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De Trittschalldämmung

Die Trittschalldämmung im Estrich spielt eine entscheidende Rolle beim Hausbau. Schon dann sollte darauf geachtet werden, diesen Schritt im wahrsten Sinne des Wortes, nicht zu vergessen. Das ist vorallem dann der Fall, wenn es um die Lärmdämmung in Mehrfamilienhäusern geht.

Besonders in Wohnungen, über denen sich Familien mit vielen Kindern befinden, kann es problematisch werden, wenn kein ausreichender Lärmschutz im Boden vorhanden ist. Kinder spielen gern und ausgiebig und sollen das natürlich auch tun, doch wird dies von vielen schnell als Lärmbelästigung empfunden. Folglich muss oft noch nachträglich eine Lärmdämmung eingebaut werden. Das ist der Grund, weshalb schon beim Bau auf die Kombination von Estrich und Trittschalldämmung nicht verzichtet werden sollte. Das ist gut für den Hausfrieden und kann so manchen unnötigen Streit vorbeugen.

Um also eine Lärmbelästigung zu vermeiden, ist die Trittschalldämmung von Bedeutung. Wie stark Lärm auf untere Stockwerke übertragen wird, sollte nicht unterschätzt werden, denn das günstigste Produkt leistet nicht unbedingt die beste Arbeit.

Zunächst sollte man sich darüber informieren, welche Dämmung benötigt ist, da diese in den unterschiedlichsten Ausführungen und für verschiedenste Anwendungsbereiche angeboten werden.

Außerdem sollte die Dämmung immer auch zusammen mit Estrich verlegt werden. Das ist nötig, um einen optimalen Erfolg zu erzielen. Der Aufbau lässt sich dabei recht leicht vornehmen.

Wenn das richtige Produkt für den zu dämmenden Breich gefunden ist, wird die Trittschalldämmung auf dem tragenden Untergrund angebracht. Im Anschluss muss noch eine Trennschicht aufgelegt werden. Die soll über der Dämmung angebracht werden.

Nach Fertigstellen dieses Aufbaus, folgt dann der Estrichbelag. Wichtig dabei ist, dass der eine Gesamtstärke von 40 mm nicht übersteigen sollte.

Natürlich ist es hier möglich, auch nachträglich bei Bedarf noch eine Trittschalldämmung auf allen Untergründen vorzunehmen. Optimal bleibt dennoch das Verlegen im Voraus, zusammen mit Estrich.

Glaswolle gegen den Lärm

Die Schalldämmung mit Glaswolle ist eine effektive Methode um unnötiger Lärmbelastung vorzubeugen. Schließlich sollen sich die Bewohner eines Hauses ja wohlfühlen und die Kinder eventuell auch mal etwas lauter Musik hören können. Die Glaswolle hilft dabei, denn die Schallabsorption ist selbst bei hohen Schallfrequenzen gewährleistet.

Bei der Arbeit mit der Glaswolle ist es allerdings wichtig immer einen Schutzanzug zu tragen inklusive Gesichtsmaske und Handschuhen. Vor dem Anbringen der Glaswolle sollte man zunächst überlegen wie dick die Schicht sein soll denn dementsprechend muss die Haltevorrichtung geplant werden. Am Besten benutzt man dafür eine Lattung die man in entsprechender Breite, je nach Stärke der Glaswolle, anbringt. Mit Hilfe von Dübeln und Schrauben ist die Montage der Lattung leicht zu erledigen, allerdings sollte man auf zusätzliche Zwischenlatten verzichten da sonst die Leistung der Schalldämmung unterbrochen werden könnte.

Nach der Montage kann die Glaswolle in Bahnen zwischen der Lattung angebracht werden. Am besten lässt sich das Ganze zu zweit verrichten. Falls es zu schwierig sein sollte die Glaswolle einfach so anzubringen, arbeiten sie am besten mit Bahnen von doppelseitigem Klebeband um die Wolle besser zu fixieren. Wenn die entsprechende Breite, also die einer Spanplatte, erreicht ist, sollte diese umgehend auf der Lattung befestigt werden. Der Prozess setzt sich dann Abhn für Bahn fort. Es ist extrem, wichtig, dass die Spanplatten exakt aneinander anstoßen um zu vermeiden dass ein Spalt entsteht, der die Dämmleistung mindert. Am Ende ist es ratsam die Plattenfugen noch auszuspachteln, auch wenn das Ergebnis schon sauber wirkt.

