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Unterschlupf für Holzscheite

Mit Holz heizen erfreut sich wieder größerer Beliebtheit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es ist, gerade im Vergleich zu den drastisch steigenden Preisen für fossile Brennstoffe, sehr preiswert, ein schadstoffarmes Heizen und nach einer kleinen Umgewöhnungsphase auch leicht gemacht. Des Weiteren ist gemeinsam vor einem Kaminfeuer sitzen garantiert romantischer als mit der Frau vor einer Gasheizung Platz zu nehmen.

Gerade für Eigenheimbesitzer bietet sich das Heizen mit Holz an, da sie nicht alle zwei Tage in den Baumarkt rennen müssten um neues Feuerholz zu kaufen. Hausbesitzern mit Grundstück steht nämlich die Möglichkeit eines eigenen überdachten Kaminholzunterstandes offen. Ein solcher Unterstand kann durchaus sinnvoll sein, da Brennholz nicht gleich Brennholz ist. Gutes Brennholz hat eine maximale Restfeuchtigkeit von zwanzig Prozent, bis diese erreicht ist sollten die Holzscheite bestenfalls zwei Jahre lang trocken gelagert werden. Wo ginge das besser als in einem eigens dafür konzipierten Unterstand auf dem eigenen Grundstück?

Einen solchen Kaminholzunterstand muss man nicht fertig kaufen, als geübter oder zumindest einigermaßen talentierter Heimwerker ist ein solcher Unterstand schnell selber gebaut. Das selber Bauen hat auch den Vorteil, den Unterstand optimal an die Gegebenheiten des eigenen Gartens anpassen zu können.

Ein Unterstand sollte überdacht sein, damit es nicht auf das zu trocknende Holz regnen kann. Er ist von drei Seiten geschlossen und an einer offen. Diese eine offene Seite sollte im optimalfall zur Sonne, also gen Süden ausgerichtet sein.

Alles was Sie für einen Kaminholzunterstand benötigen sind: Dachpappe, Dachpappstifte, Europaletten, Holzbalken 70 x 70 mm, Holz­schutzlasur, Ankernägel, Kanthölzer 60 x 80 mm, Pflastersteine, Schalbretter sägerau, Holzschrauben mit Senkkopf Durchmesser 60 x 70 mm, Speedschrauben, Einschlagbodenhülsen für Holzpfosten, Einschlagwerkzeug, Schwerlast-Winkelverbinder, Winkelverbinder, Flachverbinder.

Eine Schritt für Schritt Montageanleitung finden Sie auf vielen Internetseiten für Heimwerker. Wir wünschen viel Erfolg und romantische Stunden vor dem Kamin.

Holz verarbeiten und pflegen

Holz zählt zu einem der beliebtesten Werkstoffe aufgrund seiner vielfältigen Einsatzbereiche und der Eigenschaft, Ästhetik und Pragmatik zusammenzubringen. Holz verbreitet zugleich wohnliche Atmosphäre und schickes Ambiente.

Doch es handelt sich hier auch um ein sehr anspruchsvolles Material, das vor allem im Außenbereich stark beansprucht wird. Licht, Wasser und Mikroorganismen wirken auf die Oberfläche des Baustoffs ein und lassen sie abgenutzt erscheinen oder sogar faulen. Aber sogar dann, wenn Holz bereits verwittert, dunkel oder fleckig ist, kann durch die richtige Pflege, eine frische, helle und ebenmäßige Optik wieder zurückgeholt werden. Dazu gibt es spezielle Produkte zum Auffrischen und Schützen der Holzflächen im Außenbereich. Diese werden beispielsweise in skandinavischen Ländern wie Norwegen erprobt, wo oft extreme Witterungsbedingungen wirken. Dennoch sieht man dort am häufigsten die typischen Holzhäuser und einige Produkte etablierten sich in diesen Breiten sehr schnell.

Bestimmte Holzlasuren sollen die Flächen im Außenbereich schützen und durch ihre Wirkstoffe auch neu verbaute Hölzer schön erhalten oder älteren Stücken die ursprüngliche frischere Optik wiedergeben.

