Archiv für die Kategorie „Wärmedämmung“

Baulicher Wärmeschutz

Was ist eigentlich baulicher Wärmeschutz? Oft hört man davon in den Medienberichten, doch eine genaue Vorstellung hat fast niemand. Baulicher Wärmeschutz bedeutet im Großen und Ganzen, keine Wärme, die im Haus sein soll, aus dem Haus heraus zu lassen. Es geht also um Maßnahmen, die zu einer Begrenzung des Wärmetransports durch die wärmeübertragenden Umfassungsflächen führen. Diese Maßnahmen sollten wenn möglich schon auf planerischer und baukonstruktiver Seite stattfinden. Ein hoher Wärmeaustausch findet vor allem an Bauteilen statt, die einem hohen Temperaturgradienten ausgesetzt sind. Dies ist die Fachbezeichnung für ein hohes Temperaturgefälle. Meist handelt es sich bei solchen Bauteilen um Außenteile oder Bauteile in wenig geheizten Gebäudeteilen.

Der bauliche Wärmeschutz hat mehrere Ziele. Zum einen soll für die Nutzer des Gebäudes ein gesundes Wohnklima bereitgestellt werden. Vor allem eine ausgeglichene Temperaturverteilung im Raum ist dafür vonnöten. Es sollen so wenig Temperaturdifferenzen wie möglich zwischen den Innenoberflächentemperaturen und der Raumluft vorliegen. Auch hygienische Luftbedingungen sind wichtig. Dazu gehört zum Beispiel die Vermeidung von Schimmelpilzen (welche durchaus gesundheitsgefährdend sind). Diese können entstehen, wenn zu niedrigere Temperaturen an wärmeübertragenden Bauteilen vorliegen.

Ein weiteres Ziel des baulichen Wärmeschutzes ist der Schutz der Baukonstruktion vor Schäden, die durch Feuchtigkeit verursacht werden. Man versteht darunter alle Formen des Schutzes vor Wasser in flüssiger Form. Es müssen also Schutzmaßnahmen vor Schlagregen, Tauwasser, Stauwasser und ähnlichem ergriffen werden.

Ein Hauptziel ist natürlich die Einsparung von Energie. In diesem Fall geht es speziell um die Primärenergie, welche für die ordnungsgemäße Nutzung eines Gebäudes erforderlich ist. Dies steht unter dem Schirm einer größeren Sache, nämlich nicht nur dient es der Einsparung des Einzelnen, sondern ist auch Beitrag für den Klimaschutz allgemein.

Durch weniger Energieverbrauch wird auch weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre geleitet, welches bei der Verbrennung von fossilen Rohstoffen entsteht.

Bio-Dämmung im Vormarsch

Die Biodämmung ist auf dem Vormarsch. Ein Mix aus High-Tech und Natur wird immer gefragter. Die Menschen denken um und das ist auch gut so, denn noch vor 100 Jahren wurden sowohl Holz als auch Lehm für die Dämmung eines Hauses eingesetzt. Das war der natürliche Stoff zur damaligen Zeit. In den letzten Jahrzehnten hat man sich von dieser Art der Dämmung entfernt, obwohl diese wohl die natürlichste ist. Außerdem kann man mit der Biodämmung viel Energie einsparen. Das sind viele gute Gründe, um endlich umzudenken.

Die patentierte Bio-Dämmung ‘HOIZ‘ sind nichts anderes als pures Holz, oder besser gesagt Holzspäne. Die Firma Baufritz bearbeitet diese mit naturbelassener Frischmolke und einem Soda-Laugenzusatz. Diese können dann zum Dämmen verwendet werden. Sie fragen sich, ob Holz imstande ist die Brandschutzklasse E der Europäischen Norm EN 13501-1 zu gewährleisten? Ja, bei dem mit Frischmolke imprägnierte Holz ist keine größere Gefahr zu verzeichnen, als bei anderen zugelassenen Dämmungen. Das Soda-Gemisch sorgt dafür, dass das Holz vor Pilzbefall geschützt ist. Auf natürliche Art und Weise schafft es das Holz zu dämmen und für den Bewohner gesundheitlich unbedenklich zu sein.

