Archiv für die Kategorie „Energiesparen“

Umbau und Sanieren

Hausbesitzer, die Ihr Häuschen umbauen oder sanieren möchten, sollten sich im Vorfeld schon mit den Themen Wärmedämmung und Energiesparen befassen. Bei stetig steigenden Energiepreisen wird es immer wichtiger, sein Haus gut gedämmt zu haben umso beispielsweise auch Heizkosten zu sparen. Außerdem wird so gleichzeitig auch etwas Gutes für die Umwelt getan, denn beim Einsparen von Heizenergie wird auch viel weniger Co2 ausgestoßen. Nicht zuletzt sollte man bedenken, dass sich auch der Wert einer Immobilie hierdurch steigert.

Energie und Geld sparen
Eine gute Wärmedämmung kann bis zu 40 % der Heizkosten sparen.
Am besten wendet man sich an einen Fachbetrieb für Stuckateur- oder Malerarbeiten. So ist man sicher, dass man richtig beraten wird und die Arbeiten am Haus auch fachgerecht ausgeführt werden. Beim Handwerker des Vertrauens hat man wahrscheinlich die größte Auswahl von Farbtönen und Gestaltungsmöglichkeiten.

Energiesparen ist gar nicht schwer, und jeder Hausbesitzer kann beim Umbau oder Sanieren einiges dafür tun. Ganz einfach ist es, sich von einem der mittlerweile zahlreichen Energieberater, die sehr gut im Internet zu finden sind, umfangreich über Einsparmöglichkeiten und auch über Förderungsgelder hierfür beraten zu lassen. Sie geben den Hausbesitzern auch oftmals wertvolle Tipps in welcher Reihenfolge die Sanierungsarbeiten am effektivsten durchzuführen sind.

Es gibt so viel zu beachten bei Fragen rund um den Dachausbau, Fassade, Keller, Heizung, Fenster, Wasser, Strom, Gas, Sanitär, Schornsteinsanierung um nur einige Stichpunkte aufzuzählen. Da ist es auf jeden Fall ratsam, sich Beratung vom Fachmann einzuholen. Informativ sind auch zahlreiche Fachzeitschriften, die sich mit dem Thema Wohnen und Bauen befassen. Auch hier erhält man wertvolle Tipps. Was man auch immer plant, bevor man mit dem Umbau- oder Sanierungsarbeiten beginnt sollte man sich rechtzeitig und ausreichend informiert haben.

Weitere Infos zum Thema Umbau & Sanieren bei ImmobilienScout24.

Energiesparen durch Plissees

Energiesparen durch die Montage von Plissees auf Ihren Fenstern

Energiesparen ist modern und spart Geld. Was also liegt näher, als sich diesem Trend anzuschlieflen und auch etwas auf die eigene Geldbörse zu schauen. Man muss aber nicht gleich an grofle bauliche Maflnahmen denken. Schon kleine Veränderungen können hier sehr nützlich sein und Kosten sparen. Eine der vielen Möglichkeiten, die man in der Wohnung oder im Haus nutzen kann, sind Plissees als Sonnenschutz, diese haben neben dem gestalterischen Nutzen auch noch folgende Eigenschaften:

Sichtschutz, Lichtschutz und Sonnenschutz

Neben dem sofortigen Wirken als Sichtschutz, bieten diese Produkte auch guten Schutz gegen zu viel Licht, bzw. zu viel Sonne. Hier ergibt sich bereits der erste Einsparfaktor. Wenn die Sonne nicht ins Innere des Raums gelangen kann, wärmt sich der Raum nicht so stark auf und ein Lüften bzw. Kühlen des Raumes ist in den meisten Fällen nicht mehr nötig. Damit verringert sich die benötigte Leistung einer Klimaanlage bereits enorm.