Um dem Holz einen erfolgreichen Anstrich geben zu können, ist es wichtig, zunächst den Untergrund eingehend vorzubereiten. Denn dieser muss tragfähig und sauber sein. Dann kommt ein Anstrich zur Grundierung zum Einsatz und weiterhin zwei deckende Anstriche im gewünschten Farbton, der natürlich holzähnlich sein sollte, damit der Untergrund ein einheitliches Bild bietet. Zugleich soll das Schutz vor UV-Strahlen geben. Wer sich zur Vollendung der Optik noch Holzmaserungen wünscht, kann das mit einem Lasurauftrag vornehmen. Damit erreicht man nicht nur längerfristig ein frisches und einheitliches Bild, betritt man beispielsweise die neue Terasse. Auch wird durch das richtige behandeln der Flächen mit den entsprechenden Produkten Schutz über Jahre hinweg geboten.

Baubiologische Elektrotechnik

Auch wenn der Mensch elektromagnetische Felder nicht wahrnehmen kann, kann es zu Befindlichkeitsstörungen kommen. Diese Eigenschaft nennt man Elektrosensibilität.

Experten schätzen, dass viele Menschen ein Problem mit diesen elektromagnetischen Feldern haben. Deswegen sollen Anlagen die künftig gebaut werden baubiologische Elektroanlagen werden. Immerhin gilt es die Gesundheit des Menschen zu schützen. Unsere elektronischen Geräte müssen darauf ausgerichtet sein. Bei neuen Bauvorhaben wird es künftig so sein dass man sich an einem niedrigen Versorgungswert orientiert. Warum das nicht schon länger geplant wurde ist nicht genau bekannt, denn ein solcher Bau kostet nur sehr wenig mehr als die herkömmlichen Bauweisen, wirkt sich positiv auf die Energienutzung aus und ist dazu noch gesünder für den Menschen.

Will man diese Bauweise wirklich gerne umsetzen muss man sich an drei verschiedenen Maßnahmen orientieren. Zum einen geht es um die Feldvermeidung. die Abschaltung des Feldes und eine Abschirmung.  Außerdem spielt die Erdung des Gebäudes eine Rolle, denn nur so kann eine Ausweitung über leitfähige Gebäudeelemente wie Rohrleitungen vermieden werden.

Auch die Auswahl der Leitungen an sich ist sehr wichtig. So kann man sich bei der Konzeption schon davor schützen, dass man beispielsweise im Schlafzimmer von vielen elektromagnetischen Feldern umgeben wird.

Eine Abschaltung kann auch über so genannte Feldfreischalter erfolgen. Hier wird die Quelle der Strahlung ausgeschalten und sorgt für eine Elektroemissions-freie Zone. Kann man die magnetischen Felder weder vermeiden noch ausschalten muss man versuchen sie abzuschirmen. Hierfür gibt es spezielle Mittel um von der Steckdose weg die ganze Wandfläche abzuschirmen. Diese Vorgang sollte allerdings ein Experte vornehmen. Außerdem ist zu berücksichtigen dass das Energiefeld wirklich nur abgeschirmt und nicht vollständig entfernt werden kann.

Wer heraus finden will wie hoch sein Haus von elektromagnetischen Feldern belastet ist kann ein Prüfungsprotokoll durchführen lassen.

Die Holzständerbauweise

Immer mehr Häuser werden auf Basis von Holz errichtet. Dabei wird die Holzständerbauweise angewendet, das ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Das Haus wird hierbei auf Holzstützen errichtet, die dann mit Holzplatten miteinander verbunden werden. Danach wird alles mit verschiedenen Materialien verkleidet. Auch Dämmstoffe kommen natürlich zum Einsatz. In Verbindung mit der Holzbauweise kommen immer mehr natürliche Dämmstoffe zum Einsatz. Diese Bauart ist vor allem auch für schnelle Bauten geeignet, da die einzelnen Elemente industriell vorgefertigt werden und deswegen besonders schnell aufgebaut werden können.

