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Den steigenden Energiekosten entgegen wirken mit Dämmung

Dass man Energiekosten durch eine solide Wärmedämmung einsparen kann, ist klar: Doch welches Verfahren eignet sich am besten? Eine sehr energiesparende Variante ist die Dämmung von Unidek mit dem Aufsparrendämmelement Zwei-In-Eins.

Das Zwei-In-Eins ist neben der eigenständigen Variante auch darauf konzipiert, als zusätzliche Dämmung auf bereits geringfügig gedämmten Dächern eingesetzt zu werden. Eine Kombination der vorhandenen oder einer neuen von oben zwischen die Sparren eingelegte Dämmung mit der Aufsparrendämmung verringert die U-Werte auf etwa 0,1 W/m²K. Das sind Dämmeigenschaften, die üblicherweise im Passivhausbereich gefordert werden – man liegt also stets im grünen Bereich.

Das Zwei-In-Eins ist netto 1200 x 2400 mm groß und ist mit einem umlaufenden doppelten Nut/Feder-System ausgestattet. Die Dämmstoffdicke beträgt 120 bis 180 mm. Die dampfoffene Unterspannbahn mit einem sd-Wert vn 0,045 m überlappt zweiseitig um 80 mm, ist bereits längsseitig mit einem Selbstklebeband versehen und sichert bei einer zusätzlichen Verklebung der Kopfseiten ein hohes Maß an Winddichtigkeit. Luftdicht von innen und winddicht von außen – so steht einem warmen Haus im Winter und einer angenehmen Kühle im Sommer nichts mehr im Wege!

Energiesparpotential der Fassaden

In Zeiten wo wir alle Energie sparen sollten, gehört es als Häuslebauer quasi zum guten Ton von vornerein auf optimale Bedingungen zu achten, die einem dies ermöglichen. Die äußere Wand eines Haus hat den meisten Anteil an der energetischen Hülle, die das Gebäude umgibt. Eine schlechte Fassade ist also die Ursache für den höchsten Energieverlust. Somit ist die fachgerechte Dämmung der Fassade absolut notwendig, gar essenziell, um Energie zu sparen.

Bei der Wahl der richtigen Fassade oder bei der Entdeckung von Schwachstellen wenn es um Sanierarbeiten geht, hilft einem der Energieberater. Aber vorsicht. Die Berufsbezeichnugn ist in Deutschland nicht geschützt, weshalb man ganz genau hinschauen sollte, wen man beauftragt, damit man keinem Pfuscher auf dem Leim geht. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann einem da mit einer Liste vertrauenswürdiger Experten aushelfen. Natürlich kann man auch bei den Verbraucherzentralen nachfragen. Auch ist es wichtig wen man für was beauftragt. Für die Evaluierung des ganzen Hauses ist es ratsam den Architekten oder Bauingenieur zu beauftragen. Für die Umsetzung ist dann sicher ein Facharbeiter mit entsprechender Spezialisierung ratsamer.

Die Wirkung der Dämmung hängt zum einen von der Dicke des Stoffs ab und zum anderen vom sogennanten Wärmedurchgangskoeffizienten. Dieser besagt wie viel Wärme bei Temperaturgefälle durch einen Quadratmeter Wandfläche verloren geht. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist natürlich das Wärmedämmvermögen.

Es gibt unterschiedliche Arten Häuser zu dämmen. Ein Kriterium ist immer ob die Häuser über einen einschaligen Wandaufbau aus zum Beispiel Ziegel oder Beton verfügen oder über einen zweischaligen, wie er in Norddeutschland oft der Fall ist. Am weitesten verbreitet ist das Wärmedämmverbundsystem oder die Perimeterdämmung. Hier werden Platten aus Polyesterol-Hartschaum, Stahlwolle oder anderen Materialen auf die Fassade angebracht montiert. Eine enfache und schnelle Lösung, die jedoch das Erscheinungsbild der Fassade verändert. Weiter gibt es die Kerndämmung, die Innendämmung und die vorgehänget Fassade. Es wird jedoch eher davon abgeraten sein Haus eigenständig zu dämmen.

EnEV-gerecht dämmen

Die Handwerkszunft freut sich über die verschärfte EnEV aus dem Jahre 2009. Denn die Energie-Einsparverordnung schreibt eine drastische Reduzierung des Energiebedarfs im Gebäudebereich vor. Das gilt natürlich auch für die Energie, die für Heizung und Warmwasser im Eigenheim verwendet wird. Ziel der Verordnung ist es, den Energiebedarf um 30 Prozent zu senken. Das ist durch fachgerechte Dämmung zu erreichen, die vom Handwerker als erstes unter das Dach gebracht wird. Denn hier verliert ein Haus die meiste Energie. Sommer wie Winter stellt das Dach einen unerwünschten Energietransport her, der durch einen erhöhten Energiebedarf ausgeglichen wird. Im Winter verschwindet die Wärme durchs Dach, und es muss nachgeheizt werden. Im Sommer heizen sich über das Dach die Räume auf, die durch Klimaanlagen, einen Energiefresser par excellence, wieder abgekühlt werden.

Wichtig für die Dämmung ist vor allem die Qualität des Materials. Ob Unter-, Auf oder Zwischensparrendämmung, je geringer die Wärmeleitfähigkeit umso höher der Wärmeschutz. Gute Dämmung erzielen Mineraldämmstoffe, wie Stein- oder Glaswolle, währenddessen pflanzliche Dämmstoffe weniger effizient sind. Spitzenmaterial bietet Isover an, deren Generation 032 eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,32 W/mK besitzt. Um einen noch geringeren U-Wert zu erlangen, sollte das Dämmmaterial kombiniert werden. So können Werte von unter 0,22 W/mK erreicht werden. A und O für eine effiziente Dämmung ist ein luftdicht abgeschlossenes Dach, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Anschlüsse, die das Dach durchlaufen, sollten mit einem speziellen Klebeband versehen werden, was einen hermetischen Abschluss gewährleistet.

Mit einem gut isolierten Dach wird nicht nur die neue Norm erfüllt, sondern auch der Umwelt zu liebe nachhaltig der CO2-Ausstoß reduziert. Zu guter Letzt reduziert die Dämmung die Energiekosten des Haushalts, so lohnt sie sich nicht nur für einen Neubau, sondern auch bei einem Altbau.