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Die Holzständerbauweise

Immer mehr Häuser werden auf Basis von Holz errichtet. Dabei wird die Holzständerbauweise angewendet, das ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Das Haus wird hierbei auf Holzstützen errichtet, die dann mit Holzplatten miteinander verbunden werden. Danach wird alles mit verschiedenen Materialien verkleidet. Auch Dämmstoffe kommen natürlich zum Einsatz. In Verbindung mit der Holzbauweise kommen immer mehr natürliche Dämmstoffe zum Einsatz. Diese Bauart ist vor allem auch für schnelle Bauten geeignet, da die einzelnen Elemente industriell vorgefertigt werden und deswegen besonders schnell aufgebaut werden können.

Vergleicht man diesen Baustil mit dem des Massivhauses, fällt schnell auf dass diese sehr viel mehr Feuchtigkeit speichern und somit auch langfristig beibehalten. Holz hingegen hat eine sehr kurze Trockenzeit. Auch die architektonischen Möglichkeiten sind sehr viel größer als bei Massivhäusern. Auch in Sachen Standfestigkeit braucht man sich keine Sorgen zu machen, die Holzhäuser sind ebenso massiv wie Bauten aus Beton. Auch der Innenausbau wird gleichzeitig bei der Planung mit einbezogen.

Das Grundgerüst für den Bau wird direkt bei der Planung mit den entsprechenden Klimatisierungsmaßnahmen gebaut. Für üblich braucht man dafür nicht länger als einen Tag bis das Grundgerüst steht. Praktisch ist dass man beim Errichten keine Trockenzeiten von Mörtel oder Putz einhalten muss. Außerdem gibt es bei dieser Art des Hausbauens keine Probleme mit schlechter Verarbeitung. Denn durch die vorgefertigten Teile kann hier so gut wie nichts schief gehen und es gibt anschließend keine Sorgen. Auch schräge Kanten oder Übergänge sind mit Holz kein Problem, die Individualität steht hier ganz groß geschrieben!

Wer sich für eine Holzbauweise entscheidet wird im Nachhinein dankbar dafür sein. Baut man noch ressourcenschonende Energiequellen ein und verwendet natürliches Dämmmaterial wie Hanf oder ebenfalls Holz wird stets in einem angenehmen, wohnlichen Klima leben können.

Das ‘green:house’ in Weimar

Am 19. Juli wurde der Öffentlichkeit anlässlich der Energie-Tour der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, zum ersten Mal ein Haus aus Holzbeton vorgestellt. Das dreistöckige Passivhaus entstand auf dem Campus der Bauhaus-Universität Weimar.

Sehr energiesparend ist das „green:house“, für das der neue Baustoff aus Fichtenschnipseln und Zement an der Fakultät Architektur an der Bauhaus-Universität das erste Mal weltweit auf diese Weise verwendet wurde. Die Leitung des Projektes übernahmen dabei Prof. Mag. Arch. Walter Stamm-Teske und die Helika GmbH aus Reutlingen. In enger Zusammenarbeit mit vielen Partnern sowohl aus Industrie als auch aus Forschung wurden die Eigenschaften des Holzbetons während des Projektes in praktischer Anwendung genau ausgetestet und beobachtet. Das „green:house“, dessen Bau, so gab man an, in etwa 750 000 Euro in Anspruch genommen hat, soll zukünftig als studentisches Atelier und Bürogebäude genutzt werden.

Weder eine Heizung im Winter, noch eine Kühlung im Sommer werden wie sonst eigentlich üblich und als normal empfunden, für das ökologische Haus benötigt, dass eine besondere Wärmedämmung besitzt. Der Baustoff erfüllt nämlich ein sehr wichtiges Kriterium des zukünftig angestrebten Bauens, was die energetische Eigenschaften von Materialien betrifft und ist zudem noch sehr simpel zu verarbeiten. Der Holzbeton wird nur aus Holzhäckseln und Zement als Bindemittel angefertigt. Zusammen mit der Holzrahmenbauweise wie bei Fertighäusern, ergeben sich daraus bauphysikalische Eigenschaften, die es durchaus auch mit den Massivbaukonstruktionen aufnehmen können.