Vergleicht man diesen Baustil mit dem des Massivhauses, fällt schnell auf dass diese sehr viel mehr Feuchtigkeit speichern und somit auch langfristig beibehalten. Holz hingegen hat eine sehr kurze Trockenzeit. Auch die architektonischen Möglichkeiten sind sehr viel größer als bei Massivhäusern. Auch in Sachen Standfestigkeit braucht man sich keine Sorgen zu machen, die Holzhäuser sind ebenso massiv wie Bauten aus Beton. Auch der Innenausbau wird gleichzeitig bei der Planung mit einbezogen.

Das Grundgerüst für den Bau wird direkt bei der Planung mit den entsprechenden Klimatisierungsmaßnahmen gebaut. Für üblich braucht man dafür nicht länger als einen Tag bis das Grundgerüst steht. Praktisch ist dass man beim Errichten keine Trockenzeiten von Mörtel oder Putz einhalten muss. Außerdem gibt es bei dieser Art des Hausbauens keine Probleme mit schlechter Verarbeitung. Denn durch die vorgefertigten Teile kann hier so gut wie nichts schief gehen und es gibt anschließend keine Sorgen. Auch schräge Kanten oder Übergänge sind mit Holz kein Problem, die Individualität steht hier ganz groß geschrieben!

Wer sich für eine Holzbauweise entscheidet wird im Nachhinein dankbar dafür sein. Baut man noch ressourcenschonende Energiequellen ein und verwendet natürliches Dämmmaterial wie Hanf oder ebenfalls Holz wird stets in einem angenehmen, wohnlichen Klima leben können.

Problemfall Dachrinne

Oft sind es die kleinen Dinge, die uns das Leben erleichtern. Ein Schirm schützt vor regennassem Haar, Sonnencreme vor Hautrötungen durch zu viel UV-Bestrahlung. Doch leider sind es oft die kleinen Dinge, die man völlig vergisst.

So geht es auch vielen Hausbesitzern mit einer Dachrinne. Beim Hausbau gibt es erstmal wichtigere Dinge zu klären: Klinker oder Holzhaus, rote oder braune Dachziegel, Winkelbungalow oder Etagenhaus? An eine Dachrinne denkt da natürlich keiner. Und so kommt der erste Regen. Man freut sich, dass die Dachziegel dicht halten und der Kamin ordentlich feuert. Es kommt noch ein Regen, noch einer und noch einer. Und dann sieht man sie, die Spuren der Vergesslichkeit: in Form von hässlichen Wasserflecken an der Hauswand, die früher oder später auch das Mauerwerk schädigen werden. Nun sieht wohl auch der schusseligste Bauherr ein, dass es für eine Regenrinne höchste Zeit ist!

Um das Dachentwässerungssystem funktionstüchtig zu halten, sollte die Dachrinne regelmäßig überprüft werden. Besonders im Herbst, wenn sich Laub oder kleine Ästchen in der Rinne sammeln und sie zu verstopfen drohen, ist so ein Check angebracht. Auch kleine Löcher oder Risse, die sich gebildet haben, sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Natürlich muss wegen kleiner Kratzer nicht gleich die komplette Anlage ausgetauscht werden. Oft hilft es, die Problemstellen einfach zu reparieren. Dies geht leicht von der Hand und schont den Geldbeutel. Im Baumarkt gibt es spezielle Reparaturbänder, die auf die betreffliche Stelle aufgeklebt werden. Meist bestehen diese aus einer Aluminiumfolie, welche mit Klebharzen beschichtet ist. Um einen optimalen Halt der Klebemasse zu erreichen, sollte man sie vorher mit einem herkömmlichen Heißluftgerät erwärmen und dann auftragen. Auch das Ausbessern der Rinne durch Silikon, welches mittels einer Kartuschenpistole aufgespritzt wird, ist schnell, sauber und effektiv. Zudem sind Silikonflaschen im Baumarkt für unter 10 Euro zu erwerben. Man sieht: es handelt sich um kleine Arbeiten, die wenig Zeit benötigen, dennoch große Wirkung entfalten. Einer Tube Sonnencreme sieht man ja auf den ersten Blick auch nicht an, was sie vermag.