Gelungener Schallschutz

Gerade bei Laminat oder einem Dielenboden ist oft jedes Geräusch zu hören, was aus der Wohnung eine Etage höher kommt. Schritte, der Staubsauger oder das Kind was auf dem Boden sitzt und trommelt, der Krach dringt meist ungehindert zu den Nachbarn und ist ein Garant für Streit.

Dieses Problem kann aber mit der richtigen Trittschalldämmung behoben werden. Leider ist es so, dass Mieter keinen gesetzlich geregelten Anspruch auf eine Trittschalldämmung haben, der Vermieter kann also nicht dazu gezwungen werden. Werden allerdings sowieso Umbaumaßnahmen vorgenommen, ist er verpflichtet, eine Schalldämmung nach neuen und aktuellen Maßstäben einzubauen. Gesetzlich gewährleistet ist für jeden Mieter das Recht auf einen Schallschutz ab einem Grenzwert von 52 Dezibel. Den erhöhten Schallschutz von 46 kann ein Mieter nicht standardmäßig verlangen, sondern hat nur Anspruch darauf, wenn ihm dieser vom Vermieter zugesagt wurde.

Doch auch Mieter können etwas zu einem angenehmen Klima und einem guten Verhältnis mit den Nachbarn beitragen. Wird ein neues Parkett oder Laminat verlegt, kann mit wenigen Kosten und Aufwand eine Trittschalldämmung berücksichtigt werden, die die Nutzungsgeräusche minimieren.

Dämmstoffe aus Holz

Holz wird immer wieder als Dämmstoff für Häuser verwendet. Vor allem wegen der Natürlichkeit dieses nachwachsenden Rohstoffes wird er immer beliebter. Der vorherrschende Trend zu mehr Natürlichkeit im Alltag hat sich somit auch auf den Hausbau nieder geschlagen. Holz eignet sich in den verschiedensten Formen perfekt für eine sehr gute Dämmung.

Eine Methode ist der Einbau von Dämmplatten aus Weichholzfasern. Gewonnen werden diese Fasern aus Fichten oder auch von Tannen. Um dieses Material herzustellen wird das Grundmaterial sehr fein zerkleinert und mit Wasser angereichert. Eine breiige masse entsteht. Aus dieser Masse lassen dann die Dämmplatten pressen. Meist wird noch ein zusätzliches Bindemittel hinzugefügt um für eine höhere Festigkeit zu sorgen. Diese fertigen Platten können dann hervorragend für den Wand- und Dachbereich genutzt werden. Sie sind auch vorgesehen für Trittschalldämmungen.

Lässt man die Masse aus Weichholzfaser und Wasser einfach trocknenn entsteht ein loser Dämmstoff der einfach über einen Verteiler in die Zwischenwände eingeblasen wird. So werden einzelne Kammern nach und nach befüllt und das Haus wird gedämmt.

Auch einfache Holzspäne können perfekt als Dämmstoff verwendet werden. Diese Späne sind ein natürliches Abfallprodukt das beim Hobeln und der Bearbeitung von Holz entsteht. Auch hier wird das Produkt vorwiegend von Weichholzsorten verwendet. Bevor die Späne als Dämmmatierial verwendet werden können werden kleine Staubpartikel heraus gesiebt. Durch eine zusätzliche Behandlung mit reiner Molke wird die Späne sogar brandsicher.
Am häufigsten Weden Holzwolleplatten für eine Dämmung verwendet. Diese setzen sich zusammen aus langfaser-Holzwolle denen mineralhaltige Bindemittel zugesetzt werden. Die Platten werden vorwiegend als Trägerplatten bei Decken und Dächern verwendet. Auch für die Schalldämmung sind sie sehr gut geeignet. Auch bei Holzhäusern kommen sie zum Einsatz. Hier dienen sie vor allem als zusätzliche Dämmung an den Außenwänden.

Was ist eine Aufdachdämmung?

Aufdachdämmungen sind ein geeignetes System der Wärmeisolierung, vor allem wenn es sich um Holzhäuser handelt. Derzeit entwickelt sich der Trend in der architektonischen Gestaltung hin zu einer schlanken und sichtbaren Tragkonstruktion. Für diese Konstruktionen ist die Aufdachdämmung angemessen.

