Archiv für die Kategorie „Wärmedämmung“

Einsatzorte der Einblasdämmung

Viele Hausbesitzer haben ihre Immobilie nicht bauen lassen, die Häuser wurden gekauft und sind nicht auf dem neusten Stand in Sachen Wärmedämmung. Deshalb müssen viele Hausbesitzer nachträglich dämmen.

Die Außenwände verursachen 30% des Energieverlustes, somit den größten Teil. Eine nachträgliche Kerndämmung  der Außenwände mit zweischaligem Mauerwerk mittels Einblasdämmung spart eine Menge an Energiekosten und ist eine kostengünstige Alternative. Wände müssen nicht komplett geöffnet werden um die Maßnahme durchzuführen, so wird ein immens großer Aufwand verhindert, der sich beim Preis bemerkbar macht. Ein schwer zugänglicher Hohlraum kann mit Hilfe eines sogenannten Einblasgeräts gefüllt werden. Mittels Schläuche, die durch zuvor in das Mauerwerk gebohrten Löchern führen, wird die Einblasdämmung befördert und verdichtet, sodass keine Lufteinschlüsse entstehen können. Nach dieser Prozedur können die Löcher wieder verschlossen werden.

20 % der Heizenergie geht durch ein ungedämmtes Dach verloren. Bei Altbauten ist oft mit verdrehten Hölzern und unebenen Flächen zu rechnen, die eine fugenlose Dämmung mit Dämmplatten nur schwer ermöglichen. Aus diesem Grund  können ebenfalls die Hohlräume zwischen Dachsparren und der Verkleidung fugenlos per Einblasdämmung gefüllt werden.

Außerdem ist die Dämmung der oberste Geschossdecke, bei einem unbewohnten Dachraum mit einer Einblasdämmung möglich. Zwischen Holzrahmenkonstruktion im  Fußbodenbereich und zum Beispiel verlegten Spanplatten kann der Dämmstoff eingeblasen werden.

Dämmstoffe der Einblasdämmung sind EPS-Granulat, Holzfasern, Zellulose-Flocken und Perlite. Das aus Vulkangestein bestehende Perlite ist besonders feuerresistent und bietet deshalb einen guten Brandschutz. Zellulose hingegen besteht überwiegend aus recyceltem Altpapier und hat daher ganz andere Vorteile. Es kann eine Feuchtigkeit bis zu einem gewissen Grad aufnehmen ohne seine Wärmedämm-Leistung zu verlieren. Des Weiteren Speichert es die Wärme im Winter und Kälte im Sommer.

Wie kann die Hitze draußen bleiben?

Endlich ist der Sommer da. Und nun fangen schon wieder viele Deutsche an sich zu beschweren.  Wer keinen Pool oder Schwimmteich zum Abkühlen besitzt sollte wenigstens in der eigenen Wohnung angenehme Temperaturen vorfinden.

Die Hitze gelangt meist durch große Glasflächen ins Hausinnere. Große Fenster sind in Mode, sie schenken mehr Tageslicht und lassen mehr Umwelt ins Haus dringen und tragen so zur Erhitzung der Räume bei. Durch das Dach gelangt jedoch die meiste Wärme ins Innere des Hauses. Die Dacheindeckung hält zwar die meiste Wärme ab, dennoch reicht die durchdringende Sonnenkraft aus, um das Dachgeschoss und die darunterliegenden Räume warm und stickig werde zu lassen.

Mit einer richtigen Dämmung kann jedoch ein angenehmes Raumklima erreicht werden.  Dämmstoffe sorgen dafür, dass die Wärme im Winter nicht schnell entweicht und im Sommer dafür, dass erst wenig Wärme eindringt. Eine richtig ausgeführte Wärmedämmung ist für den sommerlichen Wärmeschutz notwendig. Diese sollte Luft- und Winddicht sein sonst hilft die beste Dämmung nichts.

Die Wärmeeindringung durch die Fenster kann mittels Markisen, Rollos und Rollläden verhindert werden. Außenliegende Sonnenschutzvorrichtungen sind effizienter, wenn sie außen angebracht sind, diese sollten am Tag geschlossen sein. Durch gutes nächtliches Lüften kann die Wärme, die die Wände und Fußböden aufgenommen haben abgeführt werden.

