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Ziegelmauerwerk gegen Feuchtigkeit abdichten

Oftmals merkt man die Probleme mit der Feuchtigkeit im Ziegelmauerwerk, erst wenn es viel zu spät ist. Deshlab sollen hier nun ein paar Tipps gegeben werden, wie sie ihre Wände richtig abdichten.

1. Bitumenmasse

Zuerst einmal muss die Bitumenmasse auf die trockene und gereinigte Kellerwand augestrichen werden. Bevor man die dunkle dichtungsmasse allerdings aufbringen kannDafür muss vorstehender Mörtel jedoch vorher angekratzt werden. Die Beschichtung sollte in mehreren Schichten aufgetragen werden, wobei darauf zu achten ist, dass Anschlüssr zu Kellerfenstern und Ecken gut abgedichtet sind. Sehr wichtig sind such alle Leitungsdurchführungen, wie z.B. Wasser,Strom oder Telefon.

2. Anbringung der Hohlkehle

Am Fuße der Wand muss eine Hohlkehle angelegt werden. Diese dient dazu, dass das Wasser reibungslos nach außen ablaufen kann. Auch die Hohlkehle muss lückenlos abgedichtet sein.

3. Schutzschicht

Nachdem die Bitumenbeschichtung getrocknet ist, muss eine Schutzschicht an der Wand befestigt werden, die die komplette Fläche abdeckt. Dafür kann zum Beispiel Noppenfolie als Schutzschicht genutzt werden. Diese Noppenfolie dienst als Polster gegen scharfe Gegenstände, wie z.B. Steine, welche Beschädigungen an der Abdichtungsschicht verursachen können.

Bevor das Erdreich aufgeschüttet wird, sollte als zusätzliche Sicherheit noch eine Gleitfolie über der Noppenfolie angebracht werden.

4. Aufschüttung

Was hier zu beachten ist, ist dass mindestens 10 bis 15 cm feiner Sand an der Kellerwand aufgeschüttet sein sollten, bevor man mit der aufschüttung von grobem Kies und Erdreich beginnt. Hierbei sollte man sehr sorgfältig arbeiten, um zu verhindern, dass man später mit großen Aufwand und hohen Kosten die Wände wieder freilegen muss, weil Feuchtigkeitsschäden entstanden sind.

Wärmebrücken am Dach isolieren

Oft können dauerhafte Schäden an der Bausubstanz von Häusern entstehen, wenn deren Besitzer nicht entsprechend auf die Anzeichen von kleineren Schäden und Schwachstellen am Dach reagieren und sie gar ignorieren. Um das zu vermeiden, sollte eine regelmäßige Kontrolle des Daches stattfinden. Die Wichtigkeit einer solchen Inspektion wird jedoch von vielen nicht ernst genug genommen. Doch vor allem das Dach ist während des ganzen Jahres den Witterungsbedingungen mit Wind und Wetter ausgesetzt, was vor allem bei älteren Dächern deutliche Spuren und spätere Schäden hinterlässt. So können Algen, Moose oder Flechten durch die intensive Beanspruchung entstehen.

Nicht nur aufgrund der Optik sollte hier unbedingt gehandelt werden. Denn oftmals ist es nicht nur das Eindeckungsmaterial, sondern auch die Konstruktion, die Folgen davonträgt. Auch sind mittlerweile andere Standards für den Energiebereich vorgegeben, als vielleicht noch vor dreißig Jahren, was den technischen und energiewirtschaftlichen Fortschritt gezwungenermaßen erfordert. Heiz- und Energiekosten können dann effektiv eingespart werden, wenn ein Dach wirkungsvoll saniert und beispielsweise durch eine neue Dämmung ausgestattet wird. Auch können Fördermittel bei der KfW Förderbank beantragt werden. Ein funktionstüchtiges Dach ohne Mängel lässt auch den Gesamtwert der Immobilie steigen.

Das Wohnklima unter dem Dach kann durch eine entsprechende Dämmung durchaus verbessert werden. Wartung und Reparatur des Daches sollten deshalb immer regelmäßig stattfinden und keine Mühen dafür gescheut werden. Mindestens zweimal im Jahr sollte das Dach von einem Experten, am besten in Frühjahr und Winter, sowohl von innan als auch von außen inspiziert werden. Auch witterungsbedingt sollte nach starken Regenfällen oder Stürmen eine Überprüfung erfolgen. Hierbei sollte vor allem auf lockere oder beschädigte Teile auf der Dachoberfläche geachtet werden sowie auf den Zustand der Anschlüsse.