Eine Aufdachdämmung hat neben der Wärmedämmung noch einige weitere Vorteile, die für diese Art des Dämmsystems sprechen. Die Aufdachdämmung ist beispielsweise besonders sicher gegen die Gefahren von Bränden, dank des resistenten Baustoffes. Drüber hinaus bietet es nicht nur Wärme-, sondern auch Schallschutz. Für viele Bauherren fällt die Wahl auf diese Art des Dämmsystems, da es eines der besten Isolierungen gegen Lärm von außen bietet. Besonders in Schlaf- oder Kinderzimmern spielt der Lärmschutz natürlich eine übergeordnete Rolle.

Ein weiterer Vorteil der Aufdachdämmung ist die Einsparung von Energiekosten. Durch eine optimale Isolierung lässt sich ein gewichtiger Teil der bisherigen Ausgaben für Strom und Heizung einsparen. In Zeiten, in denen die Energiegewinnung immer schwieriger wird und der Strom stetig ansteigt, ist eine ideale Wärmedämmung umso wichtiger. Deswegen lohnt sich eine Aufdachdämmung nicht nur für Bauherren bei einem Neubau, sonder auch bei einer Sanierung des Eigenheimes oder der Modernisierung eines Altbaus ist es ratsam eine gute Wärmeisolierung zu berücksichtige und damit für die Zukunft zu planen. Damit werden nicht nur die Energiekosten spürbar gesenkt, sondern auch die Schadstoffemission deutlich gemindert.

Für die Aufdachdämmung gibt es unterschiedliche Systeme, die als Voraussetzung gegeben sein müssen. Hierbei handelt es sich um die Vollsparren-, die Zwischensparren oder Untersparrendämmung sowie die kombinierte Vollsparren-Aufdachdämmung. Bei dem Material handelt es sich in der Regel um Holzfaserdämmplatten, die einerseits sehr druckbelastbar sind. Anderseits haben sie eine Rohdichte von 170 kg/m³ und speichern somit hervorragend die Hitze im Sommer und sorgen für ein angenehmes Wohlfühlklima im Haus.

Tritt- und Körperschalldämmung

Um störende Geräusche zu vermeiden, ist es wichtig, für die richtige Trittschalldämmung zu sorgen. Bei Massivdecken ist es sogar ratsam, einen schwimmenden Estrich aufzutragen, da herkömmliche Trittschalldämmung nicht ausreicht.

Ein großes Problem bei der Schalldämmung sind sogenannte Schallbrücken, die überall dort auftreten können, wo zum Beispiel Türzargen oder Rohre in Kontakt mit dem Estrich kommen. Auch bei Treppenstufen kann das Geräusch, was bei Benutzung entsteht, auf die angrenzenden Wände übertragen werden. Eine Lösung gegen dieses Problem ist, die Treppenpodeste und Stufen elastisch zu lagern. Um Schallbrücken zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass Fugen zu Wänden und Decken eingebaut werden und diese mit einer elastischen Schliessmasse gefüllt werden. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern kann eine angemessene Trittschalldämmung unnötigen Ärger verhindern.

An Plätzen, an denen Heizungs- oder Wasserrohre verbaut sind und dadurch Strömungsgeräusche auftreten können, sollte eine Körperschalldämmung installiert werden. Auch elektronische Geräte wie zum Beispiel eine Waschmaschine sorgt für eine Schallwirkung, die zum Beispiel durch Schwingfüße ausgeglichen werden können. Ein wichtiges Schlagwort bei der Körperschalldämmung ist die akustisch entkoppelte Montage. Das bedeutet, dass mit Hilfe von weichfedernden Dämmmaterialien und Materialien eine akustische Federung eingebaut wird. Es sollte darauf geachtet werden, dass nur reißfeste, vorgefertigte und gepolsterte Formteile verarbeitet werden.

Luftschallschutz

Spielt Ihr Nachbar Schlagzeug? Ja, aber Sie haben ihn noch nicht üben gehört. Dann haben Sie bei der Schalldämmung in ihrem Eigenheim alles richtig gemacht. Schall wird in der Regel durch trennende Bauteile gedämmt wie beispielsweise Trennwände. Dabei ist zu beachten, dass der Schall nicht nur direkt von der Trennwand gedämmt wird, sondern die Schallwellen sich auch über flankierende Wände übertragen. Deutlich wird das bei geöffneten Fenstern. Der Lärm tritt beim Nachbarn aus dem Fenster aus und ist so deutlicher in ihrer Wohnung hörbar, als die Trennwand an Schallwellen durchlässt.