Eine Klimaanlage ist nicht das richtige Mittel um das gewünschte Ziel zu erreichen. Sie ist sehr energieaufwendig und verursacht so zusätzlich hohe Kosten.

Trotz Innendämmung Schimmelpilzschutz

Ist eine Dämmung nötig, jedoch soll die Fassade nicht verändert werden ist die beste Lösung eine Innendämmung. Dies kann der Fall bei denkmalgeschützten Gebäuden, Klinkerfassaden oder einzelne Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sein. Die Luftdichtheit der Gesamtkonstruktion ist die Voraussetzung der Innendämmung, deshalb muss die Hinterströmungen der Dämmung vermieden werden.

Mineralische Dämmplatten besitzen eine hohe Dämmleistung und schützen vor Schimmel. Eine neue Dämmplatte von einem namhaften Hersteller wurde für die Gesundheit und für ein angenehmes Raumklima entwickelt.

Die mineralische Dämmplatte besteht aus natürlichem Perlit und besitzt die Fähigkeit Feuchtigkeit zu regulieren. Bei hoher Luftfeuchtigkeit nimmt sie diese auf und gibt sie wieder ab sobald sich der Feuchtigkeitsgehalt des Raumes verringert hat. Ebenfalls das Kondensat, das sich an kühleren Tagen zur Außenwand hin entwickelt, kann die Platte aufnehmen und an die Luft im Raum abgeben. Durch den pH-Wert ist sie ideal zur Innendämmung und Schimmelpilzvermeidung geeignet.

Das System wird ohne Dampfsperre montiert und ist deshalb einfach anzubringen. Außerdem besitzt die Dämmplatte ein geringes Gewicht, ist völlig faserfrei, nicht brennbar und baubiologisch unbedenklich. Die Schimmelresistenz ist ein weiterer Vorteil der Platte. Durch die Verwendung kann laut Hersteller die bestehende Bausubstanz des Hauses dauerhaft verbessert werden.

Steildächer dämmen

Ein guter Zeitpunkt um ein Dach zu dämmen ist, wenn der Dachraum ausgebaut wird oder eine neue Dacheindeckung nötig ist. Es gibt verschiedene Methoden ein Steildach zu dämmen.

Es soll ein zusätzlicher Wohnraum her, also wird der Dachboden ausgebaut. In diese Situation eignet sich eine kostengünstige Wärmedämmung, die von der Innenseite  zwischen den Sparren angebracht wird. Dies kann auch ganz einfach selbst durchgeführt werden, jedoch muss auf Ausführung und Sorgfalt geachtet werden. Allerdings treten bei älteren Gebäuden oft Probleme bei nicht vorhandenen Unterspannbahnen oder stattdessen eine angebrachte dampfdichte Bitumenbahnen auf. Hierbei sollte man sich nicht scheuen einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Die EnEV 2009 schreibt die Stärke eines Dämmstoffs vor. Wenn bei einer Sanierung des Hauses mehr als 10% der Fläche betroffen sind muss eine Dämmstoffdicke von 180 – 220 Millimetern verwendet werden. Hingegen bei einem Ausbau des Dachgeschoss der größer ist als 15m2 muss eine Stärke von 200- 240 mm angebracht werden. Flexible Faserdämmstoffe sind hervorragend für die Steildachdämmung zwischen den Balken.

Diese Dämmmaterialien müssen vor Nässe geschützt werden, sonst kann die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt werden. Die Feuchtigkeit kann auch dem tragenden Gebälk schaden zuführen. Deshalb sind moderne Konstruktionen so aufgebaut, dass die äußeren Schichten wasserdampfdurchlässiger sind als die Inneren, sodass die Feuchtigkeit nach außen trocknen kann. An der Innenseite reguliert eine Dampfbremsfolie oder –pappe das Eindringen von Wasserdampf aus der Raumluft. Die wasserdampfdurchlässige Unterspannbahn an der Außenseite schützt vor Flugschnee und Regen.