Das Gebäude auf dem Campus der Bauhaus-Universität, plante man unter Einhalten der Anforderungen des Passivhausstandards. Nun ist der Experimentalbau so weit, dass er mit seiner besonders guten Energieffizienz, in Gebrauch genommen wird.

Tipps und Tricks rund um das Thema Hochwasser

Insbesondere in Zeiten der Klimaerwärmung, die bedingt durch das Abschmelzen der Gletscher und Polkappen einen höheren Wasserstand der Gewässer auf der Welt verursachen, sind so genannte Jahrhunderthochwasser nicht mehr eine Frage von Jahren, sondern kommen, wie aktuelle Statistiken immer wieder belegen, nahezu in jährlichen Intervallen wieder vor.

Da ist der Gedanke daran gar nicht so falsch, einen eventuell vorhandenen Neubau entsprechend mit Schutzmaßnahmen für Hochwasser aufzurüsten, den vorhandenen Keller abzudichten und Fenster, Türen und Leitungen vor Hochwasser zu schützen. Dabei sollte man insbesondere im Notfalle einige nützliche Tipps und Hinweise beachten.

In erster Linie wissen sich Anwohner von Neckar Rhein und Mosel gegen Hochwasser zu schützen. Spätestens war einmal in seinem frisch renovierten Wohnzimmer zentimetertief im Wasser stand, der ist gegen das nächste Hochwasser garantiert bestens gewappnet. Dabei gilt es, schon früh im Vorfeld den Inhalt des Kellers zu leeren, mobile Schutzdämme zu errichten, Türen abzudecken und Stege zu bauen. Man sollte zudem aber auch die Devise beachten, solange es irgendwie möglich ist, einfach dem Hochwasser fernzubleiben und bereits beim Bau eines Haues etwaige Bedrohungen und Gefährdungen im Planungsprozess zu berücksichtigen.

Bei einem Neubau sollte man in einem gefährdeten Gebiet darauf achten, den Keller als eine Art wasserdichte Wanne bauen zu lassen und Dichtbahnen mindestens circa dreißig Zentimeter über dem höchsten Grundwasserstand zu ziehen, die gleichzeitig möglichst auch 30 Zentimeter über die Geländeoberfläche reichen. Wichtig ist auch, die Abflüsse gegen die Kanalisation und einen möglichen Rückstau zu sichern. An dieser Stelle Geld sparen zu wollen, ist kein guter Ratgeber für mögliche Ernstfälle.

Bei leichten Häusern droht zudem ein Abheben des Hauses. Wer im Vorfeld darauf verzichten möchte, eine kostenaufwendige Verankerung installieren zu lassen, der sollte im Ernstfall das Eigengewicht des Hauses durch eine Flutung des Kellers erhöhen. Natürlich sollte man zudem möglichst riskante Versorgungselemente wie Heizung, Telefonanlage und Stromverteiler in die oberen, trockenen Geschosse platzieren. Auch die Verwendung von wasserbeständigen und unempfindlichen Baustoffen wie Ziegel oder Schaumglas und Teppich bieten sich für die potentiell gefährdeten Geschosse an.

Zudem sollte man für den akuten Notfall in einem gefährdeten Gebiet auch immer Material für Sandsäcke oder bereits fertigstellte sowie möglichst ein oder zwei Pumpen bereithalten, um nicht vollkommen von der Hilfe des Katastrophenschutzes abhängig zu sein.

Oberstes Prinzip bei Hochwasser ist es immer, sich frühzeitig zu informieren, wobei auch die Computertechnik unterstützend sein kann. Dann sollte ein Check erfolgen, ob eine Ausrüstung in Form einer gut abgedichteten Kellerwand und möglichst einer Hebeanlage die größten Gefahren abwenden kann.

