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Dachentwässerung

Regenwasser zu sammeln lohnt sich. Besonders für das Gießen im eigenen Garten. Es spart Geld und schont die Umwelt, da weniger Leitungswasser verbraucht wird.

Viele kennen von früher sicherlich die Regenrinne und die darunter stehende Tonne. Der offensichtliche Nachteil: Ist die Tonne voll, läuft das Wasser über und überwässert den umliegenden Bereich der Tonne ungewollt.

Wie lässt sich Regen nun aber effektiver sammeln?

Dafür gibt es sogenannte Dachentwässerungssysteme. Sie bewirken, dass nur so viel Wasser in die Tonne kommt, dass es dem Fassungsvermögen der Tonne auch tatsächlich entspricht. Die Installation des Systems ist einfach zu handhaben. Aus dem Fallrohr wird ein Stück herausgesägt und ein Regensammler an dieser Stelle angebracht. Ein gewöhnlicher Gartenschlauch verbindet den Sammler dann mit der Regentonne. Einzig zu beachten ist, dass der Regensammler mindestens in der gleichen Höhe liegt wie der Einfluss in die Tonne. Dies verhindert ein Rücklaufen des Wassers in das Fallrohr. Damit die Tonne künftig nicht mehr überläuft, muss der Zufluss circa sieben Zentimeter unter dem Tonnenrand liegen. Wenn der Wasserstand dann den Einleiter erreicht, wird der Wasserzufluss gestoppt. Das weitere Regenwasser kann dann normal über das Fallrohr abfließen.

Zusätzlich kann ein Hahn an das System angebracht werden, um den Wasserzufluss zur Tonne zu steuern. So kann im Winter, wenn kein Wasser für den Garten benötigt wird, der Schlauch entfernt und die Wasserzufuhr somit unterbrochen werden.

Dachfenster – Die besondere Belichtung

Dachfenster dienen zum einen natürlich der Belüftung des Raumes und dem Lichteinfall, aber vor allem auch dem Ausblick, oftmals ins Grüne. Lassen Dachfenster genügend Licht in den Raum, wirkt dieser heller und optisch größer. Der Raum kann als Wohnfläche genutzt werden erhöht damit den Wohnkomfort erheblich.

Besonders schön wirken Überfirstverglasungen, bei denen die Dachfenster an beiden Dachseiten aufeinandertreffen. Bei senkrechten Wänden lassen Fensterverlängerungen bis zum Boden auch kleine Kinder den freien Ausblick genießen. Alternativ funktioniert dies auch mit einem “Lichtband” an der Dachschrägen.

Der positive Nebeneffekt an Dachfenstern ist die Energieersparnis. Denn fällt mehr Licht in den Raum, kann durch Sonnenlicht natürliche Wärme künstliche Energie ersetzen. Es wird Energie gewönne, da das Sonnenlicht über die Fenster direkt in den Raum geleitet wird. Damit aber keine Überhitzung stattfinden kann, sorgen entsprechende Hitzeschutz-Produkte für die nötige Abkühlung. Beispielsweise Rollläden verhindern zu starke Sonneneinstrahlung im Sommer und Erhöhen gleichzeitig die Wärmedämmung im Winter. Noch optimaler kann ein automatisches Sensorsystem für Sonnenschutz sorgen. Mit Hilfe eines Licht- und Temperatursensors entscheidet es selbständig, ob Rollläden geschlossen werden (Wärmedämmung) oder offen bleiben (Energiegewinnung) .

Ebenso kann die Lüftung automatisiert werden. Lüftungszeiten werden per Fernbedienung festgelegt und ein fest und nicht sichtbarer Fenstermotor steuert die Fensteröffnung. Ebenso clever ist ein Sensor, der Regen erkennt und die Fenster gegebenenfalls automatisch wieder schließt. Auch bei bereits eingebauten Fenstern kann beispielsweise eine solarbetriebene Steuerung nachgerüstet werden.