Falls der Dachboden schon ausgebaut wurde kommt eine Innendämmung nicht in Frage. Eine Außendämmung kann eine unzureichende Zwischensparrendämmung verbessern und verkleinert zusätzlich nicht den Wohnraum. Außerdem kann dieser während der Sanierung bewohnt bleiben. Für diese Sanierungsmethode bieten viele Hersteller spezielle Systeme mit feuchtevariablen Dampfbremsen an. Die Durchführung sollte jedoch ein Profi übernehmen. Die lückenlose wärmende Hülle der Aufsparrendämmung ist die beste, aber auch teuerste Methode ein Dach zu dämmen. Jedoch erhöht sie das Dach, dies kann bei Doppelhaushäusern problematisch werden.

Umbau und Sanieren

Hausbesitzer, die Ihr Häuschen umbauen oder sanieren möchten, sollten sich im Vorfeld schon mit den Themen Wärmedämmung und Energiesparen befassen. Bei stetig steigenden Energiepreisen wird es immer wichtiger, sein Haus gut gedämmt zu haben umso beispielsweise auch Heizkosten zu sparen. Außerdem wird so gleichzeitig auch etwas Gutes für die Umwelt getan, denn beim Einsparen von Heizenergie wird auch viel weniger Co2 ausgestoßen. Nicht zuletzt sollte man bedenken, dass sich auch der Wert einer Immobilie hierdurch steigert.

Energie und Geld sparen
Eine gute Wärmedämmung kann bis zu 40 % der Heizkosten sparen.
Am besten wendet man sich an einen Fachbetrieb für Stuckateur- oder Malerarbeiten. So ist man sicher, dass man richtig beraten wird und die Arbeiten am Haus auch fachgerecht ausgeführt werden. Beim Handwerker des Vertrauens hat man wahrscheinlich die größte Auswahl von Farbtönen und Gestaltungsmöglichkeiten.

Energiesparen ist gar nicht schwer, und jeder Hausbesitzer kann beim Umbau oder Sanieren einiges dafür tun. Ganz einfach ist es, sich von einem der mittlerweile zahlreichen Energieberater, die sehr gut im Internet zu finden sind, umfangreich über Einsparmöglichkeiten und auch über Förderungsgelder hierfür beraten zu lassen. Sie geben den Hausbesitzern auch oftmals wertvolle Tipps in welcher Reihenfolge die Sanierungsarbeiten am effektivsten durchzuführen sind.

Es gibt so viel zu beachten bei Fragen rund um den Dachausbau, Fassade, Keller, Heizung, Fenster, Wasser, Strom, Gas, Sanitär, Schornsteinsanierung um nur einige Stichpunkte aufzuzählen. Da ist es auf jeden Fall ratsam, sich Beratung vom Fachmann einzuholen. Informativ sind auch zahlreiche Fachzeitschriften, die sich mit dem Thema Wohnen und Bauen befassen. Auch hier erhält man wertvolle Tipps. Was man auch immer plant, bevor man mit dem Umbau- oder Sanierungsarbeiten beginnt sollte man sich rechtzeitig und ausreichend informiert haben.

Weitere Infos zum Thema Umbau & Sanieren bei ImmobilienScout24.

Welche Materialien sind für WDVS geeignet?

Das Wärmedämmverbundsystem besteht aus vorgefertigten Dämmkomponenten die auf die Außenwand aufgebracht und verputzt werden. Die Dämmplatten werden vollflächig verklebt oder mittels Dübel auf der tragenden Wand angebracht. Die verwendeten Materialien müssen aufeinander abgestimmt sein, auf Grund dessen muss der Kleber zum System passen. Die Systeme sind vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin zugelassen. Früher war dies ein nicht geregeltes Bauteil, stellt nun aber mit der Zulassung eine Bauart dar. Die Systemlösungen sind für renovier erforderliche Häuser sehr gut geeignet zumal sie auch nachträglich montiert werden können. So kann der Altputz sofern er noch tragfähig ist erhalten bleiben. Das WDVS soll den Heizbedarf und somit die Kosten senken. Die gedämmten Wände kühlen an der Innenseite weniger ab und es entsteht weniger Zugluft. Wie viel Energie eingespart wird, hängt von der Isolierleistung des Dämmstoffes ab.

EPS und XPS

Die am häufigsten verwendeten Dämmstoffe sind aus Polystyrol Hartschaum. Das sogenannte EPS  ist günstig, leicht zu handhaben und schwerentflammbar, Nachteil ist die starke Dampfdiffusionsdichtigkeit. Extrudierte Polystyrolhartschaumplatten (XPS) sind sehr verrottungs- und feuchtebeständig und eignen sich bestens als Dämmstoff für erdberührte Bereiche.