Dichtstoffe: Ein Überblick

Für den Hausbau werden eine Vielzahl an Dichtstoffen benötigt. So können beispielsweise Gugen, Splten und Risse abgedichtet werden.
Schon seit den Anfängen der Menschheit wurden Dichtstoffe aus der Natur verwendet. Früher waren das noch Materialien aus der Natur wie etwa Bienenwachs oder Baumharz. Bis zur heutigen Zeit hat sich das Prinzip das abdichtens durchgesetzt. Den ersten künstlichen Dichtstoff erfand man mit dem so genannten Fensterkitt um das Jahr 1700 herum. Für die Zukunft erwarten uns viele neue Polymere die unsere Abdichtungen noch immer weiter und weiter verdichten werden.

In der Regel benutzen wir heute viele Silikone. Diese härten an der Luft aus und geben sie die benötigte Dichte. Heimwerker können sich hier daran halten, dass die Masse nocfh feucht ist so lange sie noch einen Geruch absondert.

Ein Dichtstoff muss zudem die Eigenschaft besitzen, den Untergrund mit sich selbst zu vermschmelzen, nur so kann eine gewisse Dichte entstehen. Bei der Fugenverdichtung muss die Fuge jedoch auch gut vorbereitet sein. Wird eine Fuge mal undicht liegt es in den meisten Fällen nämlich nicht an mangelhaften Material sondern an falscher Vorbereitung. Im Winter dauert es zu dem sehr viel länger als im Sommer bis das Material ausgehärtet ist. Im Sommer muss der Stoff also relativ schnell geglättet werden, sonst kann eine hässliche Oberfläche entstehen. Bei besonders heißen Temperaturen ist von einer Verfugung abzuraten.

Auf metallischen Untergründen oder Kunststoffen werden vor allem bei Hausbau oft Dispersionsdichtsoffe verweden. Diese beruhen auf der Basis von Acryldispersionen. Der Stoff zeichnet sich dadurch aus dass er beim Trocknen einfach die beinhaltete Flüssigkeit abgibt und sich so an den Untergrund anschmiegen kann. Der Stoff verliert dabei bis zu 25 Prozent an Masse.

Wie funktioniert die Kerndämmung?

Bei der Kerndämmung handelt es sich um eine Dämmschicht, die zwischen zwei Mauern im Hausmauerwerk eingebracht wird. Die Kerndämmung ist eine kostengünstige Variante. Dabei wird eine Innenschale errichtet und im Abstand von wenigen Zentimetern eine weitere Außenschale. Der Hohlraum wird inzwischen mit speziellen Dämmstoffen gefüllt.

Es sind nicht alle Dämmstoffe für eine Kerndämmung geeignet. Das Wichtigste bei der Auswahl der Stoffe ist es, dass diese stark wasserabweisend (hydrophob) sind. Bei einer nachträglichen Kerndämmung sind faserige Dämmstoffe geeignet. Diese können durch das Einblasverfahren in alle Ecken geführt werden. Meistens werden Polystyrol EPS, Mineralfasserdämmung oder Perlite Dämmung gemacht.

Bei einer Kerndämmung im Altbau ist diese nur mit Hilfe des Einblasverfahrens möglich. Dabei werden einige Löcher in die Außenwand gebohrt, um den Dämmstoff einbringen zu können. Danach werden die Löcher spurlos wieder verschlossen. Des Weiteren müssen die Hohlräume mit einem künstlichen Neben eingenebelt werden, um Undichtigkeiten zu sehen und zu verschließen. Nach der Dämmung sollte nach einiger Zeit eine thermografische Bestandsaufnahme gemacht werden, um zu kontrollieren, dass die Hohlräume auch ausreichend gefüllt sind.
Man kann auch sich für den Ortschaum als Dämmungsverfahren entscheiden. Dabei wird ein spezieller Schaum in die Wände gespritzt, der sich im Aushärtungsprozess um sein vielfaches vergrößert. Dieses Verfahrend wird oft kritisiert, da man in diesem Fall mit Formaldehyd belastet wird.