Damit auch Regenwasser ungehindert ablaufen kann und sich kein Schimmel an den Hauswänden bildet, sollten auch Dachrinnen und Kehlbleche von Verschmutzungen befreit werden.

Pu-Schaum-Platten

Die PU-Schaum-Platten sind zum Dämmen hervorragend geeignet. Da die aktuellen Energieeinsparverordnungen (EnEV) eine hohe Energieeffizienz im Neubau oder einem sanierten Bestandsgebäude vorgeben, müssen die Besitzer einer älteren Immobilie eventuell aktiv werden. Denn die Modernisierungsmaßnahmen werden nicht nur von Bauherren und Modernisierern verlangt. Der Gesetzgeber fordert, dass die oberste begehbare Geschossdecke oder das Dach bis Ende 2011 eine Wärmedämmung bekommen, wenn es noch nicht vorhanden ist.

Bei einer notwendigen Modernisierung sind PU-Schaum-Platten empfehlenswert, denn sie dämmen schnell und sind einfach einzubauen. Damit man die Anforderungen der EnEV erfüllt, ist beispielsweise die Dämmung des Raumes unterm Dachstuhl – sollte man den Raum nur als Abstell- oder Trockenraum nutzen – der einfachste Weg. Hierbei sind Plattenelemente wie Bauder PIR DHW besonders geeignet. Bereits bei einer geringen Stärke sorgen diese Platten, ausgestattet mit einer Dämmschicht aus PU-Schaum, für eine sehr hohe Energieeinsprarung. Daher wenn man auf diese Weise den Dachboden dämmt, geht nur wenig Raum verloren. Die PU-Schaum-Platten sind in der Stärke von 7 bis zu 13 Zentimetern erhältlich. Auf der oberen Seite sind sie mit einer Holzwerkstoffplatte beplankt. Der Dachboden wird damit sofort nach der Legung begehbar und kann weiterhin genutzt werden.

Die Verlegung der PU-Schaum-Platten ist sicher und einfach. Das kann man den Nut- und Federtechnik verdanken. Daher können die ein wenig mehr versierten Heimwerker, das Ganze selbst durchziehen. Man kann die Elemente lückenfrei miteinander verzahnen. Einfach fällt die Verlegung auf Grund der handlichen Abmessung von 120 mal 60 Zentimetern sowie des geringen Gewichts. Der Transport sollte daher ohne Probleme gehen.

Wenn Sie den kleinen leichten Umbau übernehmen, entlasten Sie die Umwelt enorm. Der Heizungsverbrauch sinkt drastisch. Die Nutzungsdauer von 50 Jahren ist erheblich für die Messungen. Man spart bei einer Plattenstärke von 10 Zentimetern 6.550 Kilogramm Kohlendioxid.

Dämmen mit Cellulosefasern

Um die Nachhaltigkeit bei einer Wärmedämmung zu gewährleisten, ist der Einsatz von Cellulosefasern von Bedeutung. Für eine ökologische Vorgehensweise muss zum einen die Energieeinsparung, die der Dämmstoff bewirkt während der Zeit seiner Nutzung, berücksichtigt werden. Doch auch der Verbrauch an Ressourcen zum Gewinnen sowie auch zur Herstellung des Rohstoffes, ist dabei zu beachten. Wichtig sind später auch Transport, Einbau und Entsorgung. Für all diese Faktoren bietet eine Dämmung aus Cellulosefasern viele Vorteile.

Diese Fasern sind Rohstoffe, die natürlich sind und nachwachsen, was bedeutet, dass sie nicht aus jenen fossilen, endlichen Rohstoffen gewonnen werden, was mit einem hohen Potenzial an CO2 zusammenhinge.

Besonders gut sind recyclebare Dämmstoffe wie „Climacell“- Cellulosefasern, wobei sich der Energieaufwand auf sehr niedriger Stufe hält.