Wärmedämmung

Dadurch, dass ein Plissee nicht ganz an der Fensterscheibe anliegt, bildet sich zwischen Fenster und Plissee ein Luftpolster. Dieses Luftpolster hat wärmedämmende Eigenschaften und hat einen ähnlichen Effekt, wie eine zus‰tzliche Verglasung. Schlecht gedämmte Fenster können hiermit auf einfache und optisch ansprechende Weise in ihren Dämmeigenschaften verbessert werden. Die Wärme bleibt im Raum und entweicht nicht mehr durchs schlecht gedämmte Fenster in den Garten.

Ein grofler Vorteil von Decomatic Plissees ist der grofle Anwendungsbereich. Egal, ob im Kinderzimmer, Wohnzimmer, oder im Wintergarten. Es gibt bereits sehr viele Farben und Ausführungen, die fast zu jeder Einrichtung und zu jedem Stil passen. Unterschiedlichste Fenstergrößen und Formen können angepasst werden und auch die Farbauswahl ist inzwischen sehr vielfältig. Durch die schmale Verarbeitung tragen sie am Fenster nicht sehr stark auf und integrieren sich sehr gut in den bestehenden Rahmen. Das öffnen des Fensters für ein Lüften wird nicht behindert und der optische Eindruck leidet in keinster Weise.

Viel Geld mit dem passenden Stromvergleich sparen

Wir haben dieses Jahr wieder eine ordentliche Strompreiserhöhung von unserem Versorger bekommen. Deshalb habe ich dieses Jahr mal einen Preisvergleich gemacht. Seit der Öffnung des Strommarktes – das muss Ende der 90er gewesen sein – gibt es sehr viele Anbieter. Aktuell soll die Zahl bei über 900 liegen. Trotzdem war ich – im Gegensatz zum Telefontarif – beim Wechsel des Stromanbieters bislang zurückhalten. Aber ich habe gemerkt: diese Zurückhaltung muss nicht sein, denn für mich als Kunden ist der Anbieterwechsel absolut kostenfrei und unbürokratisch. Dank einem Stromtarifrechner ist der Vergleich wirklich einfach und dank einer übersichtlichen Liste können sehr viele Anbieter miteinander verglichen werden. In dieser Auflistung befinden sich auch Anbieter von Ökostrom. Falls Privatkunden wechseln, dann können sie damit ein Ersparnis von einigen hundert Euro pro Jahr erzielen.

Dank dem Stromtarifrechner ist ein Vergleich sehr einfach. Es werden nur der Jahresstromverbrauch und die Postleitzahl eingegeben. Wer seinen jährlichen Verbrauch nicht kennt, der kann sich auch an Richtwerten orientieren. In dem Stromtarifrechner können bezüglich der Vertragsform und des Stromanbieters persönliche Wünsche eingegeben werden. Dazu gehören beispielweise unterschiedliche Tarifmodelle, Ökostromanbieter oder auch die Vertragslaufzeit. Nach der Eingabe werden die Ergebnisse gezeigt und es werden die günstigsten Anbieter angezeigt. Auflerdem kann auch angezeigt werden, wie viel zu dem aktuellen Anbieter gespart werden kann. Auch ein Wechsel geht sehr schnell, denn es wird ein Anbieter gewählt, ein Antrag wird ausgefüllt und dann kann bereits gewechselt werden. Um die Kündigung kümmert sich der neue Anbieter und es wird für einen flieflenden Wechsel gesorgt. Die schriftliche Bestätigung erfolgt innerhalb kurzer Zeit und auch der Vertrag wird gesendet.

Ein Vergleich der Stromanbieter mit dem Stromtarifrechner ist einfach und schnell und für einen wechselwilligen Kunden auch sehr vorteilhaft. Im Besitz des Netzbetreibers verbleiben nach dem Wechsel die Leitungen und der Zähler und die Stände des Zählers werden dann vom neuen Anbieter oder vom Netzbetreiber abgelesen. Der örtliche Netzbetreiber kümmert sich noch immer um Entstörungsdienste und Wartungsarbeiten. Für den Wechsel sind keine technischen Arbeiten notwendig.