Wenn das Hochwasser erst in einigen Tagen eintreffen soll, sollte man die verbleibende Zeit für einige kleinere Maßnahmen wie die Anbringung eines kleinen Dachs über dem Kellerabgang, einer höheren Schwelle auf der Kellertür, einer Installation von Rückstauventilen oder eines erhöhten Pflastersteines zu Straßen hin nutzen.
Finanziell kann man sich gegen die Gefahren von Hochwasser und Überschwemmung meist schon über eine erweiterte Hausratsversicherung absichern, wenn sie Gefahren der Überschwemmung, des Erdbebens, der Erdsenkung, dem Erdrutsch, dem Schneedruck und der Lawinen mit absichert. Es gilt dabei aber insbesondere zu beachten, dass die Versicherung für die Folgen von diesen „Elementarereignissen“ nicht unbegrenzt aufkommen und Selbstbeteiligungen in den meisten Verträgen ebenso wie Deckungsobergrenzen enthalten sind. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Menschen, die in einer Region leben, in denen Fluten durch Jahreszeiten oder Ähnliches vorhersehbar sind ähnlich wie Anrainer von Küstenregionen gegen Wasserschäden überhaupt nicht versichern können. In diesem Bereich bewegen sich aber mittlerweile auch die Versicherungsunternehmer durch die Anhäufung von Naturkatastrophen so weit auf die Bedürfnisse der Kunden zu, dass die Entwicklung von neuen Modellen mit Prämienerhöhungen oder dem Ausschluss besonderer, spezieller Risiken zumindest im Gespräch ist und in der mittelfristigen Zukunft sicher auch von den Versicherern angeboten werden wird.

Bauen mit Bauträger

Bauherren, die ihr Eigenheim mit einem Bauträger bauen können in der Regel mit einem festen Endpreis rechnen. Bauträger sind ein durchaus empfehlenswertes System um dem Hausbau entspannt entgegen zu sehen. Wenn sie über einen Bauträger arbeiten sind sie faktisch nicht der Bauherr ihres Hauses. Der Bauträger verfügt dann als Eigentümer über ein geeignetes Grundstück und erledigt alle amtlichen Formalitäten. Besonders bei größeren Innerstädtischen Anlagen haben oftmals nur Bauträger zugriff auf die Grundstücke. Ein Nachteil könnte nur sein, dass der Träger lediglich nur ein Typenhaus anbietet und keinen Raum für individuelle Gestaltung lässt. Bei der Auswahl des richtigen Bauträgers sollte man allerdings auf einige wesentliche Punkte achten.

Zunächst sollte sie sich über frühere Kunden und Referenzen des Bauträgers erkundigen. Bauträger sollten darüber offenkundig Auskunft geben. Sie sollten frühere Kunden fragen, wie der Bauablauf lief, ob Fristen eingehalten wurden und ob alle Vereinbarungen umgesetzt wurden. Viele Bauträger haben auch ein Musterhaus, in dem Besichtigungen durchgeführt werden.

Zweitens sollte man bei der Auswahl des Bauträgers beachten, dass eine sehr ausführliche Bau- und Leistungsbeschreibung vorliegt. In der Baubeschreibung sollte en detail dargelegt sein, welche Leistungen im Preis enthalten sind und welche eventuellen zusätzlichen Kosten für Materialien und Baustoffe entstehen.

Bei der Bezahlung ist es inzwischen üblich, dass man etappenweise zahlt, also gemäß dem Fortgang des Hauses. Die Makler- und Bauträgerverordnung regelt die Details bei den Abschlagszahlungen.

Schließlich verfügen vertrauenswürdige Bauträger über eine spezielle Fertigungs- oder Vertragserfüllungs-Bürgschaft der Hausbank. Dadurch ist der Bauherr auch im Falle einer Insolvenz des Trägers während der Bauphase abgesichert.

Wenn sie diese Tipps beachten, sollte der Hausbau keine Probleme darstellen und der Bauträger erprobt und zuverlässig sein.

 

Optimales Raumklima durch Naturbaustoffe

Bei älteren Häusern wurde in der Regel nicht auf eine umweltfreundliche Bauweise acht gegeben. Bei der Sanierung von Altbauten steht deswegen immer häufiger auch die Frage nach nachhaltigen Naturbaustoffen im Zentrum. Denn durch ökologische Baustoffe lässt sich nicht nur ein angenehmes Raumklima erzeugen, sondern man kann auch den Energiebedarf senken. Besonders beliebt wird zunehmend der Lehmputz und die Holzfaserdämmplatte.