Die Dämmung kann sowohl von Hand als auch mit einer eigens konzipierten Befüllungsanlage eingesetzt werden.

Die Bio-Dämmung gewährleistet im Winter Schutz vor Kälte und im Sommer sorgt sie für kühlere Temperaturen. Ein weiterer Pluspunkt der Natur-Dämmung ist die Möglichkeit der Energieersparnis. Bio-Dämmung hat eine alte Tradition, die wir wieder neu für uns entdeckt haben.

Mit der HOIZ-Dämmung von Baufritz sorgen Sie zudem dafür, dass das Klima der Erde geschützt wird, denn ein Kubikmeter des eingesetzten Dämmstoffs lässt lediglich 50 kg CO2 zu, bei einem Energieverbrauch von 14 kWh/m bei der Erzeugung.

Energetische Dachsanierung

In Deutschland tut sich in letzter Zeit so einiges, wenn es um den Klimaschutz geht. So wurde in der Energiesparverordnung von 2009 beispielsweise beschlossen, dass Eigenheimbesitzer von Altbauten diese bis Ende 2011 energetisch nachrüsten müssen. Gut für’s Klima, schlecht für die Hausbesitzer. Diese stehen nun unter enormem Druck. Zum einen geht so eine Sanierungsmaßnahme natürlich ganz schön ins Geld. Zum anderen ist es – so verrückt es klingt – schwierig, eine Firma zu finden, die den Auftrag noch so kurzfristig übernimmt. Der Markt der Handwerker freut sich: viele Aufträge, gutes Einkommen.

Auch Mietwohnungsgesellschaften müssen die Altbauten nachrüsten lassen. Die Verordnung gilt nämlich sowohl für Ein- und Zwei-, als auch für Mehrfamilienhäuser. Wenn die Eigentümer im Falle eines Einfamilienhauses jedoch vor dem Stichtag, welches der 1. Februar 2002 war, selbst in der Immobilie wohnten, so sind sie von der Regelung nicht betroffen. Dies soll vor allem Rentner entlasten, welche seit geraumer Zeit ihr Haus bewohnen und nicht die finanziellen Mittel besitzen, um ihr Dach dämmen zu lassen. Sollten diese Bewohner jedoch ihr Haus generell sanieren oder es umbauen, so tritt das Gesetz auch für sie in Kraft.

Wer auf die Arbeit eines Handwerkers verzichten will oder keine Firma mehr beauftragen kann, der kann natürlich auch selbst tätig werden. In Baumärkten gibt es momentan eine Schwemme an Dämmmaterial, welches zum Teil sogar mit Einbauanleitungen versehen ist. Auch vorgefertigte Rohrummantelungen sind im Gewerbe erhältlich. Diese werden benötigt, da in alten Gebäuden auch die Wärmeverteilungsleitungen von Zentralheizungen gedämmt werden müssen, genauso wie neue Fensterdichtungen oder gar ganz neue Dachfenster  müssen beschafft werden, zum Beispiel von Fakro.

Erledigt man die Arbeit selbst, so muss man nach Beendigung der Baumaßnahmen einen Energieberater anfordern, welcher die Dämmung bestätigt. Tut man dies nicht, so können einem Geldbußen wegen Nichtbeachtung des Gesetzes auferlegt werden.

Vorteile von Holzwolle-Platten

Wer ökologisch bauen möchte, der sollte sich darüber informieren mit Holzwolle-Platten zu dämmen. Denn diese bestehen nur aus natürlichen Rohstoffen. Dabei wird die Holzwolle aus einheimischen Holz gewonnen. Dabei wird das Holz in einer Holzwollemaschine verarbeitet, wobei weder Pilzgifte, noch Formaldehyd verwendet wird.

Dennoch sind die Holzwolleplatten sehr beständig gegen Pilzbefall,Feuer oder Verrottung. Man benutzt sie zu Dämmung von Decke,Wand oder dem Dach. Sie können allerdings auch als wandbildener Baustoff für leichte Trennwände eingesetzt werden.