Im Neubau gibt es weitere Möglichkeiten, um eine Kerndämmung  zu machen. Die Dämmung kann während des Baus eingebracht werden. Nur die Breite des Hohlraumes wird viel kleiner als bei einer nachträglichen Dämmung. Das kann durchaus als Nachteil gesehen werden.

Weitere Nachteile bei einer Kerndämmung bestehen darin, dass diese nur durch Fachkräfte gemacht werden kann. Auch die Außenfassade kann beschädigt werden. Dass es sehr kostengünstig sowie gut geeignet für eine nachträgliche Sanierung ist, kann als Vorteil verstanden werden. Falls Sie ihr Haus komplett sanieren möchten, kümmern Sie sich auch um einen neuen Kellerablauf.

Der Unterwandheizkörper

Bei der Beheizung von Räumen gilt insbesondere die Tatsache, dass eher schlecht gedämmte Räume stärker beheizt werden. Dämmung und Heizung können quasi in einem durch den Einbau eines Unterwand-Heizkörpers erreicht werden, wenn die Heizung nicht direkt mit dem Mauerwerk verbunden wird, da sonst zusätzlich ja auch die Fassade nach außen erwärmt werden würde.

Produkte in diesem Segment liegen nicht direkt auf, sondern werden durch spezielle Beilagen mit einer Stärke von >5mm mit einer Zwischenschicht zur Außenwand installiert, sodass nur eine sehr gering Energiemenge nach Außen entweichen kann beziehungsweise die Erwärmung der Außenwand nur in unerheblichem Maße stattfindet. Unter dem Strich bleibt also der Energieverlust sehr gering.

Generell funktioniert die Übertragung von Wärme durch den Unterwand-Heizkörper in den Raum durch Kontaktwärme über die Innenwand, die nun erwärmt in den Raum strahlt. Die geringe Abstrahlung nach hinten hat zudem noch den Vorteil, dass es kein Tauwasser-Problem gibt und somit auch einer Schimmelbildung vorgebeugt wird.

Im Unterschied zur normalen Heizung, die in erster Linie über das Erwärmen der Luft funktioniert, ermöglicht die Unterwand-Heizung ein sehr angenehmes Raumklima, welches die Strahlungswärme erzeugt. Zudem kann bei einem in etwa gleichem Wärmeempfinden die Raumlufttemperatur im Unterschied zur konventionellen Heizung abgesenkt werden, sodass zusätzlich Vorteile beim Energieverbrauch entstehen.

Auch aus gesundheitlichen Erwägungen spricht einiges für die Installation einer Unterwand-Heizung. Da die Strahlungswärme keine Luftzirkulation erzeugt, sodass der Staub ebenfalls nicht im Raum aufgewirbelt wird. Insbesondere für Allergiker ist dieser Vorteil von enormen Nutzen.

Der Einbau einer Unterwand-Heizung ist gleich von welchem Hersteller das Produkt bezogen wird, sowohl für Neubau als auch für den Altbau geeignet, sodass verschiedene Beschaffenheiten der Grundlage des Bauobjekts nicht speziell berücksichtigt werden müssen.

Was ist Wohn-Riester?

Seit dem Jahr 2008 gibt es die so genannte Wohn-Riester-Rente. Bei dieser Art von Rente handelt es sich darum dass einfach ein Sparkonto für die Altersvorsorge durch eine Immobilie ersetzt wird. Das Kapital wird auf einem speziellen Konto erfasst und bietet jede Menge steuerliche Vorteile.

Generell kann jeder die Wohn-Riester-Förderung in Anspruch nehmen. Grundvorraussetzung ist die Steuerpflicht in Deutschland, sonst entällt der Anspruch auf die Berechtigung. Auch Beamte können diese Förderung nutzen.