 

Mineralwolle und Holzwolle

Mineralfaserplatten bestehen aus künstlichen Mineralfasern und sind diffusionsoffen. Durch ihre nicht Brennbarkeit werden die Platten häufig im Hochhausbereich eingesetzt. Die Feuchtigkeit macht Mineralfaser jedoch zu schaffen, durch sie verlieren die Platten ihre Eigenfestigkeit. Ein Nachteil der Holzfaserdämmplatten, die ökologisch hergestellt werden ist der hohe Preis.

 

Resolhartschaum

Die Reolhartschaumplatte verbesserten deutlich die Dämmeigenschaften im WDVS Bereich. Jedoch sind die Platten feuchteempfindlich und müssen deshalb vor hohem Feuchteeintrag bei der Verwendung sowie der Lagerung geschützt werden.

Den Wintergarten dämmen

Als Besitzer eines Wintergartens kann man sich zu jeder Jahreszeit in die Natur setzen, Licht und Sonne können ungehindert einstrahlen. Damit man sich auch bei Minusgraden wohl fühlt, muss eine entsprechende Wärmedämmung beim Wintergarten vorhanden sein. Die Verglasung des Wintergartens sollte den neuesten Bestimmungen in Bezug auf Wärmedämmung entsprechen, damit die Luft nicht zu schnell abkühlt und ein Aufenthalt im Wintergarten jederzeit möglich ist. Es gelten bestimmte gesetzliche Anforderungen, die Türen, Dach und Fenster des Wintergartens erfüllen müssen. Wintergärten sollten mit einer Isolierverglasung ausgestattet sein, um die Kondenswasserbildung in den nur gelegentlich oder schwach beheizten Wintergärten gering zu halten. Metallische Konstruktionen und thermisch getrennte Systembauteile tragen ebenfalls dazu bei, die Wärmedämmung beim Wintergarten zu erhöhen.

 

Planung der Wärmedämmung beim Wintergarten

Für den qualitätsbewussten Bau eines Wintergartens werden vor dem Bau die sogenannten U-Werte ermittelt, sie beziehen sich auf die gesamte Konstruktion inkl. der Profilkonstruktion und dem Randverbund, bei Wahl der richtigen Fenster sind diese auch einzuhalten. Wichtig ist, vor allem auf die Wahl der Fensterrahmen, Fensterscheiben und Dichtungen zu achten, mehrfach verglaste Fensterscheiben gewährleisten, dass die Wärme nicht nach außen dringt. Auch in Bezug auf die Heizungsanlage sind gewisse Vorschriften einzuhalten.

 

Wie wird eine Wärmedämmung beim Wintergarten erreicht?

Um bessere Ergebnisse zu erzielen, wird zusätzliches Dämm-Material verwendet. Fenster-Profile sind in verschiedenen Materialien erhältlich. Spezielles Wärmedämmglas verstärkt die Wärmedämmung der Fenster, es bietet Lichtundurchlässigkeit und lässt Sonnenwärme in den Innenraum, so wird passiv Energie gewonnen und man spart Heizkosten. Wärmeglas isoliert den Wintergarten, die Scheibenzwischenräume werden mit Isoliermaterial gefüllt. Eine perfekte Abdichtung und Passform der Rahmenprofile ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Hierfür werden Silikon und Kautschuk eingesetzt, diese ermöglichen eine hervorragende Wärmedämmung beim Wintergarten.

 

Fazit

Gut isolierte Wintergärten steigern die Lebensqualität und können bares Geld sparen. Es ist sinnvoll, die Wärmedämmung von Zeit zu Zeit zu überprüfen, das spart dauerhaft Energiekosten.