Eine weiterer Vorteil einer solchen Platte die ist gute Schalldämmung. Aufgrund ihrer offenen Porenstruktur absorbiert sie den Schall.

Ein Problem von Holzwolle-Platten ist jedoch im vergleich zu an anderen Dämmstoffen die Wärmedämmfähigkeit. Deshalb wurden inzwischen Holzwolle-Mehrschichtplatten entwickelt. Diese Platten bestehen aus einem Kern aus Polystyrol oder Mineralwolle und einer ein-oder beidseitigen Deckschicht zementgebundener Holzwolle.

Diese Platten sollten benutzt werden, wenn die Wärmedämmung im Vordergrund steht, wie z.B. im Außenwandbereich.  Sie eignen sich auch gut als Putzträger oder im Innenbereich als Dekor,wenn man sie unverputzt lässt. Dafür können sie z.B. farbig angestrichen werden. Zum Anstrich sollte allerdings nur Silikatfarbe verwendet werden, damit die Atmungsaktivität der Holzwolle-Platte nicht beeinträchtigt wird.

 

Wände neu verputzen

Das Schließen von Rissen im Putz gehört zu einer der Tätigkeiten, bei der ruhig auf einen kostspieligen Handwerker verzichtet werden kann. Außer es handelt sich um kompliziertere Materialien wie etwa Risse im Stuck, diese sollten dem Fachmann überlassen werden. Allgemein ist es wenig sinnvoll, Risse zu schließen, solange das Mauerwerk noch arbeitet. Diese Stellen werden nach einigen Monaten – ganz gleich wie professionell gearbeitet wurde – eh wieder feine Risse zeigen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Risse einfach mit Farbe zu überdecken und abzuwarten, bis sich das Haus gesetzt hat.

Zunächst säubern und nässen sie die Mauerstelle, die repariert werden soll. Lassen sie die Feuchtigkeit in die Wand einziehen. Mischen sie ihren Haftputz nach Angaben des Herstellers mit Wassers. Der Haftputz sollte in einer leicht bröckeliger Konsistenz sein, aber ohne größere Klumpen. Ist er bereits breiig, droht er nicht an der Wand zu halten. Besser also nach und nach Wasser zugeben. Allgemein gilt: Je cremiger die Mischung, umso leichter lässt sich die Oberfläche später glatt ziehen. Für kleine Risse eignet sich also eher eine etwas flüssigere Mischung, während für größere Löcher eine festere Konsistenz gut ist. Wenn sie verschieden große Risse reparieren möchten, stellen sie besser mehrere Mischungen her.

Tragen sie nun den Putz mit einem Spachtel auf die betreffenden feuchten Mauerstellen auf. Ziehen sie den Putz mit einer Glättkelle glatt. Dieser sollte nach dem Glattziehen maximal zwei Millimeter weiter aus der Wand herausstehen als der Altputz, weil sich sonst ein stufenloser Übergang unmöglich gestaltet. Besser sie achten direkt darauf, dass Neu- und Altputz bündig aneinander liegen.

Nach einigen Stunden Trocknen können sich wieder unschöne Risse und Kanten im Putz bilden. Streichen sie diese vorsichtig mit einem weichen und nassen Pinsel glatt. Sollten sich nach dem kompletten Trocknen immer noch Unsauberkeiten zeigen, können sie diese mit einem Spachtel abschaben. Bis der Putz komplett ausgehärtet ist, vergehen Wochen. Daher warten sie lieber einige Tage, bis sie weiter an der Wand arbeiten, auch wenn es sich nur um eine Grundierung oder einen Anstrich handelt.

Wärmebrücken am Dach isolieren

Oft können dauerhafte Schäden an der Bausubstanz von Häusern entstehen, wenn deren Besitzer nicht entsprechend auf die Anzeichen von kleineren Schäden und Schwachstellen am Dach reagieren und sie gar ignorieren. Um das zu vermeiden, sollte eine regelmäßige Kontrolle des Daches stattfinden. Die Wichtigkeit einer solchen Inspektion wird jedoch von vielen nicht ernst genug genommen. Doch vor allem das Dach ist während des ganzen Jahres den Witterungsbedingungen mit Wind und Wetter ausgesetzt, was vor allem bei älteren Dächern deutliche Spuren und spätere Schäden hinterlässt. So können Algen, Moose oder Flechten durch die intensive Beanspruchung entstehen.