Das Solar-Dach

Flecken auf den Dächern, hässliche Löcher, die das einheitliche Bild des Dachbelags durchbrechen, sind Gründe gegen einen Umbau zu einem Solarsystem auf dem Dach. Nicht nur fehlende Finanzen, sondern auch ästhetische Gründe sprechen gegen das Solardach. Das zumindest scheinen Argumente gegen einen ökologischen Umbau zu sein, der regenerative Energie aus Strom und Wärme gewinnt.

Die zwei gängigsten und effektivsten Solarsysteme sind die Photovoltaik und die Solarthermie. Ersteres bezeichnet die Gewinnung von Strom durch Sonnenenergie, der in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetzt, kurz EEG, ist der örtliche Energieanbieter gezwungen, den ökologischen Strom für einen höheren Preis als der gängige Strompreis abzunehmen. Davon profitiert der Hausbesitzer, sodass sich die teuren Installationskosten der Anlage langfristig amortisieren.

Die Solarthermie erwärmt Wasser durch die Solarenergie, das die Warmwasserversorgung der Wohnräume unterstützt. Damit senkt der Hausbesitzer seine Wohn-Nebenkosten. Finanziell lohnt sich eine Solaranlage also.

Bleibt aber die optische Wirkung des Eigenheims, die unter einer Solaranlage leiden kann. Kreative Lösungen und gewitzte Dachkonstruktionen zeigen aber, dass sich die Energiespar-Technik in die Optik gut einpassen lässt, sie sogar unsichtbar werden lassen kann. Einem harmonisches Äußeres steht eine Solaranlage keinesfalls im Wege. Rheinzink hat beispielsweise eine Technik entwickelt, die Sonnenkollektoren unsichtbar in ein Zinkdach zu integrieren. Die Sonnenkollektoren von Rheinzink sammeln die Sonnenenergie in Sammelrohren. Von dort aus wird die Wärmeenergie an eine Wärmepumpe weitergegeben und kann so zwischengespeichert werden.

Eine weitere Variante ist die Kombination von Zink und Photovoltaik-Modulen. Die flachen Module halten lang und sind witterungsbeständig. Sie werden in klassischer Stehfalztechnik auf das Dach geklebt.

Der Ziegel als Alleskönner

Brennstoffe werden immer teurer. Das ist kein Geheimnis. Kein Geheimnis ist auch, dass eine soldie Wärmedämmung der Außenwänder daher immer wichtiger wird. In diesem Zusammenhang sind Ziegel von entscheidender Bedeutung. Sie leisten hervorragende Arbeit auf natürliche Weise: der massive Teil des Ziegels – Stege und Rahmen – ist mit unzähligen kleinen Bläschen durchzogen, die Stege spannen zudem Kammern auf, die luftgefüllt sind. Damit setzen Ziegel einen der besten Wärmedämmer ein – nämlich Luft.

Wärmeleitzahlen von 0,09 W/mK sind zu erreichen. Damit erfüllt der Ziegel sämtliche Anforderungen der novellierten Energie-Einsparverordnung (EnEV). Eine Reduktion des Heizenergiebedarfs auf bis 40 Kilowattstunden pro Jahr ist durchaus möglich.

Ziegel haben aber auch noch weitere Vorteile. Sie gewährleisten hygienischen Wärmeschutz. Eine homogene und durchgehend warme Außenwand sorgt nämlich dafür, dass keine Wärmebrücken entstehen, an denen sich Wasserdampf niederschlägt. Feuchtigkeit und Schimmel kann so vermieden werden. Außerdem nehmen die Ziegel überflüssige Raumfeuchtigkeit auf und speichern sie. Treten günstige Außenluftbedingungen ein, wird die Feuchtigkeit schnell wieder abgeführt. Ein ausgeglichenes Raumklima ist garantiert. Dazu kommt, dass ein Ziegelhaus garnatiert giftfrei ist. Denn der natürliche Stein aus Lehm, Ton und Wasser enthält keinerlei Chemikalien. Zusätzlich wirken Ziegel wie Elektrosmog-Blocker: sie halten schädlcihe Strahlung ab. Wissenschaftliche Tests haben gezeigt, dass Ziegel weniger als ein Prozent der D-, E- und UMTS-Wellen durchlassen. Und auch in Sachen Schall- und Brandschutz erbringt der Ziegel Höchstleistung! Der Ziegel ist “nichtbrennbar” und blockt aufgrund seiner großen Masse Lärm zuverlässig ab.