Die Außenwanddämmung

Wer Energie sparen will und ein altes Haus besitzt, dem sei eine Außenwanddämmung empfohlen. Durch eine zusätzliche Dämmung an der Außenwand des Objekts können die Wärmeverluste der Wand bis zu 90 % reduziert werden! So spart man sich horrende Heizkosten und tut auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

Allgemein gilt, dass je älter Wände sind, umso mehr Energie verloren geht. Wände aus den 50er und 60er Jahren verlieren etwa im Durchschnitt zwischen vier und sechsmal so viel Heizenergie wie heutige Wände. Aber auch Wände aus den 80er und 90er Jahren verlieren immer noch zwei bis dreimal so viel Wärme wie heutige. Doch nicht nur Energie lässt sich durch eine zusätzliche Außendämmung sparen, auch die Schimmelgefahr geht stark zurück. Die Wände kühlen nicht mehr so stark aus und so bildet sich kein Tauwasser, der ja optimaler Nährboden für Schimmelpilze ist.

Eine Außendämmung kann auf zwei Arten erfolgen. Das erste Verfahren ist die Dämmung mit dem Wärmedämmverbundsystem, kurz „WDVS“. Das sind Dämmstoffplatten, die direkt auf die Wand aufgeklebt werden. Das Verfahren ist kostengünstig und kann sowohl beim Neubau als auch bei einer Sanierung verwendet werden. Bis auf strukturierte Fassaden wie etwa bei Jugendstilhäusern oder Sichtfachwerk kann das WDVS an jedem Mauerwerk angebracht werden. Werden nur genormte Baustoffe verwendet, ist eine weitere Zulassung oder Anerkennung vom Amt nicht erforderlich.

Die zweite Möglichkeit ist eine Außenwanddämmung mit einer hinterlüfteten Fassade. Darunter versteht man die Verkleidung der Außenwände mit einer Art Vorhang, eben einer hinterlüfteten Fassade. Oftmals ist diese aber reiner Witterungsschutz und gestalterisches Element. Dämmstoffe wurden in der Vergangenheit entweder gar nicht oder in viel zu dünnen Stärken eingebaut. Hier ist großer Nachholbedarf. Wer glaubt, die Hinterlüftung der Fassade dämme schon an sich, irrt. Denn diese ist nur dazu da, um Regenwasser und Wasserdampf abzuführen.

Baulicher Wärmeschutz

Was ist eigentlich baulicher Wärmeschutz? Oft hört man davon in den Medienberichten, doch eine genaue Vorstellung hat fast niemand. Baulicher Wärmeschutz bedeutet im Großen und Ganzen, keine Wärme, die im Haus sein soll, aus dem Haus heraus zu lassen. Es geht also um Maßnahmen, die zu einer Begrenzung des Wärmetransports durch die wärmeübertragenden Umfassungsflächen führen. Diese Maßnahmen sollten wenn möglich schon auf planerischer und baukonstruktiver Seite stattfinden. Ein hoher Wärmeaustausch findet vor allem an Bauteilen statt, die einem hohen Temperaturgradienten ausgesetzt sind. Dies ist die Fachbezeichnung für ein hohes Temperaturgefälle. Meist handelt es sich bei solchen Bauteilen um Außenteile oder Bauteile in wenig geheizten Gebäudeteilen.

Der bauliche Wärmeschutz hat mehrere Ziele. Zum einen soll für die Nutzer des Gebäudes ein gesundes Wohnklima bereitgestellt werden. Vor allem eine ausgeglichene Temperaturverteilung im Raum ist dafür vonnöten. Es sollen so wenig Temperaturdifferenzen wie möglich zwischen den Innenoberflächentemperaturen und der Raumluft vorliegen. Auch hygienische Luftbedingungen sind wichtig. Dazu gehört zum Beispiel die Vermeidung von Schimmelpilzen (welche durchaus gesundheitsgefährdend sind). Diese können entstehen, wenn zu niedrigere Temperaturen an wärmeübertragenden Bauteilen vorliegen.