Lehm ist ein erstaunlich vielseitiger und gesunder Baustoff. Nachdem man Lehm mit Wasser formbar gemacht hat, lässt er sich optimal zur weiteren Verarbeitung einsetzen. Der Vorteil von Lehm ist, dass er selbst nachdem er getrocknet ist, das Vermögen besitzt Feuchtigkeit aufzunehmen. Dabei handelt es sich um eine regulierende Eigenschaft, die dafür sorgt, dass das Raumklima gesund und angenehm ist. Zudem erhöht er die Beständigkeit von Holzbaustoffen, da er für einen angemessenen Wassergehalt in der Luft sorgt, in der keine tierischen und pflanzlichen Holzschädlinge überleben können.

Bei einer Sanierung der Innenwände werden mit Hilfe des Lehms zunächst die Unebenheiten der Innenwand ausgeglichen und anschließend wird die Wand zusätzlich durch die Holzfaserdämmplatten gedämmt. Spezielle Schraubdübel fixieren die Platten, so dass keinerlei Hohlräume zwischen der Wand und den Platten entstehen können. Anschließend wird eine weitere Schicht Unterlehmputz und Feinlehmputz aufgetragen.

Doch die regulierung der Raumfeuchtigkeit ist nicht der einzige Vorteil des Systems. Lehmputz bindet auch Gase und Schadstoffe aus der Raumluft und speichert sie in seinem Inneren. Insgesamt ist die Verwendung zudem sehr kostengünstig, so dass man allgemein festhalten kann, dass die natürlichen Baustoffe Lehmputz und Holzfaser sowohl ökologisch als auch ökonomisch nur Vorteile bieten. Nach der Sanierung mit Naturbaustoffen kann man sich sicher sein ein gesundes und angenehmes Raumklima in seinem Haus zu haben.

Die Vorteile von Isolierschaum

Das Angebot an Isolier- und Montageschäumen für den Bauherren ist sehr groß und bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Dieses chemische Produkt findet seine Anwendung beispielsweise beim Verschließen von Wandschlitzen, Ausschäumen von Wanddurchführungen, Spalten und Ritzen oder bei der Isolierung von Dachanschlüssen.

Auch bei der Montage von Fenstern, Innen- und Außentüren kommt es hilfreich zum Einsatz. Wer sein Bauelement nach getaner Areit nicht beschädigt oder sogar zerstört vorfinden will, sollte hierbei vor allem beachten, dass die Kraft des Mittels nicht zu unterschätzen ist. Denn Montageschaum, der anfangs eine eher flüssige Konsistenz hat, dehnt sich während der Aushärtung um das zwei- bis dreifache seines ursprünglichen Volumens aus. So müssen Zargen in Innentüren vor dem Scäumen unbedingt verspreizt werden, sofern in der Bauöffnung eine Innentürzarge vorgesehen wurde. Wird dieser wichtige Schritt vom Bauherren unausreichend oder gar überhaupt nicht beachtet, kommt es dazu, dass der sich dehnende Montageschaum, die Innenzarge einfach nach innen wegdrückt und macht das Schließen einer eingehängten Tür damit unmöglich. Immerwieder geschieht es, dass Fenster schlecht verspreizt werden und nicht mehr geöffnet werden können, weil sie Schäden vom Einschäumen davongetragen haben. Besonders an Kunststofffenstern können diese Schäden derart schwer ausfallen, dass einige Hersteller das Einschäumen bereits verbieten. In solchen Fällen, wo Elemente unsachgemäß eingebaut wurden, lehnen Firmen jegliche Garantieleistung ab. Deshalb empfiehlt es sich, Fenster auf herkömmliche Weise zu behandeln, also mit Isolierung zu verstopfen und einzumörteln.

Qualität und Ergiebigkeit unterscheiden sich bei den angebotenen Produkten teilweise sehr stark. Empfehlenswert ist es dabei, mehrere Fabrikate zu testen, anstatt sich darauf zu verlassen, dass das teuerste Mittel auch das qualitativ hochwertigste sei.