Schiefer – Das Naturprodukt für Dächer

Schiefer ist ein Baustoff, der sich erstaunlich vielseitig im Hausbau einsetzten lässt. Den häufigsten Einsatz findet Schiefer natürlich beim Dachbau, aber auch darüber hinaus lässt sich das Material anwenden. Ganze Hausfassaden können beispielsweise ebenso mit Schiefer verkleidet werden. Darüber hinaus ist das Material äußert flexibel einsetzbar. Durch die feine Verarbeitung und die filigrane Struktur des Baustoffes, lässt es sich auch problemlos bei komplexen, organischen Dachstrukturen einsetzten. Sowohl bei traditionellen Altbauten, als auch bei zeitgenössischen Architekturen bildet Schieferdach einen zeitlosen Akzent.

Die weiteren Vorteile des Baustoffes liegen klar auf der Hand: Es handelt sich dabei um das Naturprodukt schlechthin und ist dementsprechend umweltfreundlich. Auch qualitativ überzeugt Schiefer aufgrund seiner sehr robusten Widerstandsfähigkeit, dass optimal gegen Regen, Sonne und Schnee schützt. Durch eine Glimmerschicht, die dem Schiefer das charakteristische Aussehen verleiht, wird das Material besonders effizient gegen Schadstoffe aus der Luft und im Regenwasser geschützt. Dank dieser Wetterresistenz des Materials ist es ausgesprochen langlebig. Ein weiterer Vorteil, der nicht von der Hand zu weisen ist, ist die Tatsache, dass das Material nicht besonders teuer ist. Ein Schieferdach ist also eine Investition, die sich noch in Generationen bezahlt macht.

Schiefer ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Als Kunstschiefer oder als Naturschiefer, aber auch Ölschiefer, Kupferschiefer, Schieferton, Tonschiefer, Glimmerschiefer um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Die natürlichen Schiefersteine bestehen zu Teilen aus Glimmer, Ton und Quarz und haben dadurch unterschiedliche Farbtöne. Bekannt und beliebt ist Schiefer natürlich vor allem aufgrund seines schillernden silbergrauen Tons. Aber es gibt Schiefer auch in anderen Farbtönen, beispielsweise in hellen Sandtönen. Insofern bietet Schiefer für jeden Wunsch eine passende Lösung. Ob sie ein dezentes, zurückhaltendes Dach oder eine auffällige komplexes Dachstruktur bevorzugen; Schiefer kann alle Ansprüche befriedigen.

Bitumwellplatten – Ein kleines Dach über dem Kopf

Bitumwellplatten sind schon viele Jahre im Einsatz. Bei diesen Platten handelt es sich um ein vorgefertiges Baumaterial das plattenweise im Baumarkt erhältich ist. Diese Platten sind sehr praktisch für das Errichten von Dächern im eigenen Garten oder auf über der Veranda.

Noch immer sind Bitumwellplatten ein beliebter Baustoff für Heimwerker! Sie bestechen durch ihre einfach Montage. Denn jeder kann, auch ohne sonderlich große Kenntnisse im Heimwerkerbereich mit diesen Platten schnell und leicht ein Dach errichten. Geeignet sind die Bitumwellplatten vor allem für kleine Dächer über Terrassen, Garagen oder Gartenhäuschen. Dies Dachvariante bietet einen perfekten Wetterschutz. Sie eignen sich sogar für Wandverkleidung, hier wird Vielseitigkeit groß geschrieben!

Auch der Preis spielt bei Bauvorhaben ja oft eine große Rolle. Deswegen sind diese Platten unter anderem so beliebt. Sie sind sehr kostengünstig und in fast jedem Baumarkt erhältlich. Allerdings sollte man natürlich auch hie die Qualitätsunterschiede und die verschiedenen Materialformen beachten.