Das System ist nicht ganz einfach zu verstehen. Es gibt beispielsweise auch verschiedene Teilbereiche der Riesterförderung. Berechtigte können nämlich auch das Kapital für den Kauf von einer Wohnung verwenden, und nicht nur für dein Bau eines Eigenheims. Das Altersvorsorgekapital wird nach und nach auf einem Wohnförderkonto erfasst, und jedes Jahr werden rund 2 Prozent des angesparten Betrages versteuerlicht. Der Vorteil ist dass man nur Steuern für den Betrag auf dem Wohnförderkonto zahlen muss.

Der entscheidende Vorteil eröffnet sich vor allem für Familien. Denn so kann man günstig ein Eigenheim finanzieren und zugleich auch noch ein zweites Standbein für die private Altersvorsorge hervorrufen.
Allerdings ist das an viele Bedingungen gebunden die natürlich eingehalten werden müssen. Ein weiteres Problem ist, dass die Besteuerung des Wohnens erst im Alter erfolgt. Zu dem herrscht auch das Problem, dass bisher in Deutschland das Riester-Wohnen nur von zwei Kreditanstalten angeboten wird. Das sorgt natürlich für Verunsicherung beim Verbraucher.

Für wen sich das Riestersystem lohnt, das muss im Einzelfall nach gerechnet werden und ist so überschlagen nicht zu sagen. Es gibt spezielle Beratungsstellen die sich darauf spezialisiert haben das Modell des Wohn-Riesters durchzurechnen und zu verdeutlichen.

 

Worauf sollte man bei Klimaanlagen achten?

Bedingt durch den Klimawandel kommt es auch mittlerweile in unseren Breitengraden im Sommer häufiger zu längeren Hitzeperioden, in welchen insbesondere in flachen Gebieten ohne Wind und neutralisierenden Einfluss von Meeresklima extrem hohe Temperaturen das Wohlbefinden und manchmal auch die Gesundheit bedrohen können. Wer bei diesen Extrembedingungen im Sommer daran denkt, sich eine Klimaanlage zu installieren, sollte bei der Wahl des Produkts in erster Linier eine gute Effizienz im Auge behalten, wenn man auf der nächsten Stromrechnung nicht eine böse Überraschung nachträglich bekommen möchte.

Diese Warnung vor der schlechten Energiebilanz der Klimaanlagen gilt insbesondere für die teilweise recht günstig angebotenen Monoblock-Geräte. Bei diesen entfallen nämlich die Installationskosten, da sie einfach aufgestellt und der Abluftschlauch durchs Fenster gehängt wird. So genannte Split-Geräte arbeiteten um ein vielfaches effizienter als diese Monoblock-Varianten. Sie setzen sich aus zwei Elementen zusammen: Eine Außeneinheit funktioniert wie ein Kondensator und die Inneneinheit als Verdampfer. Meist verfügen sie zudem über eine funktionale Reglung der Temperatur. Manche Geräte verfügen sogar über eine Wärmepumpe, die den Vorteil bietet, dass nur ein Teil der Energie aus dem Stromnetz bezogen wird und der Rest einfach natürlichen Ursprungs ist.

Beim Kauf einer Klimaanlage sollten also Geräte mit der Energieeffizienzklasse A bevorzugt werden, bei welchen allerdings auch darauf geachtet werden muss, ob diesem Gütesiegel getraut werden darf, wie Stiftung Warentest herausgefunden hat. Testsieger wurde von der Firma Stiebel Eltron, welches mit 2000 Euro zugleich das obere Ende der Preisskala markiert. Aber au Platz zwei folgt mit einem Gerät von Daikin eine preiswerte Variante, die zudem bei den Stromkosten mit 403 Euro auf dem ersten Platz lag. Auf dem dritten Platz folgt ein gerät der Marke Einhell, das mit einem günstigen Preis und einer guten Kühlleistung überzeugte, im Stromverbrauch aber fast genauso viel kostet wie die Anschaffungskosten des Geräts.

Generell gilt beim Kühlen von Räumen allerdings, dass ein Sonnenschutz effektiver und günstiger als die Anschaffung einer Klimaanlage ist. Oft kann schon eine gute Verschattung oder Wärmedämmung der Räume ein zu starkes Aufhitzen der Räume verhindern.