Nicht nur aufgrund der Optik sollte hier unbedingt gehandelt werden. Denn oftmals ist es nicht nur das Eindeckungsmaterial, sondern auch die Konstruktion, die Folgen davonträgt. Auch sind mittlerweile andere Standards für den Energiebereich vorgegeben, als vielleicht noch vor dreißig Jahren, was den technischen und energiewirtschaftlichen Fortschritt gezwungenermaßen erfordert. Heiz- und Energiekosten können dann effektiv eingespart werden, wenn ein Dach wirkungsvoll saniert und beispielsweise durch eine neue Dämmung ausgestattet wird. Auch können Fördermittel bei der KfW Förderbank beantragt werden. Ein funktionstüchtiges Dach ohne Mängel lässt auch den Gesamtwert der Immobilie steigen.

Das Wohnklima unter dem Dach kann durch eine entsprechende Dämmung durchaus verbessert werden. Wartung und Reparatur des Daches sollten deshalb immer regelmäßig stattfinden und keine Mühen dafür gescheut werden. Mindestens zweimal im Jahr sollte das Dach von einem Experten, am besten in Frühjahr und Winter, sowohl von innan als auch von außen inspiziert werden. Auch witterungsbedingt sollte nach starken Regenfällen oder Stürmen eine Überprüfung erfolgen. Hierbei sollte vor allem auf lockere oder beschädigte Teile auf der Dachoberfläche geachtet werden sowie auf den Zustand der Anschlüsse.

Damit auch Regenwasser ungehindert ablaufen kann und sich kein Schimmel an den Hauswänden bildet, sollten auch Dachrinnen und Kehlbleche von Verschmutzungen befreit werden.

Dämmen mit Cellulosefasern

Um die Nachhaltigkeit bei einer Wärmedämmung zu gewährleisten, ist der Einsatz von Cellulosefasern von Bedeutung. Für eine ökologische Vorgehensweise muss zum einen die Energieeinsparung, die der Dämmstoff bewirkt während der Zeit seiner Nutzung, berücksichtigt werden. Doch auch der Verbrauch an Ressourcen zum Gewinnen sowie auch zur Herstellung des Rohstoffes, ist dabei zu beachten. Wichtig sind später auch Transport, Einbau und Entsorgung. Für all diese Faktoren bietet eine Dämmung aus Cellulosefasern viele Vorteile.

Diese Fasern sind Rohstoffe, die natürlich sind und nachwachsen, was bedeutet, dass sie nicht aus jenen fossilen, endlichen Rohstoffen gewonnen werden, was mit einem hohen Potenzial an CO2 zusammenhinge.

Besonders gut sind recyclebare Dämmstoffe wie „Climacell“- Cellulosefasern, wobei sich der Energieaufwand auf sehr niedriger Stufe hält.

Das Ausgangsmaterial dabei ist Papier, das selbst schon aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt wird- nämlich Holz. Ausschließlich aus Zeitungspapier, das in Druckereien als Abfall gilt, wird zur Herstellung der Fasern genutzt. Es wird also kein weiterer Baum für diese Herstellung gefällt, da mithilfe eines Spezialverfahrens das Zeitungspapier zu Cellulosefasern verarbeitet wird.

Der bei sonstigen Plattenmaterialien auftretende Verschnitt, bleibt unter Einsatz von Cellulosefasern in der Verarbeitung aus. Lose und direkt über den Hohlräumen fügen sich die Fasern ein. Während Platten dabei zugeschnitten werden müssten, wird der Stoff hier ganz einfach eingeblasen. Das bewirkt außerdem noch, dass weder zusätzliche Spalten noch Ritzen in der Dämmschicht entstehen können, was möglicherweise sonst unerwünschte Wärmebrücken und, damit verbunden, Energieverluste bedeuten würde.