Ein weiteres Ziel des baulichen Wärmeschutzes ist der Schutz der Baukonstruktion vor Schäden, die durch Feuchtigkeit verursacht werden. Man versteht darunter alle Formen des Schutzes vor Wasser in flüssiger Form. Es müssen also Schutzmaßnahmen vor Schlagregen, Tauwasser, Stauwasser und ähnlichem ergriffen werden.

Ein Hauptziel ist natürlich die Einsparung von Energie. In diesem Fall geht es speziell um die Primärenergie, welche für die ordnungsgemäße Nutzung eines Gebäudes erforderlich ist. Dies steht unter dem Schirm einer größeren Sache, nämlich nicht nur dient es der Einsparung des Einzelnen, sondern ist auch Beitrag für den Klimaschutz allgemein.

Durch weniger Energieverbrauch wird auch weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre geleitet, welches bei der Verbrennung von fossilen Rohstoffen entsteht.

Die Abwasserwärmerückgewinnung

In Zeiten des Klimaschutzes wird händeringend nach Alternativen zu energie- und kostenaufwändigen Methoden der Versorgung von Haushalten gesucht. Eine Variante, die seit den 80er Jahren benutzt wird, ist die Abwasserwärmerückgewinnung. Dabei wird dem Abwasser Energie entzogen, welches zur Heizung oder Kühlung von Gebäuden verwendet wird. Kernstück der Anlage bildet ein Wärmetauscher. Dieser entzieht dem Abwasser die Energie. Auch eine Wärmepumpe gehört zu dem System. Diese macht die Energie für Gebäude nutzbar.

Entwickelt wurde die erste Abwasserwärmerückgewinnungsanlage in Basel in der Schweiz. 1982 fand sie dort Einsatz in einer Garderobenanlage eines Sportvereins. Diese wird von der Anlage bis heute mit Heizwärme und Warmwasser versorgt.

Die Schweiz gilt als Vorreiter in dieser Technologie: Hier kommen die Systeme auch zum Einsatz, um die Raumheizung oder die Warmwasseraufbereitung zu unterstützen. Neu ist, dass die Abwasserwärmerückgewinnung auch zur Kühlung von Gebäuden verwendet wird. Dies passiert seit 2004 in der Uhrenfabrik IWC in Schaffhausen.

Auch in Deutschland kommt diese Technologie zum Einsatz, beispielsweise betreiben die Stadtwerke Waiblingen seit 1986 ein Heizwerk, welches verschiedene öffentliche und private Gebäude mit Wärme aus Abwasser versorgt.

Die Energie des Abwassers kann dabei natürlich nicht die volle Leistung erbringen. In günstigen Nutzungsverhältnissen kommt es zu Energieanteilen von bis zu 80 Prozent.

Inzwischen wird in vielen Städten und Regionen geprüft, ob auch dort ein Potenzial als Standort für ein Abwasserwärmerückgewinnungssystem vorliegt.

Günstige Voraussetzungen herrschen überall dort, wo sich große Bauten mit hohem Wärmebedraf in der Nähe von Abwassersystemen befinden. Diese Gebäude können beispielsweise Bürokomplexe, Gewerbebauten oder Wohnsiedlungen sein. Damit die Anlage auch wirklich wirtschaftlich betrieben wird, ist je nach System eine Größe von mindestens 25 Wohneinheiten erforderlich.

Für einzeln stehende Einfamilienhäuser oder kleine Mehrfamilienhäuser ist diese Art der Versorgung nicht geeignet.

Bio-Dämmung im Vormarsch

Die Biodämmung ist auf dem Vormarsch. Ein Mix aus High-Tech und Natur wird immer gefragter. Die Menschen denken um und das ist auch gut so, denn noch vor 100 Jahren wurden sowohl Holz als auch Lehm für die Dämmung eines Hauses eingesetzt. Das war der natürliche Stoff zur damaligen Zeit. In den letzten Jahrzehnten hat man sich von dieser Art der Dämmung entfernt, obwohl diese wohl die natürlichste ist. Außerdem kann man mit der Biodämmung viel Energie einsparen. Das sind viele gute Gründe, um endlich umzudenken.