Bei der Anwendung von Isolier- und Montageschaum, sollte man niemals mit bloßen Händen mit dem Mittel in Berührung kommen. Denn ist dieses erst einmal verhärtet, lässt es sich nicht mehr durch einfache Reinigungsmittel entfernen. In diesem Fall, bleibt nur noch das Abkratzen mit Messer oder Schmirgelpapier, was eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit ist, auf die gut und gerne verzichtet werden kann. Flüssiger Schaum kann noch mit Aceton oder einem speziellen Lösungsmittel losgelöst werden.

Wenn Gummihandschuhe und Lösungsmittel in einem gut belüfteten Raum bereitgestellt sind, steht der Arbeit auf eigener Faust mit Montage- und Isolierschaum also nichts mehr entgegen. Bei Beachten der genannten Hinweise, ist des Selbermachen für einen engagierten Bauherren, besonders beim Einbauen von Türen, eine lohnenswerte Angelegenheit.

Zurück in die Zukunft

Das Hausmittel manchmal besser sind, als Chemie, wissen wir bereits. Und das bekannte Baustoffe effizienter sein können, als Hightech Materialen haben die Wissenschaftler der Technischen Universität in Wien nun auch bewiesen.

die Strohballen sind nun offiziell als Dämmstoff zugelassen und mit dieser neuen und CO2 sparenden Maßnahme, ließe sich laut Aussage der Wiener Wissenschaftler eine Menge an Ressourcen- und Energieverbrauch einsparen.

Da Stroh ein reines Naturprodukt ist, speichert es Kohlenstoff und ist somit extrem umweltfreundlich. Dämmt man ein Haus mit Stroh,so lassen sich rund 20 Tonnen CO2 vermeiden. Entgegen der häufigen Sorge, dass Stroh leicht brennbar sei, konnte nachgewiesen werden,dass Stroh in gepresster Form schwer entzündlich ist und somit auch kein Sicherheitsrisiko darstellt.

Dabei werden quaderförmige Dämmelemente in unterschiedlichen Abmessungen aus Getreidestroh gepresst und dann als Decken- oder Wandisolierung verarbeitet. Auch kann das Stroh für die Dämmung von Dächern eingesetzt werden.

Durch die Forschungsgruppe wurde bereits eine Zulassung bei der Baubehörde eingeholt, sodass eine zusätzliche Baugenehmigung für die Verwendung von Stroh zur Dämmung nicht mehr nötig sein wird. In Österreich wird der ökologisch wertvolle Baustoff bereits für die Wohnbauförderung benutzt.

Planstein für die Zukunft

Wärmedämmung, Energieeffizienz und Sparsamkeit sind beim Hausbau mit die wichtigsten Punkte. Dabei kann das Energiesparen wirklich einfach sein. Das neue Produkt, mit dem das Energiesparen zum Kinderspiel wird, ist der Planstein. Durch seine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit sorgt er für eine sehr gute Wärmedämmung. Die Werte der Wärmeleitfähigkeit hängen dabei stark vom verwendeten Rohmaterial ab. Dieser Mauerwerkstein ermöglichst das einschalig monolithische Bauen, mit Werten, die die Energieeinsparverordnung weit überschreiten. Dabei ist nicht nur die Wärmedämmung ein schöner Nebeneffekt, auch die Kosteneinsparungen beim Bau kommen dem Bauherren zugute. Durch die schnelle und einfache Verarbeitung des Plansteins verringert sich die Bauzeit und damit auch der Kostenfaktor des Hausbaus.

Dieser Wunderstein wird durch die Verwendung des wärmedämmenden Dünnbettmörtels so energieeffzient. Ein Mauerwerk aus einem einheitlichen Material bietet robuste und sichere Wände.

Häuser aus diesem Material zu bauen, ist in jeder Hinsicht sparsam. Die Hausbauzeit verkürzt sich emens, da die Plansteinmauerwerke so gut dämmen, dass einschalig gebaut werden kann. Zum anderen ist das Haus so energieeffizient, dass zum einen die Heiz- und Stromkosten gemindert werden können und das Haus über dem Standard der Energieeinsparungsverordnung liegt.

Außerdem bleibt so vielleicht noch Geld für eine Solaranlage oder eine Erdwärmepumpe übrig, die das Haus noch energieeffizienter machen.