Das Ausgangsmaterial dabei ist Papier, das selbst schon aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt wird- nämlich Holz. Ausschließlich aus Zeitungspapier, das in Druckereien als Abfall gilt, wird zur Herstellung der Fasern genutzt. Es wird also kein weiterer Baum für diese Herstellung gefällt, da mithilfe eines Spezialverfahrens das Zeitungspapier zu Cellulosefasern verarbeitet wird.

Der bei sonstigen Plattenmaterialien auftretende Verschnitt, bleibt unter Einsatz von Cellulosefasern in der Verarbeitung aus. Lose und direkt über den Hohlräumen fügen sich die Fasern ein. Während Platten dabei zugeschnitten werden müssten, wird der Stoff hier ganz einfach eingeblasen. Das bewirkt außerdem noch, dass weder zusätzliche Spalten noch Ritzen in der Dämmschicht entstehen können, was möglicherweise sonst unerwünschte Wärmebrücken und, damit verbunden, Energieverluste bedeuten würde.

Auch zum Raumklima tragen die Fasern das Beste bei, da sie emissionsfrei sind. Somit belasten sie die Raumluft nicht. Der natürliche Werkstoff ist außerdem atmungsaktiv und reguliert dadurch die Feuchtigkeit im des Raumes.

Wer später auch im Außenbereich, auf natürliche Mittel zurückgreifen kann, hat vor allem bei der richtigen Behandlung von Holz vieles zu beachten. Weniger die chemisch zusammengesetzten Öle und Lackierungen, sondern naturgetöntes Öl, ist da eine gute Alternative, um an die ökologischen Cellulosefasern anzuschließen. Dementsprechend naturgetönt, ist beispielsweise Bangkirai-Öl, das besonders auch für Edelhölzer im Außenbereich zum Einsatz kommen kann.

Mit diesen Mitteln und Helfern kann der Bau also beginnen.

Heizkosten sparen dank Holzfassade

Schon im Physikunterricht in der sechsten Klasse lernen Schüler, dass Holz nur sehr schlecht Wärme oder Strom leitet. Diese Resistenz weist Holz als optimale Lösung für die Isolierung von Häusern im Sinne der neuen Energiesparverordnung aus. Mit einer zusätzlichen Wärmedämmung halten Holzfassaden das Mauerwerk frostfrei und verhindern den Energieverlust. Sie sind verhältnismäßig einfach zu montieren; ambitionierte Heimwerker dürften der Aufgabe gewachsen sein ihr Haus in Eigenregie nach den neuesten Kriterien der Energiesicherung zu gestalten, da die ursprüngliche Fassade des Hauses nicht verändert werden muss. Die Holzfassade wird einfach vor das Mauerwerk gehängt.

Der Staat unterstützt motivierte Eigenheimbesitzer mit zinsgünstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau und bietet so einen weiteren Anreiz sein Heim den neusten Standards entsprechend auszubauen.

Die Bauherren haben die Wahl zwischen zwei Typen von Holzfassaden: zum einen können Bretter verwendet werden, um dem Haus ein neues Gewand zu verpassen, zum anderen können großflächige Platten angebracht werden. In Deutschland sind Bretter die vorherrschende Methode. Verlegt man sie vertikal, strebt das vorher biedere Einfamilienhaus auf einmal dem Himmel entgegen, verlegt man sie horizontal, können bestimmte Gebäudeteile stilistisch akzentuiert werden. Baumarkt-Bohèmiens könnten dazu neigen, die Bretter diagonal anzubringen und damit für Erstaunen in der heimatlichen Reihenhaussiedlung sorgen.

Völlig neue Akzente setzt die revolutionäre Idee, künftig Häuser mit Holzplatten anstatt mit Holzbrettern zu verkleiden. Sie setzen weniger auf Provokation, wie beispielsweise diagonal verlegte Bretter, sondern verwöhnen das Auge mit einem flächigem, ruhigem Gesamteindruck.

Der geneigte Häuslebauer sollte dabei jedoch nicht auf jede x-beliebige Holzplatte hereinfallen, sondern sie erst einmal intensiv auf Herz und Lunge überprüfen. Die gemeinen Sperrholz,-Weichfaser,- oder Spanplatten halten den Witterungsbedingungen oft nicht stand und sorgen so für großen Frust. Die Ferraris unter den Isolierungsholzplatten hingegen sind dreischichtige Massivholzplatten oder zementgebundenen Spanplatten, die, einmal an die Hauswand montiert, zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk ihren Dienst verrichten und ihren Besitzer jeden Tag auf’s Neue ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern dürften.