Um das Dach mit diesen Platten abzudecken benötigt man regelrecht Hammer und Nägel. Außerdem wird eine Richtschnur und eine Säge benötigt und die Dachplatten ordentlich auszurichten und in die richtige Größe zu bringen.
Zuvor muss eine stabile Unterkonstruktion aus Kanthölzern errichtet werden, auf welche die Dachplatten festgenagelt werden. Das Dach soll immerhin auch bei kritischer Wetterlage standhaft bleiben und nicht vom Wind abgetragen werden. Außerdem ist der Abstand der Platten, je nach Steigungswinkel des Daches zu berücksichtigen. Auf flachen Dächern kann sich eine höhere Last ausbreiten als auf steilen, deswegen ist es wichtig den Abstand bei flachen Dächern wie beispielsweise bei Garagen zu verkleinern um eine höhere Stabilität zu erreichen.

Zudem ist es wichtig den Überstandsrand so klein wie möglich zu halten. Ein Richtmaß sind hier 5 cm. Wenn eine Dachrinne vorgesehen ist, sollte diese an der Unterkonstruktion montiert werden.

Dachdämmung

Dachdämmung wird immer wichtiger. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Heizkosten immer weiter steigen und die gesetzlichen Vorgaben immer enger werden. Es gilt, Energieressourcen zu sparen. Nicht nur aus Kostengründen, sondern auch – für die Rechtstreuen unter uns – weil die neue Energiesparverordnung EnEV Hausbesitzer ausdrücklich dazu aufruft, ihre Heizanlagen zu modernisieren und den Vorgaben der Verordnung anzupassen – der Klimaschutz dankt!

Doch wie kann der geneigte Hausbesitzer eine nachträgliche Dachdämmung an seinem Haus vornehmen? Gleich vorab können Worte der Beruhigung ausgesprochen werden: die nachträgliche Wärmedämmung ist in den meisten Fällen nicht problematisch! Die Vorgehensweise ist grundsätzlich immer die gleiche. Zunächst findet eine komplette Einrüstung statt, um an sämtliche Stellen des Dachs gelangen zu können. Eine Reihe von ungefähr zehn Dachziegeln wird aufgedeckt, die Lattung und alte Dachdämmung entfernt. Im Anschluss erfolgt die komplette Abdichtung der sichtbaren Geschossdecke und Kniestock mit einer hochwertigen Dampfbremsfolie. Besonders wichtig bei der Verarbeitung der Dampfsperrfolie ist, dass sämtliche Anschlüsse, Durchdringungen, Kabel, Rohre, Fenster, Schornsteine, Fenster und Antennenmasten mit einem Spezialklebeband abgedichtet werden. Denn um zu verhindern, dass kein Wasserdampf in die Dachdämmung gelangt, muss die Dampfsperre nach außen hin unbedingt luftdicht sein. Im Anschluss erfolgt schließlich die komplette Wärmedämmung des Kniestocks.

Nächster Schritt hin zur perfekten Wärmedämmung ist die Aufbringung der Unterspannbahn. Sie erfüllt den Zweck, Feuchtigkeit von außen – etwa Schnee oder Regen – abzuhalten. Danach erfolgt die Montierung der Konterlattung, die senkrecht verläuft. Sie gewährleistet nicht nur die Hinterlüftung des Daches, sondern leitet auch eventuell eindringendes Wasser ab. Schließlich fehlt noch die waagrechte Einlattung und die Neuanbringung der Dachrinne. Nach circa einer Woche heißt es dann: et voilà!

Dach-Dämmungen

Wenn sie beabsichtigen ihr Eigenheim umfassend zu sanieren, dann sollten sie unbedingt eine gute Dämmung mit einplanen. Bei Neubauten ist die Dämmung eine zentrale Angelegenheit um durch eine ideale Wärmeisolierung die Umwelt zu schonen und die Energiekosten zu senken. Bei Altbauten wurde dieses Prinzip allerdings nicht immer verfolgt, so dass viele Eigenheime einen unnötig hohen Energieverbrauch aufweisen.