Sparsam und schön: Isolierung und Klinkerfassade

Der Anstrich eines Hauses, hat meistens eine Art Verfallsdatum, denn durch zahlreiche Umwelteinflüsse wie Wetter, Straßenstaub aber auch einfach mit zunehmendem Alter verliert dieser an Schönheit. Eine sehr gute Lösung um die unschönen Zeichen zu überdecken: eine Klinkerfassade!

Aber es geht bei einer Fassadenrenovierung natürlich nicht nur um das Äußere sondern zum Beispiel auch die Dämmung eines Hauses. Im Sommer soll die Wärme abprallen, im Winter drinnen bleiben, damit man nicht umsonst heizt. Ideal um beide Aspekte, also Klinkern und Dämmen, zu verbinden, ist das Dämmklinkersystem. Dies geht über eine reine Fassadenrenovierung hinaus und kann zusätzlich eine Einsparung von 60 Prozent Heizkosten bedeuten. Und das ganze Verfahren der Dämmklinker-Montage ist auch noch kinderleicht. Zunächst wird das Sockelprofil auf den vorbereiteten Untergrund der alten Fassade gesetzt. Danach werden im „Punkt-Wulst-Verfahren“ die Steg-Dämmplatten mit einem Spezialkleber aufgeklebt und anschließend mit Schaudübeln befestigt.

Nun folgt die Verlegung der Klinkerriemchen die je nach Vorliebe aus einem breit wählbaren Farben- und Struktursortiment auszuwählen sind. Wenn diese gut durchgetrocknet sind können sie danach mit einem Spezial-Fugenmörtel verfugt werden. Wem das ganze Verfahren zu aufwendig ist, der kann auch vorgefertigte Dämmstoffplatten mit aufgeklebten Klinkerriemchen kaufen, auch diese erfüllen ihren Zweck.

In jedem Falle ist so eine Dämm-Klinker-Fassade nicht nur äußerlich schöner und spart Heizkosten, es können auch Tau- und Schimmelbildung an Heizungsrohren verhindert werden und somit auch den Wert der Immobilie steigern.

Wie funktioniert eine Vakuumdämmung?

Eine ausgezeichnete Form der Hausdämmung ist die Vakuumdämmung. Sie funktioniert eigentlich ganz einfach nach dem Prinzip der Thermoskanne. In Verbindung mit modernster Technik kann man seine Räumlichkeiten perfekt dämmen und so viel sehr viel Energie einsparen. Um richtig vorgehen zu können benötigt man für diese Art der Dämmung spezielle Materialien. Es gibt spezielle Vakuumdämmplatten die aus gepressten Pulver bestehen.meist bestehen die Platten aus Kieselsäure oder Polyuretan im Inneren der mit einer Folie umgeben ist. Dann wird dieser Raum luftleer gemacht. Aufgrund des Vakuums dämmen diese Platten bis zu 10 mal mehr als herkömmliche Dämmmaterialien.

Geeignet ist die Verwendung dieser Platten vor allem in Häusern in welchen die Wände nicht so dick gebaut werden. Ein Nachteil dieser Dämmung ist dass die Platten bereits vor dem Einsatz zugeschnitten werden müssen und nachträglich nicht mehr verändert werden können.

Außerdem darf keine Spannung zwischen den einzelnen Platten entstehen. Zudem müssen sie geschützt werden, beispielsweise durch Holzfaserplatten. Das ist allerdings wiederum ein Nachteil, da man dann wieder zusätzlichen Platz in der Wand benötigt den man ja eigentlich durch die Verwendung der Vakkumplatten einsparen wollte. Ein weiteres Problem ist die extreme Wärmeleitfähigkeit der Randbereiche der einzelnen Platten. Deswegen wird bei er Verwendung der Platten versucht sie möglichst so einzubauen dass man danach mit möglichst wenig Aufwand wieder an den Einbau heran treten kann.

Eine noch innovativere Weiterentwicklung des Systems sind schaltbare Dämmungen. Hier wird jedem Einzelnen Panel ein Glasfaserkern eingebaut der die Möglichkeit mit sich bringt sich umschalten zu lassen. Durch kurze elektrische Aufladung wird hier Wasserstoff freigesetzt, Der Vorteil hierbei besteht dass Dank der modernen Technik Häuser im Sommer sogar gekühlt werden können.