Wie stark der Schall gedämmt wird, ist mit R’. angegeben. Da der Schall je nach Frequenz unterschiedlich gedämmt wird, ist der Mittelwert mit R’w angegeben. Die Größe gibt an, welche Pegeldifferenz die Dämmung herbeiführt. Spielt der Nachbar mit einer bestimmten Lautstärke Schlagzeug, ist beispielsweise bei Ihnen ein Pegel von 12 dB weniger zu hören. Die Angaben für eine Trennfläche sind natürlich unter optimalen Verhältnissen berechnet. Zum Beispiel wirkt in einem Raum mit viel Hall der Krach vom Nachbarn weitaus störender. Auch zu berücksichtigen ist die Position der Schallquelle. So ist es ein entscheidendes Kriterium, ob die Trennwand zu Ihrem Nachbarn direkt beschallt wird.

Wozu ein Schallschutzfenster?

Wer hat es nicht gerne ruhig in den eigenen vier Wänden? Eine stetige Lärmbelästigung kann schließlich extrem störend sein und auf Dauer die Lebensqualität senken. Besonders Menschen, die in der Nähe von viel befahrenen Straßen oder etwa in Autobahn- oder Flughafennähe wohnen, sind oft durch enorme Geräuschemissionen belastet.

Doch eine Hilfe, um die Lärmbelästigung möglichst gering zu halten, gibt es: Schallschutzfenster. Schallschutzfenster sind vom Aufbau normalen Isolierglasfenstern ähnlich. Sie unterscheiden sich von ihnen jedoch im Detail. Bei Schallschutzfenstern sind – ihrem Zweck entsprechend – die Scheiben dicker, der Abstand zwischen den Gläsern ist größer und zwischen den Scheiben wird  spezielles Schallschutzglas verwendet. Und auch die Fugendichtungen und der Fensterrahmen müssen schalldämmende Eigenschaften aufweisen.

Schallschutzfenster werden in sechs verschiedene Schallschutzklassen unterteilt. Die Lautstärkenminderung reicht – je nach Klasse – von 25 bis 50 und mehr Dezibel. Dass der Schallschutz nur bei geschlossenem Fenster greift, versteht sich von selbst. An stark befahrenen Straßen kann sich zusätzlich zum Schallschutzfenster eine  Lüftungsanlage empfehlen. Auf diese Weise gelangt zwar frische Luft in die Wohnung, der Lärm hingegen wird jedoch ferngehalten. Übrigens, ohne fachgerechten Einbau auch keine Schallschutzwirkung!

Der optimale Schallschutz

Bei der Planung und Ausführung des neuen Eigenheimes wird häufig eines vergessen. Der Schallschutz. Aber es gibt nichts ärgerlicheres als wenn beim Bau des neuen Hauses zwar alles ohne Probleme vonstatten ging, in dem man schließlich aber einer permanenten Lärmbelästigung ausgesetzt ist. Die Vorsorge durch Schutz gegen Wetterschäden wird meistens mit eingeplant, der Schutz gegen den Schall wird häufig vergessen. Aber Lärmbelästigung ist eine mindesten genauso große Störung, da sie uns unmittelbar in unserem Lebensraum betrifft. Deswegen sollten Bauherren bei der Konzeption ihres Hauses auf keinen Fall den richtigen Schallschutz vernachlässigen. Besonders für Familien mit kleinen Kindern ist es ungemein wichtig für eine angenehme akustische Atmosphäre zu sorgen.

Grundsätzlich unterscheidet man verschiedene Quellen und Träger des Schalls: Es gibt den Trittschall, den Körperschall und den Luftschall. Trittschall geht natürlich von den Tritten aus und wird über die Decke, den Boden und die Wände weitergeleitet. Der Körperschall wird nicht von Körpern, sondern vor allem von Maschinen erzeugt und weitergeleitet. Die Luft darf als störender Träger von Schallwellen natürlich ebenso wenig vergessen werden. Schall wird in Dezibel (db) gemessen: das heißt je besser ein Schalldamm ist, desto weniger Schall dringt durch.

Eine wirkungsvolle Schalldämmung lässt sich häufig mit einer Wärmedämmung verbinden und sollte deswegen von vorne herein gemeinsam geplant werden. Als grundsätzliche Regel gilt, dass Schall bei starren und robusten Konstruktionen besser vermittelt wird, als bei durchlässigeren Materialien. Dennoch ist der beste Schutz gegen natürlich Masse. Eine massive Wand hält Lärm immer noch am besten draußen. Idealerweise handelt es sich um eine zweischalige Wandstruktur in einer Verbindung mit schalldämpfenden Materialen. Bei dieser optimalen Lösung, werden Probleme mit dem Lärm, vermutlich gar nicht erst auftauchen.