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Die fachgerechte Dachisolierung sorgt für eine behagliche Wohnatmosphäre

Durch Dachisolierungsmaßnahmen wird nicht nur für ein angenehmes Raumklima gesorgt, sondern auch eine enorme Reduzierung der Energiekosten erreicht. Darüber hinaus leistet man ein wesentlichen Beitrag für den Umweltschutz aufgrund des geringeren Kohlendioxidausstoßes bei. Diese Vorteile der Dachisolierung veranlassen immer mehr Bauherren dazu, das Dach des Gebäudes mit einer hochwertigen Wärmedämmung ausstatten zu lassen. Daher ist der präzise Aufbau einer den neuesten Standards entsprechenden Dachisolierung zur Hauptaufgabe sowohl bei Neubau- als auch bei Sanierungsmaßnahmen geworden. Bei Neubauten ist die Isolierung der Gebäudehülle gemäß den Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung unabdingbar. Aber auch bei Häusern älteren Errichtungsdatums besteht in den meisten Fällen eine Nachrüstungspflicht. In Anbetracht der Tatsache, dass die Wärmeverluste bei unzureichender Dämmung bis zu 40% betragen können, erweist sich die Dachisolierung allerdings als eine sinnvolle Investition.

 

Beachtenswertes bei der energieeffizienten Dachisolierung

Um dauerhaft angenehme Raumtemperaturen zu jeder Jahreszeit genießen und von niedrigeren Energiekosten profitieren zu können, muss der Aufbau einer Dachisolierung gründlich geplant und präzise ausgeführt werden. Dabei muss man auf die perfekte Abstimmung der einzelnen Funktionsschichten sowie auf die Luftdichtheit, insbesondere im Bereich der Anschlüsse, achten. Denn eine Durchfeuchtung der Sparren oder des Dämmstoffs durch kondensierenden Wasserdampf könnte zu erheblichen Schäden führen. Deshalb muss man mittels Dampfsperre und Dampfbremse für eine kontrollierte Wasserdampfdurchlässigkeit sorgen. Nach welcher Methode die Dachisolierung ausgeführt wird, hängt von den Gegebenheiten des einzelnen Bauwerks ab. Als die effektivste aber auch die kostenintensivste Vorgehensweise gilt die Dachisolierung von außen, bei der die Dämmschicht auf den Sparren befestigt wird. Diese Methode wird in der Regel bei Neubauten und bereits ausgebauten Dachgeschossen angewendet. Unabhängig von der Art des Aufbaus ist die Wahl des Dämmmaterials. Hierbei sollte man das Augenmerk auf die Wärmeleitfähigkeit richten. Denn neben der fachmännischen Ausführung jedes einzelnen Arbeitsschrittes sind auch qualitativ hochwertige Werkstoffe entscheidend für eine funktionierende Dachisolierung.

Günstig bauen trotz guter Dämmung

Der Traum vom eigenen Haus wird von vielen Menschen mitgetragen, wenngleich heutzutage günstige Konditionen den Hausbau sichtlich erleichtern und ermöglichen können. Interessant am Günstig bauen ist jedoch dennoch auf Qualität zu setzen, denn erst hierdurch wird der neue Hausherr entsprechend lange daran Begeisterung verspären können. Da Wärme und Energie immer teurer werden gilt es auch beim günstigen Hausbau auf die Dämmung zu achten, da hiermit entsprechende Einsparpotentiale genutzt werden können, welche beim Bewohnen des Hauses hohes Einsparpotential bieten werden.

Unterschiedliche Argumente machen die Dämmung sehr wichtig
Natürlich sollte man beim Hausbau die Kosten beachten. Günstig bauen bedeutet jedoch nicht auf eine gute Dämmung verzichten zu können, denn gerade hieraus ergeben sich neben der Einsparung von Wärme und Energie weitere sehr interessante Vorteile für den Hausherren. Nicht vergessen werden darf die eigene Behaglichkeit, denn gerade diese ermˆglicht ein relaxen am Abend, ohne wegen der Baukosten ein schlechtes Gedächtnis zu haben. Doch eine gute Dämmung sorgt beim Hausbau auch für Werterhalt und Wertsteigerung, da kommende gesetzliche Anforderungen ebenso schon jetzt erfüllt werden können, wie auch der Energiepass des Hauses bei einem weiteren Verkauf hierfür spricht. Natürlich gilt es auch beim Dämmen während des günstigen Hausbaus die Umwelt und den Klimaschutz nicht zu vergessen, welcher hierdurch ebenfalls gestützt wird.