Die patentierte Bio-Dämmung ‘HOIZ‘ sind nichts anderes als pures Holz, oder besser gesagt Holzspäne. Die Firma Baufritz bearbeitet diese mit naturbelassener Frischmolke und einem Soda-Laugenzusatz. Diese können dann zum Dämmen verwendet werden. Sie fragen sich, ob Holz imstande ist die Brandschutzklasse E der Europäischen Norm EN 13501-1 zu gewährleisten? Ja, bei dem mit Frischmolke imprägnierte Holz ist keine größere Gefahr zu verzeichnen, als bei anderen zugelassenen Dämmungen. Das Soda-Gemisch sorgt dafür, dass das Holz vor Pilzbefall geschützt ist. Auf natürliche Art und Weise schafft es das Holz zu dämmen und für den Bewohner gesundheitlich unbedenklich zu sein.

Die Dämmung kann sowohl von Hand als auch mit einer eigens konzipierten Befüllungsanlage eingesetzt werden.

Die Bio-Dämmung gewährleistet im Winter Schutz vor Kälte und im Sommer sorgt sie für kühlere Temperaturen. Ein weiterer Pluspunkt der Natur-Dämmung ist die Möglichkeit der Energieersparnis. Bio-Dämmung hat eine alte Tradition, die wir wieder neu für uns entdeckt haben.

Mit der HOIZ-Dämmung von Baufritz sorgen Sie zudem dafür, dass das Klima der Erde geschützt wird, denn ein Kubikmeter des eingesetzten Dämmstoffs lässt lediglich 50 kg CO2 zu, bei einem Energieverbrauch von 14 kWh/m bei der Erzeugung.

Mit Biomüll heizen

Was bei vielen Menschen einfach in der Biotonne landet, könnte Ihnen eigentlich dabei helfen, maßgeblich Kosten für Gas oder Erdöl zu sparen. Es mag absurd klingen, aber vieles von dem was im Biomüll landet eignet sich hervorragend als Brennstoff.

Die fossilen Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl sind klimaschädigend und aufgrund der voranschreitenden Ressourcenknappheit tendenziell steigend im Preis. Was böte sich also mehr an, als auf andere Brennstoffe umzusteigen und so Geld zu sparen und und die Umwelt zu schonen?

Ast- und Zweigmaterial, Heu, Stroh, Getreide- und andere Pflanzenreste brennen prima und vor allem klimaneutral. Und: Es wird nicht mehr Kohlendioxid ausgestoßen, als die Pflanze während des Wachstums aufgenommen hat.

Leider reicht der Hausbiomüll von Lieschen Müller nicht um ihr ganzes Heim zu beheizen, doch es gibt kostengünstige, ja teilweise sogar kostenlose Alternativen: Sollten Sie auf dem Land wohnen, so sind Ernterückstande von den Feldern ebenso empfehlenswert wie Holzreste aus dem örtlichen Sägewerk. Diese werden Ihnen die Besitzer gegen einen kleinen Obolus überlassen, gegebenenfalls sogar schenken. Auf diese Weise haben alle etwas davon, die Bauern werden ihren Abfall los, Sie können günstig heizen und die Umwelt wird nicht weiter mit CO2-Abgasen verdreckt – eine win-win-Situation.

Eine weitere Möglichkeit aus Müll Geld oder im folgenden Beispiel Gas zu machen ist, die Exkremente von Nutztieren zu Biogas zu vergären. Kein Tipp für den Privatmenschen, aber für große, ländliche Gebiete durchaus interessant. In einem Blockheizkraftwerk kann aus diesen Gasen Strom und Wärme für die Heizung zu Hause erzeugt werden. Der Münchner Tierpark Hellabrunn versorgt auf diese Weise 120 Haushalte mit Ökostrom, gewonnen aus dem Mist von Elefanten, Lamas, Orang-Utans und anderen Zoobewohnern. Deren Käfige wiederum werden mit der Abwärme geheizt.

