsätzlich immer die gleiche. Zunächst findet eine komplette Einrüstung statt, um an sämtliche Stellen des Dachs gelangen zu können. Eine Reihe von ungefähr zehn Dachziegeln wird aufgedeckt, die Lattung und alte Dachdämmung entfernt. Im Anschluss erfolgt die komplette Abdichtung der sichtbaren Geschossdecke und Kniestock mit einer hochwertigen Dampfbremsfolie. Besonders wichtig bei der Verarbeitung der Dampfsperrfolie ist, dass sämtliche Anschlüsse, Durchdringungen, Kabel, Rohre, Fenster, Schornsteine, Fenster und Antennenmasten mit einem Spezialklebeband abgedichtet werden. Denn um zu verhindern, dass kein Wasserdampf in die Dachdämmung gelangt, muss die Dampfsperre nach außen hin unbedingt luftdicht sein. Im Anschluss erfolgt schließlich die komplette Wärmedämmung des Kniestocks.

Nächster Schritt hin zur perfekten Wärmedämmung ist die Aufbringung der Unterspannbahn. Sie erfüllt den Zweck, Feuchtigkeit von außen – etwa Schnee oder Regen – abzuhalten. Danach erfolgt die Montierung der Konterlattung, die senkrecht verläuft. Sie gewährleistet nicht nur die Hinterlüftung des Daches, sondern leitet auch eventuell eindringendes Wasser ab. Schließlich fehlt noch die waagrechte Einlattung und die Neuanbringung der Dachrinne. Nach circa einer Woche heißt es dann: et voilà!

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