Verschiedene Arten der Dämmung stehen zur Auswahl
Möglichst die das Optimum aus unterschiedlichsten Dingen beim Hausbau herauszuholen ist für jeden Bauherren wichtig. Auch beim günstigen Hausbau stehen unterschiedlichste Dämmvarianten zur Auswahl, welche neben ihren Vorteilen auch Kosten zu bieten haben. Die reinen Kosten sollten bei der Auswahl der geeigneten Dämmung auch bei einem möglichst günstigen Bauen nicht unbedingt den Ausschlag geben, sondern vielmehr sollte der hierfür zu erhaltene Gegenwert und Mehrwert entsprechend wichtig sein. Experten empfehlen dabei neben der Innendämmung auch eine Fassadendämmung, denn erst durch das komplexe Zusammenspiel beider Dämmvarianten lässt sich für den Hausherren das Optimum für wenig Geld realisieren.

Kosten der Dämmung stellen eine Investition dar
So schwer es auch füllt bei einem möglichst günstigen Hausbau auf die Notwendigkeit der Wärmedämmung mit ihren Kosten einzugehen, so wichtig ist diese jedoch. Sicherlich kann durch den Einsatz moderner Dämmstoffe bei der Fassaden- und Innendämmung etwas an Materialaufwand und Kosten eingespart werden, jedoch sollte man die hiermit verbundenen Ausgaben aufgrund der zuvor genannten Punkte als Investition in die eigene Zukunft sehen. Natürlich kann ein Haus auch komplett gedämmt werden, doch stellt beim g¸nstigen Bauen das ideale Zusammenspiel zwischen Nutzen und Kosten nur den Einsatz der Wärmedämmung dar, weshalb Experten dementsprechend auch hierzu raten.

Günstig bauen und dennoch besten Dämmschutz zu besitzen ist durchaus kein Widerspruch. Lassen auch Sie sich beim Hausbau von Experten beraten und gehen Sie das Thema seriös an, um von den damit verbundenen Vorteilen im Laufe der Jahre profitieren zu können.

Die Außenwanddämmung

Wer Energie sparen will und ein altes Haus besitzt, dem sei eine Außenwanddämmung empfohlen. Durch eine zusätzliche Dämmung an der Außenwand des Objekts können die Wärmeverluste der Wand bis zu 90 % reduziert werden! So spart man sich horrende Heizkosten und tut auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

Allgemein gilt, dass je älter Wände sind, umso mehr Energie verloren geht. Wände aus den 50er und 60er Jahren verlieren etwa im Durchschnitt zwischen vier und sechsmal so viel Heizenergie wie heutige Wände. Aber auch Wände aus den 80er und 90er Jahren verlieren immer noch zwei bis dreimal so viel Wärme wie heutige. Doch nicht nur Energie lässt sich durch eine zusätzliche Außendämmung sparen, auch die Schimmelgefahr geht stark zurück. Die Wände kühlen nicht mehr so stark aus und so bildet sich kein Tauwasser, der ja optimaler Nährboden für Schimmelpilze ist.

Eine Außendämmung kann auf zwei Arten erfolgen. Das erste Verfahren ist die Dämmung mit dem Wärmedämmverbundsystem, kurz „WDVS“. Das sind Dämmstoffplatten, die direkt auf die Wand aufgeklebt werden. Das Verfahren ist kostengünstig und kann sowohl beim Neubau als auch bei einer Sanierung verwendet werden. Bis auf strukturierte Fassaden wie etwa bei Jugendstilhäusern oder Sichtfachwerk kann das WDVS an jedem Mauerwerk angebracht werden. Werden nur genormte Baustoffe verwendet, ist eine weitere Zulassung oder Anerkennung vom Amt nicht erforderlich.

Die zweite Möglichkeit ist eine Außenwanddämmung mit einer hinterlüfteten Fassade. Darunter versteht man die Verkleidung der Außenwände mit einer Art Vorhang, eben einer hinterlüfteten Fassade. Oftmals ist diese aber reiner Witterungsschutz und gestalterisches Element. Dämmstoffe wurden in der Vergangenheit entweder gar nicht oder in viel zu dünnen Stärken eingebaut. Hier ist großer Nachholbedarf. Wer glaubt, die Hinterlüftung der Fassade dämme schon an sich, irrt. Denn diese ist nur dazu da, um Regenwasser und Wasserdampf abzuführen.