Wie funktioniert die Kerndämmung?

Bei der Kerndämmung handelt es sich um eine Dämmschicht, die zwischen zwei Mauern im Hausmauerwerk eingebracht wird. Die Kerndämmung ist eine kostengünstige Variante. Dabei wird eine Innenschale errichtet und im Abstand von wenigen Zentimetern eine weitere Außenschale. Der Hohlraum wird inzwischen mit speziellen Dämmstoffen gefüllt.

Es sind nicht alle Dämmstoffe für eine Kerndämmung geeignet. Das Wichtigste bei der Auswahl der Stoffe ist es, dass diese stark wasserabweisend (hydrophob) sind. Bei einer nachträglichen Kerndämmung sind faserige Dämmstoffe geeignet. Diese können durch das Einblasverfahren in alle Ecken geführt werden. Meistens werden Polystyrol EPS, Mineralfasserdämmung oder Perlite Dämmung gemacht.

Bei einer Kerndämmung im Altbau ist diese nur mit Hilfe des Einblasverfahrens möglich. Dabei werden einige Löcher in die Außenwand gebohrt, um den Dämmstoff einbringen zu können. Danach werden die Löcher spurlos wieder verschlossen. Des Weiteren müssen die Hohlräume mit einem künstlichen Neben eingenebelt werden, um Undichtigkeiten zu sehen und zu verschließen. Nach der Dämmung sollte nach einiger Zeit eine thermografische Bestandsaufnahme gemacht werden, um zu kontrollieren, dass die Hohlräume auch ausreichend gefüllt sind.
Man kann auch sich für den Ortschaum als Dämmungsverfahren entscheiden. Dabei wird ein spezieller Schaum in die Wände gespritzt, der sich im Aushärtungsprozess um sein vielfaches vergrößert. Dieses Verfahrend wird oft kritisiert, da man in diesem Fall mit Formaldehyd belastet wird.

Im Neubau gibt es weitere Möglichkeiten, um eine Kerndämmung  zu machen. Die Dämmung kann während des Baus eingebracht werden. Nur die Breite des Hohlraumes wird viel kleiner als bei einer nachträglichen Dämmung. Das kann durchaus als Nachteil gesehen werden.

Weitere Nachteile bei einer Kerndämmung bestehen darin, dass diese nur durch Fachkräfte gemacht werden kann. Auch die Außenfassade kann beschädigt werden. Dass es sehr kostengünstig sowie gut geeignet für eine nachträgliche Sanierung ist, kann als Vorteil verstanden werden. Falls Sie ihr Haus komplett sanieren möchten, kümmern Sie sich auch um einen neuen Kellerablauf.

Aufbau des Wärmedämmverbundsystemes

Das Wärmedämm-Verbundssystem hat den Vorteil, dass es die gesamte Oberfläche der Außenwand mit jeglicher Dämmstoffdicke eingehüllt werden kann. Dadurch wird auch eine effiziente Nutzung der Energie ermöglicht. Mit dem Verbundssystem kann man die Wärmedämmung auch dosieren, so dass persönlich angepasst werden kann. Da die Innenwandoberflächentemperatur erhöht wird, kann man somit eine Kondensatbildung vermeiden.

Die Voraussetzungen für ein Wärmedämm-Verbundsystem müssen für einen Erfolg eingehalten werden. Daher müssen an der Baustelle, Estrich und Innenputz bereits angebracht und ausgetrocknet sein. Auch die Balkone und Vordächer, die mit dem WDV-System direkt angeschlossen werden, müssen im Vornherein fertiggestellt sein. Auch der bereits geschehene Einbau von Fenster und Turstöcken sowie Montage und Putz von Rohrleitungen sind für die Anbringung notwendig. Zudem sollten Dacheindeckungen und weitere Anschlüsse nicht nur verlegt, sondern auch bereits abgedichtet sein. Erst dann kann man anfangen das WDV-System anzubringen.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann man sich mit dem Aufbau des WDV-Systems auseinandersetzen. Dieses besteht aus Dämmstoff, Kleber, Deckschicht und einige Dübel zur Befestigung. Die Deckschicht hat ebenfalls mehrere Bestandteile. Neben dem Deckschicht- und Dünnschichtdeckputz sind Spachtelmasse, Textiglasgitte und Armierungsschicht inbegriffen. Bei den Dämmstoffen gibt es gute Auswahlmöglichkeiten, an denen man sich orientieren kann. Neben Polystyrol EPS-F, Kork DK-F, Glaswolle, Steinwollen kann man auch sich für Weichholzfaserdämmplatte oder Mineralschaumplatte entscheiden.