Auch zum Raumklima tragen die Fasern das Beste bei, da sie emissionsfrei sind. Somit belasten sie die Raumluft nicht. Der natürliche Werkstoff ist außerdem atmungsaktiv und reguliert dadurch die Feuchtigkeit im des Raumes.

Wer später auch im Außenbereich, auf natürliche Mittel zurückgreifen kann, hat vor allem bei der richtigen Behandlung von Holz vieles zu beachten. Weniger die chemisch zusammengesetzten Öle und Lackierungen, sondern naturgetöntes Öl, ist da eine gute Alternative, um an die ökologischen Cellulosefasern anzuschließen. Dementsprechend naturgetönt, ist beispielsweise Bangkirai-Öl, das besonders auch für Edelhölzer im Außenbereich zum Einsatz kommen kann.

Mit diesen Mitteln und Helfern kann der Bau also beginnen.

Heizkosten sparen dank Holzfassade

Schon im Physikunterricht in der sechsten Klasse lernen Schüler, dass Holz nur sehr schlecht Wärme oder Strom leitet. Diese Resistenz weist Holz als optimale Lösung für die Isolierung von Häusern im Sinne der neuen Energiesparverordnung aus. Mit einer zusätzlichen Wärmedämmung halten Holzfassaden das Mauerwerk frostfrei und verhindern den Energieverlust. Sie sind verhältnismäßig einfach zu montieren; ambitionierte Heimwerker dürften der Aufgabe gewachsen sein ihr Haus in Eigenregie nach den neuesten Kriterien der Energiesicherung zu gestalten, da die ursprüngliche Fassade des Hauses nicht verändert werden muss. Die Holzfassade wird einfach vor das Mauerwerk gehängt.

Der Staat unterstützt motivierte Eigenheimbesitzer mit zinsgünstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau und bietet so einen weiteren Anreiz sein Heim den neusten Standards entsprechend auszubauen.

Die Bauherren haben die Wahl zwischen zwei Typen von Holzfassaden: zum einen können Bretter verwendet werden, um dem Haus ein neues Gewand zu verpassen, zum anderen können großflächige Platten angebracht werden. In Deutschland sind Bretter die vorherrschende Methode. Verlegt man sie vertikal, strebt das vorher biedere Einfamilienhaus auf einmal dem Himmel entgegen, verlegt man sie horizontal, können bestimmte Gebäudeteile stilistisch akzentuiert werden. Baumarkt-Bohèmiens könnten dazu neigen, die Bretter diagonal anzubringen und damit für Erstaunen in der heimatlichen Reihenhaussiedlung sorgen.

Völlig neue Akzente setzt die revolutionäre Idee, künftig Häuser mit Holzplatten anstatt mit Holzbrettern zu verkleiden. Sie setzen weniger auf Provokation, wie beispielsweise diagonal verlegte Bretter, sondern verwöhnen das Auge mit einem flächigem, ruhigem Gesamteindruck.

Der geneigte Häuslebauer sollte dabei jedoch nicht auf jede x-beliebige Holzplatte hereinfallen, sondern sie erst einmal intensiv auf Herz und Lunge überprüfen. Die gemeinen Sperrholz,-Weichfaser,- oder Spanplatten halten den Witterungsbedingungen oft nicht stand und sorgen so für großen Frust. Die Ferraris unter den Isolierungsholzplatten hingegen sind dreischichtige Massivholzplatten oder zementgebundenen Spanplatten, die, einmal an die Hauswand montiert, zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk ihren Dienst verrichten und ihren Besitzer jeden Tag auf’s Neue ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern dürften.

Wenn die Innenwanddämmung Probleme bereitet

In Zeiten, wo jeder zum Energiesparen angehalten wird, müsse oftmals Altbauten, um den Anforderungen zu entsprechen noch nachträglich gedämmt werden. Hierfür eignet sich meistens eine Innenwanddämmung, die jedoch, falls sie nicht fachgerecht durchgeführt wird, zu massiven Problemen führen kann.