Das Sonnenlicht nutzen

Warum ist denn da früher noch niemand drauf gekommen? Warum horende Strompreise bezahlen, wenn man als Eigenheimbesitzer auch mit Sonnen- und Tageslicht die Räume beleuchten kann. Mittels einer sogenannten Solatube (Sonnenröhre zu Deutsch) auf dem Dach könne man Innenräume nur mit Tages- und Sonnenlicht beleuchten. Die Hersteller sprechen von mehr als 2 Mio. zufriedener Nutzer.

Die Interferenz Daylight GmbH baut mit über 200 Partnern bundesweit die Sonnenröhren in die Dächer von Eigenheimen an, da in Zeiten steigender Gas- und Strompreise immer mehr Haushalte darüber nachdenken, wie sie sinnvoll Energie einsparen können. Insbesondere Treppenhäuser, Badezimmer, Flure und Eingangsbereiche eignen sich optimal für den Einbau einer Solatube, wie das folgende Beispiel beweist.

Und so funktionieren die Sonnenröhren laut Hersteller: Das Tageslicht gelangt über eine Acrylprismenkuppel auf dem Dach und eine hochreflektierende Röhre in das Gebäudeinnere. Die Prismenstruktur in der Kuppel ermöglicht, dass auch flache Sonnenwinkel in die Röhre eingelenkt werden, also gerade im Winter oder in den frühen Morgen- und Abendstunden. Der Tageslichteinfall wird somit deutlich erhöht. Eine Röhre leite das Licht mit einem Reflektionsgrad von 99,7 Prozent weiter.

Die Solatube ist ist prinzipiell für alle Raumgrößen erhältlich, die Kleinste hat einen Durchmesser von 25 cm und reicht immerhin um eine Treppe oder einen Flur tagsüber zu beleuchten. Durch ihre Prismenstruktur kann die Röhre Licht von fast 2000qcm aufnehmen und nach unten hin bündeln. Das Tageslicht steigert das Wohlbefinden und ist außerdem sehr umweltschonend, da keine Ressourcen, die zur Erzeugung für Strom gebraucht werden, benötigt sind.

Die Solatubes können vom Hersteller direkt um ein künstliches Licht erweitert werden, sodass der Kunde auch nachts mit Licht via Solatube versorgt werden kann.

Vorteile von Holzwolle-Platten

Wer ökologisch bauen möchte, der sollte sich darüber informieren mit Holzwolle-Platten zu dämmen. Denn diese bestehen nur aus natürlichen Rohstoffen. Dabei wird die Holzwolle aus einheimischen Holz gewonnen. Dabei wird das Holz in einer Holzwollemaschine verarbeitet, wobei weder Pilzgifte, noch Formaldehyd verwendet wird.

Dennoch sind die Holzwolleplatten sehr beständig gegen Pilzbefall,Feuer oder Verrottung. Man benutzt sie zu Dämmung von Decke,Wand oder dem Dach. Sie können allerdings auch als wandbildener Baustoff für leichte Trennwände eingesetzt werden.

Eine weiterer Vorteil einer solchen Platte die ist gute Schalldämmung. Aufgrund ihrer offenen Porenstruktur absorbiert sie den Schall.

Ein Problem von Holzwolle-Platten ist jedoch im vergleich zu an anderen Dämmstoffen die Wärmedämmfähigkeit. Deshalb wurden inzwischen Holzwolle-Mehrschichtplatten entwickelt. Diese Platten bestehen aus einem Kern aus Polystyrol oder Mineralwolle und einer ein-oder beidseitigen Deckschicht zementgebundener Holzwolle.

Diese Platten sollten benutzt werden, wenn die Wärmedämmung im Vordergrund steht, wie z.B. im Außenwandbereich.  Sie eignen sich auch gut als Putzträger oder im Innenbereich als Dekor,wenn man sie unverputzt lässt. Dafür können sie z.B. farbig angestrichen werden. Zum Anstrich sollte allerdings nur Silikatfarbe verwendet werden, damit die Atmungsaktivität der Holzwolle-Platte nicht beeinträchtigt wird.