Am meisten unterschätzt werden in der Regel die Räume im Haus, in denen man sich am wenigsten aufhält: Der Keller und das Dach sind häufig die Schwachstellen bei der Isolierung eines Einfamilienhauses.

Es gibt verschiedene sehr einfache Methoden um das Dach entweder von innen oder von außen ausreichend abzudämmen, die im Folgenden kurz vorgestellt werden: Sehr zu empfehlen sind Platten aus Polyurethan. Der Vorteil ist der sehr simple Einbau, die einfache Handhabung und die effektive Abdichtung.

Neben dieser günstigen und einfachen Methode das Dach von innen abzudichten gibt es auch eine Variante das Dach von außen zu Dämmen. Gerade bei geplanten Dacharbeiten lohnt sich die Isolierung von außen um so auch den Speicher direkt unterm Dach wirkungsvoll zu isolieren. Aufsparrendämmungen sind eine solche Methode. Das Ausparrendämmelement Zwei-In-Eins bietet optimalen Schutz und lohnt sich bereits als Zusatzdämmung auf schlecht gedämmten Dächern.

Das Dämmsystem Linitherm PAL Polymer ist ein ähnliches System, das ganz besonders bei Flachdächern zu empfehlen ist. Das einzigartige an diesem Modell ist, dass die Dämmelemente nicht zwischen den Sparren angebracht werden, wodurch Wärmebrücken effektiv vermieden werden und eine maximale Dämmung erzeugen. Auch die Anbringung der handlichen Elemente verläuft äußerst einfach und schnell. Ein weiterer unschlagbarer Vorteil von Linitherm System ist, dass es enorm umweltfreundlich und energiesparend ist.

Dies sind die Methoden die zu empfehlen sind. Welches System für ihre Sanierung am besten ist, hängt aber natürlich von ihrem Projekt ab.

Dachreinigung

Es gibt immer was zum Putzen. Auch und gerade im eigenen Haus. Da bildet auch das Dach keine Ausnahme. Und dabei geht es nicht ausschließlich darum, den Ästhetik-Preis für das glänzendste Dach zu gewinnen, sondern eine regelmäßige Dachreinigung ist auch Grundvoraussetzung für eine haltbare Beschichtung des Daches. Und ohne diese kann es – so viel dürfte jedem klar sein – sehr schnell sehr unangenehm werden. Dreck und Moose besiedeln die Dachpfannen, Wasser kann sich durch die Kapillarwirkung in den Dachraum ziehen – insbesondere dann, wenn keine Unterspannbahn verarbeitet wurde. Das Wasser fließt durch Moos und Dreck langsamer ab, die Moosbildung vermehrt sich. Ein Teufelskreis!

Doch wie reinigt man sein Dach am besten? Mit Schrubber und Eimer das Dach erklimmen und mit kreisenden Bewegungen darauf los putzen? Verlockend, wenn auch wenig ratsam. Eine professionelle Reinigung sollte das Mittel der Wahl sein. Eine solche läuft folgendermaßen ab: Wie immer bei größeren Reinigungsarbeiten werden zunächst sämtliche Kostbarkeiten abgedeckt, um sie vor dem frei werdenden Schmutz zu schützen – der Gartenteich, die Lieblingspflanzen oder auch – wer einen besitzt – der Wintergarten. Dieses erledigt, kann der eigentliche Teil der Reinigung beginnen. Mit klarem Wasser. Ohne Chemie, dafür aber mit sehr hohem Druck – nämlich 250 Bar – und einer Dreckfräse. Damit der Schmutz nicht in die Fallrohre gelangt und unschöne Verstopfungen verursacht, werden die Dachrinnen mit Sieben bestückt.

Also, weg mit dem ganzen Moos und Dreck! Dann stehen auch die Chancen ganz gut, dass das heimische Dach auch weiterhin die Bausubstanz vor den Witterungseinflüssen zu schützen vermag. Und das kann schon mal Temeperaturunterschiede von bis zu 100 Grad Celsius bedeuten. Von -20 Grad im Winter bis zu +80 Grad auf der Ziegeloberfläche im Sommer.