Aufgrund des Denkmalschutzes kommen für viele Altbauten Außendämmungen nicht in Frage. Allerdings lässt die mangelhafte Dämmung keine andere Wahl, als die einer energetischen Sanierung.

Durch eine Innenwanddämmung kann der Energiebedarf eines Altbaus um einiges sinken. Wenn diese Dämmung aber nicht sorgfältig geplant und fachgerecht ausgeführt wird, kann es zu Problemen wie z.B. Feuchtigkeit oder Schimmel kommen.

Damit dies nicht passiert, sollte bei der Dämmung darauf geachtet werden, die Innenwände ebenfalls zu isolieren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, anstatt Dämmplatten Dämmputze zu verwenden. Dabei muss geplant werden, wo und in welcher Stärke dieser aufgetragen werden soll.

Ein weiterer Nachteil, der sich leider nicht umgehen lässt, ist, dass durch die Innendämmung zwangsläufig Wohnraum verloren geht. Denn die Dämmung muss eine bestimmte Stärke haben, damit sie überhaupt Energie sparen kann. So können sogar mehrere Quadratmeter des Raumes verloren gehen.

Außerdem ist darauf zu achten, dass einige Innenwanddämmungen im Brandfall Toxine produzieren können. Eine Innenwanddämmung sollte also wohl überlegt sein, kann aber in vielen Fällen nicht vermieden werden.

Wie funktioniert die Kerndämmung?

Bei der Kerndämmung handelt es sich um eine Dämmschicht, die zwischen zwei Mauern im Hausmauerwerk eingebracht wird. Die Kerndämmung ist eine kostengünstige Variante. Dabei wird eine Innenschale errichtet und im Abstand von wenigen Zentimetern eine weitere Außenschale. Der Hohlraum wird inzwischen mit speziellen Dämmstoffen gefüllt.

Es sind nicht alle Dämmstoffe für eine Kerndämmung geeignet. Das Wichtigste bei der Auswahl der Stoffe ist es, dass diese stark wasserabweisend (hydrophob) sind. Bei einer nachträglichen Kerndämmung sind faserige Dämmstoffe geeignet. Diese können durch das Einblasverfahren in alle Ecken geführt werden. Meistens werden Polystyrol EPS, Mineralfasserdämmung oder Perlite Dämmung gemacht.

Bei einer Kerndämmung im Altbau ist diese nur mit Hilfe des Einblasverfahrens möglich. Dabei werden einige Löcher in die Außenwand gebohrt, um den Dämmstoff einbringen zu können. Danach werden die Löcher spurlos wieder verschlossen. Des Weiteren müssen die Hohlräume mit einem künstlichen Neben eingenebelt werden, um Undichtigkeiten zu sehen und zu verschließen. Nach der Dämmung sollte nach einiger Zeit eine thermografische Bestandsaufnahme gemacht werden, um zu kontrollieren, dass die Hohlräume auch ausreichend gefüllt sind.
Man kann auch sich für den Ortschaum als Dämmungsverfahren entscheiden. Dabei wird ein spezieller Schaum in die Wände gespritzt, der sich im Aushärtungsprozess um sein vielfaches vergrößert. Dieses Verfahrend wird oft kritisiert, da man in diesem Fall mit Formaldehyd belastet wird.

Im Neubau gibt es weitere Möglichkeiten, um eine Kerndämmung  zu machen. Die Dämmung kann während des Baus eingebracht werden. Nur die Breite des Hohlraumes wird viel kleiner als bei einer nachträglichen Dämmung. Das kann durchaus als Nachteil gesehen werden.

Weitere Nachteile bei einer Kerndämmung bestehen darin, dass diese nur durch Fachkräfte gemacht werden kann. Auch die Außenfassade kann beschädigt werden. Dass es sehr kostengünstig sowie gut geeignet für eine nachträgliche Sanierung ist, kann als Vorteil verstanden werden. Falls Sie ihr Haus komplett sanieren möchten, kümmern Sie sich auch um einen neuen Kellerablauf.