Anschließend wird das Ganze geklebt und gedübelt. Die Menge des Klebers soll so gewählt sein, dass es nach der Verteilung des Klebers sich eine Kontaktfläche von 40% ergibt. Die Verdübelung ist nicht immer erforderlich. Jedoch sollte man beispielsweise bei nicht tragfähigem Untergrund oder bestehenden Putzgründen im Altbau auf die Dübel nicht verzichten. Bei Mineralwolle-MW-PT-Platten muss generell gedübelt werden.

Bei Mineralwolle und EPS benötigt die Anbringung 24 Stunden Zeit, während bei der Verwendung von Kork und Weichholzfaserplatten erst nach 8 Tage, bis unebene Plattenstöße abgeschliefen und eine ebene Fassadenfläche hergestellt werden können.

Der Unterwandheizkörper

Bei der Beheizung von Räumen gilt insbesondere die Tatsache, dass eher schlecht gedämmte Räume stärker beheizt werden. Dämmung und Heizung können quasi in einem durch den Einbau eines Unterwand-Heizkörpers erreicht werden, wenn die Heizung nicht direkt mit dem Mauerwerk verbunden wird, da sonst zusätzlich ja auch die Fassade nach außen erwärmt werden würde.

Produkte in diesem Segment liegen nicht direkt auf, sondern werden durch spezielle Beilagen mit einer Stärke von >5mm mit einer Zwischenschicht zur Außenwand installiert, sodass nur eine sehr gering Energiemenge nach Außen entweichen kann beziehungsweise die Erwärmung der Außenwand nur in unerheblichem Maße stattfindet. Unter dem Strich bleibt also der Energieverlust sehr gering.

Generell funktioniert die Übertragung von Wärme durch den Unterwand-Heizkörper in den Raum durch Kontaktwärme über die Innenwand, die nun erwärmt in den Raum strahlt. Die geringe Abstrahlung nach hinten hat zudem noch den Vorteil, dass es kein Tauwasser-Problem gibt und somit auch einer Schimmelbildung vorgebeugt wird.

Im Unterschied zur normalen Heizung, die in erster Linie über das Erwärmen der Luft funktioniert, ermöglicht die Unterwand-Heizung ein sehr angenehmes Raumklima, welches die Strahlungswärme erzeugt. Zudem kann bei einem in etwa gleichem Wärmeempfinden die Raumlufttemperatur im Unterschied zur konventionellen Heizung abgesenkt werden, sodass zusätzlich Vorteile beim Energieverbrauch entstehen.

Auch aus gesundheitlichen Erwägungen spricht einiges für die Installation einer Unterwand-Heizung. Da die Strahlungswärme keine Luftzirkulation erzeugt, sodass der Staub ebenfalls nicht im Raum aufgewirbelt wird. Insbesondere für Allergiker ist dieser Vorteil von enormen Nutzen.

Der Einbau einer Unterwand-Heizung ist gleich von welchem Hersteller das Produkt bezogen wird, sowohl für Neubau als auch für den Altbau geeignet, sodass verschiedene Beschaffenheiten der Grundlage des Bauobjekts nicht speziell berücksichtigt werden müssen.

Flächenheizung und Flächenkühlung

Beim Bau eines Hauses steht der Bauherr oder die Bauherrin vor unzähligen Entscheidungen. Welche Dachform, welche Fenster, welcher Bodenbelag, die Fragen und Entscheidungen reißen in der Planungsphase nicht ab. Eine weitere wichtige Frage ist die, welche Art von Heizung das Haus wärmen soll.

Bei dieser Entscheidung fällt die Wahl zwischen herkömmlichen Heizkörpern, einer Fußbodenheizung oder einer Flächenheizung. Wichtig ist, ein besonderes Augenmerk auf die Ökologie und die Effizienz zu haben, am Ende des Jahres zählt der Verbrauch und wer möchte schon gerne eine immense Nachzahlung leisten müssen.

Inzwischen ist die Flächenheizung beziehungsweise die Flächenkühlung eine beliebte Alternative geworden. Sie hat den Vorteil, sehr komfortabel zu sein, und dabei gleichzeitig das Portemonnaie und die Umwelt zu schonen. Bei dem Einbau ist die Flächenheizung noch teuer als eine herkömmliche Heizungsanlage, und auch während des Betriebes kann sie mit einem niedrigen Verbrauch glänzen.

Die sogenannten Niedrigtemperatursysteme nutzen den kompletten Boden als heizungsfläche, somit ist keine hohe Betriebstemperatur nötig und die Vorlaufzeit ist sehr gering. Das wiederum ermöglicht das Nutzen von regenerativen Energien wie Solarstrom. Optimal ist eine Kombination aus Brennwerttechnik, Solarstrom und einer Wärmepumpe.

Diese Wärme von unten, die den Fußboden auf im Schnitt 22 Grad aufheizt, erzeugt ein behagliches Klima, auch bei großem Frost draussen wird keine höhere Temperatur benötigt um sich im Haus wohl zu fühlen. Werden dann noch schöne Holzmöbel, die zum Beispiel mit Osmo lackiert worden sind, aufgestellt, steht einem behaglichen Wohnen nichts mehr im Wege.

 

Worauf sollte man bei Klimaanlagen achten?

Bedingt durch den Klimawandel kommt es auch mittlerweile in unseren Breitengraden im Sommer häufiger zu längeren Hitzeperioden, in welchen insbesondere in flachen Gebieten ohne Wind und neutralisierenden Einfluss von Meeresklima extrem hohe Temperaturen das Wohlbefinden und manchmal auch die Gesundheit bedrohen können. Wer bei diesen Extrembedingungen im Sommer daran denkt, sich eine Klimaanlage zu installieren, sollte bei der Wahl des Produkts in erster Linier eine gute Effizienz im Auge behalten, wenn man auf der nächsten Stromrechnung nicht eine böse Überraschung nachträglich bekommen möchte.

Diese Warnung vor der schlechten Energiebilanz der Klimaanlagen gilt insbesondere für die teilweise recht günstig angebotenen Monoblock-Geräte. Bei diesen entfallen nämlich die Installationskosten, da sie einfach aufgestellt und der Abluftschlauch durchs Fenster gehängt wird. So genannte Split-Geräte arbeiteten um ein vielfaches effizienter als diese Monoblock-Varianten. Sie setzen sich aus zwei Elementen zusammen: Eine Außeneinheit funktioniert wie ein Kondensator und die Inneneinheit als Verdampfer. Meist verfügen sie zudem über eine funktionale Reglung der Temperatur. Manche Geräte verfügen sogar über eine Wärmepumpe, die den Vorteil bietet, dass nur ein Teil der Energie aus dem Stromnetz bezogen wird und der Rest einfach natürlichen Ursprungs ist.

Beim Kauf einer Klimaanlage sollten also Geräte mit der Energieeffizienzklasse A bevorzugt werden, bei welchen allerdings auch darauf geachtet werden muss, ob diesem Gütesiegel getraut werden darf, wie Stiftung Warentest herausgefunden hat. Testsieger wurde von der Firma Stiebel Eltron, welches mit 2000 Euro zugleich das obere Ende der Preisskala markiert. Aber au Platz zwei folgt mit einem Gerät von Daikin eine preiswerte Variante, die zudem bei den Stromkosten mit 403 Euro auf dem ersten Platz lag. Auf dem dritten Platz folgt ein gerät der Marke Einhell, das mit einem günstigen Preis und einer guten Kühlleistung überzeugte, im Stromverbrauch aber fast genauso viel kostet wie die Anschaffungskosten des Geräts.

Generell gilt beim Kühlen von Räumen allerdings, dass ein Sonnenschutz effektiver und günstiger als die Anschaffung einer Klimaanlage ist. Oft kann schon eine gute Verschattung oder Wärmedämmung der Räume ein zu starkes Aufhitzen der Räume verhindern.